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07 März 2014
Laut Lula ist Brasilien, was Erdöl angeht, unabhängig vom Rest der Welt
Deswegen hat auch heute Petrobrás eine ganzseitige Anzeige im O ESTADO DE SÃO PAULO
geschaltet, um die negativen Auswirkungen der Realität, man könnte auch WAHRHEIT sagen, auf die Erfolgschancen der Präsidentin bei der Wahl im Oktober zu minimieren. Die Wahrheit ist, dass Brasilien per Februar 2014 ein Rekordhandelsbilanzdefizit von 6,2 Mrd. US$ aufweist. SCHULD daran ist nicht der Bossa Nova, sondern das Erdöl. Im Februar betrug das Defizit für Erdöl und -derivate 2,477 Mrd. US$, unerklärlich angesichts der Euphorie Lulas über unsere autarke Position. Und es wird schlimmer kommen, denn durch die Konzentration auf pré-sal wurde in die bisherigen Quellen, die schon sprudeln, zu wenig investiert und daher sprudeln sie jetzt schwächer.
Man kann sich auf nichts mehr verlassen!
Gestern sah ich mir den Wetterbericht auf meinem Mobiltelefon an:
Schnee- und Graupelgemisch auf dem Wendekreis des Steinbocks ist wirklich zuviel! Und dazu bei 25 Grad Celsius. Also, den Wetterbericht als Stütze der Gesellschaft können wir abhaken.
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| Wetterbericht für den aktuellen Standort |
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| Wetterbericht für die ausgewählte Stadt São Paulo |
Kommen wir zur zweiten Stütze der Gesellschaft, der Post. Bevor diese in Deutschland privatisiert wurde, war sie der Inbegriff der Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit. Heute sieht dies anders aus und das betrifft mich schmerzlich. Wie Sie wissen, leite ich seit vielen Jahren den Firmenpool der IHK Essen und fliege in dieser Eigenschaft auf eigene Kosten jedes Jahr mehrere Male nach Deutschland, um kostenlos Brasilieninteressierte in der Kammer zu beraten. Natürlich nicht uneigennützig, sondern mit der Absicht, Kunden, d.h. Poolmitglieder, dabei zu gewinnen. Diesmal hat die Post mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Denn da die Kammer keine E-Mails an Firmen schicken darf, die diesem Versand nicht vorher schriftlich zugestimmt haben, um in diesem Fall für diese sogenannten Pooltage zu werben, hat sie dankenswerterweise 2.322 Briefe an Firmen in NRW verschickt, die auf meine Beratung vom 17. - 19.3. aufmerksam machen. Leider hat nun die Post diese Briefe nicht zugestellt und niemand weiss, wo sie abgeblieben sind. Wenn also ein Blogleser jemanden kennt, der Brasilienberatung braucht, machen Sie ihn doch bitte darauf aufmerksam, dass er diese kostenlos an den genannten Tagen haben kann. Um sich anzumelden, reicht ein Telefonat mit Herrn Slomke von der Kammer, seine Telefonnummer ist +49(201)189-2245. Oder schicken Sie ihm eine E-Mail! Dies ist das Einladungsschreiben:
Freuen wir uns auf die Fußballweltmeisterschaft und die Olympiade!
Wenn diese so schön ausklingen wie der Karneval in Rio, dann kann man nur sagen, Prost Mahlzeit! In Rio streiken nämlich die Strassenfeger und Müllmänner, die die Stadt von den Überresten des Karnevals befreien sollen und diejenigen, die trotz des Streiks arbeiten wollen, brauchen Polizeischutz:
Wobei unsere Militärpolizei den Eindruck macht, als ob der Einmarsch fremder Streitkräfte unmittelbar bevorsteht. Denn ich wüsste nicht, warum man die hier zu sehenden Waffen einsetzen muss, wenn es um die Verteidigung von Streikbrechern geht. Interessant und am Rande bemerkt, dass die zuständige Gewerkschaft sich von diesem Streik distanziert, er sei von politischen Gruppen angezettelt, die der Gewerkschaft schaden wollten.
