Dieses Blog durchsuchen

Wird geladen...

24 August 2016

Gesundheit in Brasilien

ist ein teures Gut und nicht nur hier. Dass wir, wie ich am 22.8.16 schrieb, Inseln der Exzellenz im Gesundheitssektor haben, verdanken wir zu einem guten Teil nicht nur den Ärzten und anderen Personen des Gesundheitswesens, sondern auch den oft importierten medizintechnischen Geräten, die diesen zur Verfügung stehen.

Wer sich über das Angebot an solchen Apparaten informieren möchte, sollte die besuchen und wer seine Geräte hier verkaufen möchte, sollte diese größte Fachmesse ihrer Art in Lateinamerika dazu benutzen, den Besuchern seine Exponate zu zeigen. Wenn Sie als Aussteller Unterstützung brauche, sprechen Sie mich an!

23 August 2016

Wo wird BRASILIEN AKTUELL gelesen?

Das sind die Orte, von denen die letzten 100 Zugriffe erfolgten

Und das ist die Statistik der Zugriffe seit Mai 2010 bis heute, der starke Anstieg in den letzten Monaten könnte wahrscheinlich treffend mit Dilma-Olympiade-Effekt bezeichnet werden

Der einzige Weg ist der nach oben!

Den Temer-Effekt nennt der ECONOMIST die Tatsache, dass der - vorläufige - Ersatz von Frau Rousseff durch Michel Temer als Staatspräsidenten zum oben dargestellten Verkauf des BOVESPA-Indexes und des Spreads der Fünfjahres-CDS (credit default swap) geführt hat. Lesen Sie dazu den Artikel THE ONLY WAY IS UP, dem ich die Graphik entnahm. Aufmerksam gemacht auf diese positive Einschätzung der Lage Brasiliens hat mich mein Partner Georg Zankl, der Leiter des Eurolatinabüros Rio de Janeiro.

So beginnt der Artikel:
"FOR many Brazilians, the high point of the Olympic games in Rio de Janeiro came in the rain-drenched Engenhão stadium on August 15th. That was when Thiago Braz (pictured) won an unexpected gold medal, and set an Olympic record, in pole vaulting. Brazil’s beaten-down economy is nowhere near performing a feat that would remind anyone of Mr Braz’s jump. But it may be starting to pick itself back up.

The signs are still tentative. Manufacturers are investing again: imports of capital goods were 18% higher in dollar terms in June than in the same month last year, the first year-on-year rise since September 2014. Industrial production increased in June for the fourth consecutive month after two years of nearly uninterrupted decline. Firms’ stocks of unsold goods are starting to shrink, and the number of lorries on motorways has stopped falling."

In 2 Tagen beginnt der Prozeß gegen die temporär aus dem Amt entfernte Staatspräsidentin vor dem Senat unter Vorsitz des obersten Bundesrichters, in wenigen Tagen werden wir den Ausgang wissen und sehen, ob der Temer-Effekt anhält.

Und so endet der Artikel:
"Mr Temer’s aides say generosity now will buy political support for fiscal reforms once Ms Rousseff is removed from office. The markets believe this: the cost of insuring against default on government bonds has dropped (see chart). But the cheers will fade unless Mr Temer clears the high bar he has set for himself and the country."

Schrott und Abfall sind wichtige Rohstoffe!

Wer auf diesem Felde tätig ist, sollte unbedingt vom 13. bis 15.9 2016 die Fachmessen

in São Paulo besuchen. Die Messen finden im Expo Exhibition & Convention Center, Rodovia dos Imigrantes km 1,5, statt und öffnen von 13h bis 20h.

Der Veranstalter


EXPOSUCATA/EXPOLIXO
Av. Dr. Chucri Zaidan 1550 conj. 2317
Sao PauloSP  04711-130
Brazil

gibt auch die Zeitschrift RECICLAGEM MODERNA heraus:
Bei dieser Gelegenheit möchte ich darauf hinweisen, dass die Firmen STAHLWERKE BOCHUM und RUF wichtige Maschinen und Komponenten für diesen Sektor in Brasilien vertreiben. Klicken Sie in die Namen, um zur Homepage der Unternehmen zu gelangen. Wer mehr über die Produkte wissen möchte, kann mir eine E-Mail mit seinen Fragen schicken.

