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11 Oktober 2016
China investiert weiter heftig in Brasilien: Schlagzeilen der internationalen Ausgabe von VALOR ECONÔMICO
Neugierige brasilianische Papageien wollen anbändeln
Gefilmt am 9.10.2016 in der Nähe von Ubatuba an der Bundesstraße Rio - Santos
10 Oktober 2016
Überschriften der internationalen Ausgabe von VALOR ECONÔMICO vom 10.10.2016
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01 Oktober 2016
Neues aus Absurdistan
Präsident Temer kämpft darum, die Staatsausgaben gesetzlich zu begrenzen. Das ist wohl ein Kampf gegen Windmühlenflügel, denn gleichzeitig stellt der Senat 28 Aufzugsführer ein, damit in den 12 Aufzügen keiner der hohen Amtsträger einen Knopf drücken muss. Die Kosten dieser Aktion? 1,3 Mio. R$ jährlich! Das sind mit dem heutigen Kurs 356 T€ jährlich, was umgerechnet auf einen Aufzugsführer 1.060 €/Monat oder 3.869 R$/Monat ergibt. In der Privatwirtschaft würde eine solche Tätigkeit wohl höchstens den Mindestlohn einbringen. Mit dem kleinen Unterschied, dass es diese Funktion in der Privatwirtschaft wohl kaum gibt, weil sie einfach überflüssig ist.
Alle sind gleich!
Aber manche sind gleicher! Das hat schon George Orwell in ANIMAL FARM geschrieben, ohne je die ex-presidenta Dilma Rousseff kennengelernt zu haben. Diese hat das gemacht, was man nicht nur in Brasilien, aber besonders gerne hier macht, nämlich seine Macht und seinen Einfluss zum eigenem Vorteil eingesetzt.
Zuerst eine Statistik: Wenn man sich in Brasilien zur Ruhe setzt und seine Rente/Pension beantragt, muss man persönlich bei dem Instituto Nacional do Seguro Social (INSS) vorsprechen und dann im Mittel 74 Tage auf die Gewährung warten, in Brasília sogar 115 Tage.
Durch den Einsatz des ehemaligen PT-Ministers unter Dilma, Carlos Gabas, der eine Frau, die eine Vollmacht Dilmas hatte, zum INSS begleitete und dort nicht in der üblichen Schlange anstand, sondern vom Chef der aufgesuchten Agentur, Iracemo da Costa Coelho, in einem Besprechungsraum empfangen wurde, erhielt Dilma die Ruhestandsbezüge in weniger als 24 Stunden nach ihrer Entfernung von der Präsidentschaft zugesprochen. Sie erhält den höchstmöglichen Betrag von 5.189,82 R$ monatlich. Für brasilianische Verhältnisse viel, gemessen an ihren vorherigen Bezügen von über 30.000 R$ im Monat aber wenig. Sicher kann sie ihr reduziertes Einkommen aber durch Vortragshonorare u.ä. aufbessern. Ihr Amtsvorgänger Lula hat es dadurch immerhin zum Multimillionär gebracht.
Die INSS-Mitarbeiterin Fernanda Cristina Doerl dos Santos hatte am 10.12.2015 insgesamt 16 Änderungen im Register der ehemaligen Präsidentin vorgenommen, 8 Tage, nach dem der ex-Präsident der Abgeordnetenkammer, Eduardo Cunha, das Amtsenthebungsverfahren gegen Dilma zuließ.
Gabas, Iramo da Costa Coelho und Fernanda Cristina Doerl dos Santos sind zur Zeit beurlaubt und ihr sonst lobenswerter, aber hier ungewöhnlicher Diensteifer ist Gegenstand einer internen Untersuchung.
Zuerst eine Statistik: Wenn man sich in Brasilien zur Ruhe setzt und seine Rente/Pension beantragt, muss man persönlich bei dem Instituto Nacional do Seguro Social (INSS) vorsprechen und dann im Mittel 74 Tage auf die Gewährung warten, in Brasília sogar 115 Tage.
Durch den Einsatz des ehemaligen PT-Ministers unter Dilma, Carlos Gabas, der eine Frau, die eine Vollmacht Dilmas hatte, zum INSS begleitete und dort nicht in der üblichen Schlange anstand, sondern vom Chef der aufgesuchten Agentur, Iracemo da Costa Coelho, in einem Besprechungsraum empfangen wurde, erhielt Dilma die Ruhestandsbezüge in weniger als 24 Stunden nach ihrer Entfernung von der Präsidentschaft zugesprochen. Sie erhält den höchstmöglichen Betrag von 5.189,82 R$ monatlich. Für brasilianische Verhältnisse viel, gemessen an ihren vorherigen Bezügen von über 30.000 R$ im Monat aber wenig. Sicher kann sie ihr reduziertes Einkommen aber durch Vortragshonorare u.ä. aufbessern. Ihr Amtsvorgänger Lula hat es dadurch immerhin zum Multimillionär gebracht.
Die INSS-Mitarbeiterin Fernanda Cristina Doerl dos Santos hatte am 10.12.2015 insgesamt 16 Änderungen im Register der ehemaligen Präsidentin vorgenommen, 8 Tage, nach dem der ex-Präsident der Abgeordnetenkammer, Eduardo Cunha, das Amtsenthebungsverfahren gegen Dilma zuließ.
Gabas, Iramo da Costa Coelho und Fernanda Cristina Doerl dos Santos sind zur Zeit beurlaubt und ihr sonst lobenswerter, aber hier ungewöhnlicher Diensteifer ist Gegenstand einer internen Untersuchung.
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