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| Quelle: O ESTADO DE SÃO PAULO vom 7.3.2014 |
05 März 2014
Drogen sind auch ein Problem Brasiliens
Dabei reichen uns eigentlich schon die anderen Probleme, die man am Stammtisch so einfach löst. 35 Mrd. US$ kostet die Behandlung Drogensüchtiger jährlich weltweit und das reicht nur für einen unter sechs Abhängigen. Man stelle sich vor, der Drogenhandel wird entkriminalisiert und der -verbrauch freigegeben - die Ziffern würden wahrscheinlich weiter in die Höhe schnellen.
KOKAIN
2005 waren 0,7 % aller Bewohner Brasiliens zwischen 12 und 65 Jahren Kokainsüchtige, 2011 waren es schon 1,75 %. Damit liegen wir endlich mal wieder über dem Weltdurchschnitt, der bei "nur" 0,4 % liegt. Eine traurige Wahrheit für Brasilien, welches, wenn es so weitergeht, bald die bisherige Rolle Kolumbiens übernehmen kann. Der Anteil Kokainsüchtiger an der Bevölkerung Südamerikas liegt übrigens bei 1,3 % und in den USA sind es 1,5 %.
45 % von 133.000 Hektar Anbaufläche in Südamerika in 2012 lagen in Peru, 36 % in Kolumbien und 19 % in Bolivien.
MARIHUANA
14,9 Millionen Südamerikaner nehmen Marihuana, wobei auch hier Brasilien vorne liegt. Und leider glauben die meisten Jugendlichen, dass kein Risiko damit verbunden sei.
Wie sagte Einstein? Es gibt zwei unendliche Dinge, das Weltall und die menschliche Dummheit. Wie wahr! Wobei die Drogenhändler alles andere als dumm sind, denn sie nehmen nur Geld, aber keine Drogen ein.
KOKAIN
2005 waren 0,7 % aller Bewohner Brasiliens zwischen 12 und 65 Jahren Kokainsüchtige, 2011 waren es schon 1,75 %. Damit liegen wir endlich mal wieder über dem Weltdurchschnitt, der bei "nur" 0,4 % liegt. Eine traurige Wahrheit für Brasilien, welches, wenn es so weitergeht, bald die bisherige Rolle Kolumbiens übernehmen kann. Der Anteil Kokainsüchtiger an der Bevölkerung Südamerikas liegt übrigens bei 1,3 % und in den USA sind es 1,5 %.
45 % von 133.000 Hektar Anbaufläche in Südamerika in 2012 lagen in Peru, 36 % in Kolumbien und 19 % in Bolivien.
MARIHUANA
14,9 Millionen Südamerikaner nehmen Marihuana, wobei auch hier Brasilien vorne liegt. Und leider glauben die meisten Jugendlichen, dass kein Risiko damit verbunden sei.
Wie sagte Einstein? Es gibt zwei unendliche Dinge, das Weltall und die menschliche Dummheit. Wie wahr! Wobei die Drogenhändler alles andere als dumm sind, denn sie nehmen nur Geld, aber keine Drogen ein.
03 März 2014
Presseberichte zum Thema Brasilien
Brasilien: Farbenfeuerwerk und Samba-Rausch: Rio tanzt im Karneval
Sao Paulo: So heiß ist der Sambodromo Jedes Jahr ist der Karneval inBrasilien ein einziges Spektakel. Die besten Sambaschulen des Landes ...
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| Brasilien kann russische tragbare Fla-Raketenkomplexen Igla-S verkaufen dürfen
Brasilien könnte die Genehmigung erhalten, russische tragbare Fla-Raketenkomplexe Igla-S an Drittländer zu verkaufen, teilte Valeri Kaschin, ...
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Millionen feiern Karneval in Brasilien
Bei sommerlichen Temperaturen und mit heißer Musik feiern die Menschen in Brasilien Karneval bis morgens der Hahn kräht. Mancher Jeck in ...