22 August 2016

Inseln der Exzellenz

gibt es mehr als genug in Brasilien. Wer in Deutschland während der Olympiade grüne Tauchbecken im  Fernsehen sah oder von langen Schlangen und schlechtem Essen hörte, sollte deshalb nicht meinen, dass das einzige Gute in Brasilien die ewig gute Laune der in der Sonne sambatanzenden Einwohner ist. Ich machte heute eine Vorsorgeuntersuchung im Hospital Israelita Albert Einstein und war wieder mal beeindruckt, wie hochmodern dieses ist und wie professionell hier gearbeitet wird.

Dieser Herr nahm mir sehr gekonnt und schnell eine Menge Blut ab, besser als einmal ein Arzt in Deutschland, der es bei mir versuchte und ein großes Hämatom verursachte 
Auch das EKG war eine Sache von Minuten, die von einer Mitarbeiterin schnell erledigt wurde
Ein Echokardiogramm wurde von einem Arzt gemacht, der sich mit seinem Vornamen und ohne Titel vorstellte -  das möchte ich mal in Deutschland erleben!

Eine Ultraschalluntersuchung meines Bauchraumes und der Halsschlagader und eine Röntgenuntersuchung konnte ich nicht fotografieren, weil ich mein Telefon wegschließen musste; aber ich kann garantieren, dass auch hier die Apparate  auf dem Stand der Technik waren. Und bin nicht nur deswegen beruhigt nachhause gefahren, sondern auch in der Gewissheit, kerngesund zu sein. Ich hatte dieses Krankenhaus auch schon für deutsche Kunden besucht, um deren medizintechnischen Produkte hier zu verkaufen und auch aus dieser Perspektive heraus kann ich nur Gutes über das HIAE sagen. 

Es gibt allerdings auch andere Beispiele; man muss nur in ein nicht privates Krankenhaus gehen, um zu sehen, wie man Kranke nicht versorgen sollte. Selbst wenn die Mitarbeiter sich alle Mühe gäben, es fehlen einfach die materiellen Voraussetzungen für eine angemessene Behandlung. 

Schwarzhören und -sehen kommt teuer zu stehen!

Und Schwarzarbeiten auch, jedenfalls in Deutschland, wo das Finanzamt (und manche Nachbarn) keinen Spaß verstehen. In Brasilien wird das lockerer gesehen, es gibt keine Rundfunk- und Fernsehgebühr, die freien Kanäle sind wirklich frei (und die meiste Zeit über wenig sehenswert). Und die anderen, die per Kabel oder Satellitensignal in's Haus kommen, werden wie in Deutschland bezahlt (wenn man kein Kabel anzapft oder ein Hacker ist).

Aber ich möchte eigentlich vom Schwarzarbeiten sprechen, welches in Brasilien nicht freiwillig neben der regulären Arbeit gemacht wird, um mal einen "schnellen €" zu verdienen, sonder weil der Schwarzarbeiter keine andere Option hat, wenn ihn niemand regulär einstellen will und er sich nicht selbständig machen kann. 

Solche "Schwarzarbeiter" findet man häufig, wenn man an einer Ampel hält und ein ambulanter Verkäufer seine Bonbons, Regenschirme, Selfiesticks, Telefonladekabel, Getränke oder geröstete Nüsse loswerden möchte. Auf 150 R$ Tagesverdienst kommen diese Verkäufer, also 3.000 R$ im Monat oder 800 €. Das reicht für das Notwendigste, aber eine Krankenversicherung kann davon nicht bezahlt werden und für das Alter vorzusorgen, geht damit auch nicht. Um so ärgerlicher ist es, wenn man sieht, wie Politiker, die vorgeben, für diese benachteiligten Menschen einzutreten, erst dafür sorgen, dass diese in eine solche oft auswegslose Situation geraten. 