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| Brasilien kann russische tragbare Fla-Raketenkomplexen Igla-S verkaufen dürfen
STIMME RUSSLANDS Brasilien könnte die Genehmigung erhalten, russische tragbare Fla-Raketenkomplexe Igla-S an Drittländer zu verkaufen, teilte ...
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| Brasilien: Massive Ernteverluste durch Klima
Die Klimaextreme in Brasilien haben zu schweren Ernte- und Gewinneinbußen der Landwirtschaft geführt. Die anhaltende Hitze- und Dürreperiode im ...
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| Trotz Baustellen Brasilien für WM zuversichtlich
100 Tage vor Anpfiff der Fußball-WM sollen im Gastgeberland Brasilien die WM-Städte am Dienstag in den Nationalfarben erleuchten. Sportlich will ...
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| Carlos Alberto Parreira: "Brasilien braucht Diego Costa nicht"
Brasilien wird auch ohne ihn überleben, keine Angst. Er ist ein guter Spieler, den wir gerne mit dabeigehabt hätten, aber wir werden ihm nicht ...
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100 Tage bis zum Eröffnungsspiel
Der Anpfiff zur Fußball-WM in Brasilien rückt immer näher. 100 Tage vor Turnierbeginn hemmen noch einige Probleme die Vorfreude aufs Fußballfest.
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Sechs Herthaner hoffen auf WM-Tickets nach Brasilien
Der Traum von der WM in Brasilien lebt bei Hertha. Doch nur Hajime Hosogai hat das Ticket sicher. Adrian Ramos und Pierre-Michel Lasogga spielen ...
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| Sieben Jahre in Brasilien
Sieben Jahre sind überall auf der Welt eine recht lange Zeit, in deutschen Ehen, im fernöstlichen Himalaya und auch in Brasilien. Nur sieht es derzeit ...
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990 Millionen R$
ist dem Reifenhersteller Bridgestone wert, seine Fabrik in Santo André bis 2018 "aufzumöbeln". Man will mit dem Geld die Produktivität erhöhen, mehr Reifen für landwirtschaftliche Fahrzeuge herstellen und die Autoreifenlinie modernisieren. Bridgestone beschäftigt 3.315 Menschen in Brasilien und hat hier letztes Jahr 3,27 Mrd. R$ umgesetzt.
In Brasilien wurden im Januar 2014 von allen Reifenfirmen zusammen 5,83 Millionen Reifen hergestellt, das sind 6,8 % mehr als im Vorjahresvergleichsmonat. 68,8 Millionen Reifen wurden 2013 produziert, hat der Reifenindustrieverband Associação Nacional da Indústria de Pneumáticos (ANIP) am 28.1.2014 mitgeteilt.
In Brasilien wurden im Januar 2014 von allen Reifenfirmen zusammen 5,83 Millionen Reifen hergestellt, das sind 6,8 % mehr als im Vorjahresvergleichsmonat. 68,8 Millionen Reifen wurden 2013 produziert, hat der Reifenindustrieverband Associação Nacional da Indústria de Pneumáticos (ANIP) am 28.1.2014 mitgeteilt.
02 März 2014
Wer will in Piauí investieren?
Diese Zuschrift kann vielleicht Interessenten animieren:
"Andreas Geppert
Hollerstr. 11
91710 Gunzenhausen
Email: copacabana@gmx.net
Datum: 05.02.1014
Betreff: Foerderung auslaendischer Industriebetriebe in Piaui
Sehr geehrter Herr Naumann,
als eifriger Leser Ihrer Webseite fuer Sie zur Info, falls daran Interesse bestehen sollte:
- nachfolgender Text wurde von mir frei aus dem Portugiesischen uebersetzt -
Anbei eine aktuelle Information vom 03.02.2014 vom Sekretaer der Industrievereinigung des Brasilianischen Bundesstaates Piaui in der Bundeshauptstadt Teresina:
Zur Entwicklung der dortigen Industrie haben die Stadt Teresina und der Bundesstaat Piaui eine Uebereinkunft geschlossen, sich neu ansiedelnde Industriebetriebe unter bestimmten Bedingungen 25 Jahre lang zu foerdern.