Anfang dieses Jahres arbeiteten in ganz Brasilien 9,7 Mio. Menschen ohne die gesetzlichen Bedingungen eines Arbeitsverhältnisses zu genießen oder wir man hier sagt, sem carteira assinada, also ohne unterzeichnetes Arbeitsbuch, in dem der Arbeitgeber die Anstellung bestätigt und damit garantiert, dass z.B. Sozialversicherungsbeiträge abgeführt werden. Ende 2012 war es noch schlimmer, da waren es 11,2 Mio. Arbeitende, die nicht regulär beschäftigt waren. 

Im Estado de São Paulo, unserer besten Tageszeitung (meiner Meinung nach), fand ich heute diese Graphik dazu, die die Anzahl Menschen zeigen, die ohne carteira assinada arbeiten, aber immerhin arbeiten:

Denn wir dürfen bei dieser Betrachtung nicht vergessen, dass es auch noch das große Kontingent der Arbeitslosen gibt!

Die Einkommensverhältnisse insgesamt sind nicht berauschend. 10,3 Mio. Beschäftigte erhalten nur einen halben Mindestlohn, was ein monatliches Einkommen von 440 R$ bedeutet. Die 10,3 Mio. Menschen machen 10,9 % der wirtschaftlichen aktiven Bevölkerung aus, 2015 waren es 7,9 %. Aber es geht noch schlimmer, 5,5 Mio. Menschen erhalten nur 25% des Mindestlohnes, also weniger als 220 R$ monatlich. Im ersten Viertel des Vorjahres waren es "nur" 4,4 Mio. Personen, also eine eindeutige und große Verschlechterung der Verhältnisse.

18 August 2016

Überschriften des AHK-Wochenberichtes Brasilien von heute

Brasilianische Industrie ist im zweiten Quartal wieder gewachsen
Erster Anstieg der Industrieproduktion seit über 2 Jahren

Wirtschaft
Brasilien erzielt Rekordüberschuss im Außenhandel
Plus von 28,2 Mrd. USD von Januar bis Juli bei zurückgehendem Handelsvolumen
In Brasilien werden jeden Tag 375 Läden aufgegeben
Im ersten Halbjahr mehr als doppelt so viele Geschäftsschließungen wie 2015

Unternehmen
Ambev revidiert Prognose für 2016
Brauerei erwartet statt Wachstum nur noch stagnierende Umsätze
Tigre bleibt optimistisch und erwartet dieses Jahr steigende Umsätze
Erlöse im ersten Halbjahr blieben hinter den Erwartungen zurück

Eisen & Stahl
Vale will Verfahren zur Eisenerzförderung umstellen
Anteil der Trockengewinnung soll von 40% auf 70% steigen
Gerdau beginnt mit der Produktion von Breitflachstahl in Minas Gerais
Ungünstiger Zeitpunkt – Nachfrage im Land sinkt auf Rekordtief

Logistik
Ageo sucht Partner für seine beiden Terminals im Hafen von Santos
Betreiber EBT will auch in andere Häfen expandieren
Mehr als 15 Mrd. R$ für den Ausbau des Transportnetzes in der Olympiastadt Rio de Janeiro
Neue U-Bahn-Linie, Straßenbahn und Schnellbuskorridore

Kurzmeldung / Statistik
Braskem und Natura sind unter den Begünstigten des neuen Programms der BNDES
Rio- unter den 27 Projekten aus der Chemiebranche, die von der Unterstützung durch die BNDES, sowie der Finep, profitieren werden, befinden sich einige Initiativen, die im Zusammenhang mit Großunternehmen stehen. 

Kostenlose Brasilienberatung

Bald ist es wieder soweit und ich werde in's Flugzeug steigen, um in Deutschland Brasilieninteressierte zu besuchen und in der IHK Essen kostenlos zu beraten. Das sind die Termine:

15. und 16.9.2016
Firmenbesuche im Großraum Stuttgart
Anmeldung bei Harald Sterzinger von der Unternehmensberatung Sterzinger

19. - 21.9.2016
Brasilienberatung in der IHK Essen
Anmeldung bei Tobias Slomke von der IHK Essen (dieser link führt Sie auf der Kammerwebseite zum Aufsatz "Schafft Brasilien die Wende?") und bei Winfried Titze von der Unternehmensberatung Titze

22.9.2016
Firmenbesuche in NRW
AUSGEBUCHT

Es sind herzlich eingeladen alle, die den Weg nach Brasilien gehen wollen, aber auch die, die schon hier sind und Probleme lösen müssen. Zur weiteren Information sehen Sie sich bitte auch meine Eurolatinaseite für deutschsprachige Besucher an.

Die Beratungstermine sind absichtlich so gelegt worden, dass alle Beteiligten sicher sein können, was von Brasilien zu erwarten ist. Denn wenn wie erwartet zum Zeitpunkt der Beratung der Übergangspräsident Prof. Michel Temer im Amt bestätigt ist, sind auch bereits 2 Wochen vergangen, die ausreichen sollten, um die Reaktion auf die endgültige Amtsenthebung von Frau Rousseff beurteilen zu können. Und wenn wider Erwarten Frau Rousseff in ihr Amt zurückkehrt, wissen wir wenigstens auch, was uns erwartet und können uns rechtzeitig warm anziehen, um bis 2018 einigermaßen geschützt zu überwintern.

Zur aktuellen Lage Brasiliens

gibt es Positives und Negatives zu berichten. Es ist hinreichend bekannt, dass die 13 Jahre PT-Regierung einhergehen mit einer in diesem Ausmaß vorher nie bekannten Korruption. Aber die Bundesstaatsanwaltschaft, zusammen mit der Bundespolizei und einigen Bundesrichtern, darunter hervorzuheben der mutige Sérgio Moro aus Curitiba, haben in einer ebenfalls beispiellosen Aktion mit der Bekämpfung dieser Korruption begonnen.

Das sind die Ergebnisse ihrer Arbeit per 15.7.2016 (Tabelle aus dem O ESTADO DE SÃO PAULO vom 18.8.2016):

Danach sind u.a. 106 Verurteilungen erfolgt, 37,6 Mrd. R$ zurückgefordert und 2,9 Mrd. R$ bereits erhalten worden.  Viel ist erreicht worden, aber vieles muss noch geschehen, um die Korruption an der Wurzel zu packen und ihre Auswirkungen zu reparieren. Eine Auswirkung, verstärkt durch die ideologisch beeinflusste Geschäftsführung der von Politikern und Unternehmern ausgeplünderten Petrobrás, dem größten Unternehmen Brasiliens, ist die stark gestiegene Arbeitslosigkeit:


Diese Graphik, ebenfalls aus dem O ESTADO DE SÃO PAULO vom 18.8.2016, zeigt die Arbeitslosenquote als gleitenden Dreimonatswert in % der arbeitsfähigen Bevölkerung. Dies ist aber ein Wert, der für ganz Brasilien gilt, in einigen Regionen liegt er wesentlich höher. Man denke nur daran, dass etliche Automobilhersteller zur Zeit stillstehen, u.a. VW und Mercedes, und weitere Entlassungen unvermeidbar sind. Im Baubereich sieht es nicht anders aus.

Gestern habe ich eine Engineeringfirma in Vespasiano besucht, die frühere Mannesmann Demag. Als ich dort 1990 den Engineeringbereich reorganisierte, hatte das Unternehmen 1.200 Mitarbeiter. Gestern fand ich das Bürogebäude fast verlassen vor, das Obergeschoss war komplett leergeräumt. Die Erklärung? Petrobrás vergibt kaum noch Aufträge, deshalb musste der Firmeneigentümer seine Belegschaft auf 400 Mitarbeiter reduzieren.

Anschließend war ich bei ArcelorMittal und diskutierte die Situation im Stahlsektor. Der kommerzielle Vizepräsident von Usiminas, Ascanio Merrighi de Figueiredo Silva, sieht eine kleine Steigerung der Stahlnachfrage im zweiten Halbjahr und fürchtet kein Wachsen des Stahlimportes. André Gerdau Johannpeter, Präsident von Gerdau, informierte letzte Woche, dass sich die Auslastung seiner Stahlwerkskapazität in Brasilien von 65% im ersten Vierteljahr auf jetzt 75% verbessert hat. Sein Absatz in Brasilien (ohne Spezialstähle) ist dieses Jahr um 7,7% auf 1,007 Mio. to zurückgegangen, steigerte sich aber um 12,4 % im Vergleich zum vorigen Vierteljahr. Benjamin Steinbruch, Präsident der CSN, erwartet mit der Bestätigung der Amtsenthebung der angeklagten Staatspräsidentin bessere Marktbedingungen.

Was sagt die Übergangsregierung, die hoffentlich bald mit der Verurteilung und endgültigen Amtsenthebung von Frau Rousseff fest im Sattel sitzt und den Makel des Provisorischen verliert? Sie sieht das BIP des nächsten Jahres nicht mehr um 1,2 sondern um 1,6% wachsen. Die Inflationserwartung ist bei 4,8% im Jahr, wesentlich weniger als heute, aber über dem Zielwert von 4,5%. Aber der Silberstreif am Horizont zeigt sich immer deutlicher!

17 August 2016

Riesige Schlangen auf dem Inlandsflughafen von São Paulo

gehören zu den urban legends, denn es gibt sie nicht. Weil ich an dieses Märchen geglaubt habe, fuhr ich um 5:45 zum Flughafen, um meinen 9:00 - Flug nach Belo Horizonte nicht zu verlieren. Um 6:40 saß ich bereits am Flugsteig und trank einen Kaffee zu meinem pão de queijo. Und jetzt, um 7:45 habe ich Zeit, nach dem Schreiben einiger E-Mails diese Zeilen hier zu verfassen.

Sehen Sie sich die Bilder und den Film an und bilden sich selbst ein Urteil:

Am LATAM-Schalter:

Vor der Handgepäckkontrolle:
video

Fazit: Man soll nicht alles glauben, was die Zeitungen, die Fluglinien und die Reisebüros schreiben und den Glauben an die Organisationsfähigkeit der Brasilianer nicht verlieren! Und streichen Sie, was ich hier am 12.8. schrieb, aus Ihrem Gedächnis.

Aber nicht ganz, nach dem ich wieder zurück in São Paulo bin, ist nämlich eine Ergänzung des gestrigen posts nötig. Um morgens wegzufliegen, mussten wir erstmal 30 Minuten auf dem Vorfeld warten, bis wir auf die Startbahn gelassen wurden. Und auf dem Rückflug kreisten wir 45 Minuten über Campinas und warteten dann noch fast eine halbe Stunde auf dem Boden, bis endlich die Leiter zum Aussteigen bereit war. Also funktioniert das jeitinho nicht immer.

16 August 2016

Schlagzeilen der internationalen Ausgabe von VALOR ECONÔMICO vom 16.8.2016

ECONOMYGDP revision avoids tax increase in 2017
BUSINESS
Officials study plan B for Celg D privatization
COMMENTARY
Antonio Delfim NettoIs state corporatism invincible?
It is time to expose the “winners” of those who benefit from the state to the majority of “losers” in society
BUSINESSAzul resumes expansion plans and forecasts profit in 2017
BUSINESSPanasonic manages to grow amid Brazilian crisis
POLITICSUnder new rules, electoral campaign kicks off in Brazil
AGRIBUSINESSHydrous-ethanol market shrinks on weaker supply and demand
BUSINESSParty atmosphere sets the tone for Rio 2016
BRIEFS