Folgende relevante Brasilianische Steuern koennen dabei vermindert bzw teilweise erlassen werden:
Steuer auf Grundstücke
ISS (Imposto sobre servico) - Steuer auf Dienstleistungen
ICMS (Imposto sobre circulacao de mercadoria e service) - Steuer auf den Umlauf von Waren und Dienstleistungen
Besonderes Interesse besteht am Aufbau von Industriebetrieben in den Bereichen Fotovoltaik-, Solar- und Windkraft.
In diesem Rahmen wird verlangt, daß eine Kooperation mit brasilianischen Unternehmen aufgebaut wird, welche 51 % der Anteile besitzen müssen.
Mein Kontaktmann Sr. Leao Barreto aus Teresina ist sehr gut vernetzt, kann entsprechende Kontakte vermitteln und auf Wunsch selbst als Koordinator und Vertreter von Unternehmen in Piaui auftreten.
Der Bundesstaat Piaui mit der Hauptstadt Teresina, einige Vertreter der dortigen industriellen, staedtischen, bundesstaatlichen und staatlichen Behoerden sind mir selbst aufgrund langjaehriger Taetigkeiten vor Ort selbst gut bekannt.
Interessenten aus der Industrie koennen sich bei Bedarf in Portugiesisch direkt an Herrn Barreto oder in Portugiesisch, Englisch oder Deutsch an mich wenden.
Sr. Leao Barreto: leaobarreto@gmail.com
Hr. Andreas Geppert: copacabana@gmx.net
Fuer Rueckfragen stehe ich gerne zur Verfuegung.
Mit freundlichen Grueßen,
Andreas Geppert"
Wer nicht weiss, wo dieser Bundesstaat liegt, kann sich hier orientieren:
"Andreas Geppert
Hollerstr. 11
91710 Gunzenhausen
Email: copacabana@gmx.net
Datum: 05.02.1014
Betreff: Foerderung auslaendischer Industriebetriebe in Piaui
Sehr geehrter Herr Naumann,
als eifriger Leser Ihrer Webseite fuer Sie zur Info, falls daran Interesse bestehen sollte:
- nachfolgender Text wurde von mir frei aus dem Portugiesischen uebersetzt -
Anbei eine aktuelle Information vom 03.02.2014 vom Sekretaer der Industrievereinigung des Brasilianischen Bundesstaates Piaui in der Bundeshauptstadt Teresina:
Zur Entwicklung der dortigen Industrie haben die Stadt Teresina und der Bundesstaat Piaui eine Uebereinkunft geschlossen, sich neu ansiedelnde Industriebetriebe unter bestimmten Bedingungen 25 Jahre lang zu foerdern.
Folgende relevante Brasilianische Steuern koennen dabei vermindert bzw teilweise erlassen werden:
Steuer auf Grundstücke
ISS (Imposto sobre servico) - Steuer auf Dienstleistungen
ICMS (Imposto sobre circulacao de mercadoria e service) - Steuer auf den Umlauf von Waren und Dienstleistungen
Besonderes Interesse besteht am Aufbau von Industriebetrieben in den Bereichen Fotovoltaik-, Solar- und Windkraft.
In diesem Rahmen wird verlangt, daß eine Kooperation mit brasilianischen Unternehmen aufgebaut wird, welche 51 % der Anteile besitzen müssen.
Mein Kontaktmann Sr. Leao Barreto aus Teresina ist sehr gut vernetzt, kann entsprechende Kontakte vermitteln und auf Wunsch selbst als Koordinator und Vertreter von Unternehmen in Piaui auftreten.
Der Bundesstaat Piaui mit der Hauptstadt Teresina, einige Vertreter der dortigen industriellen, staedtischen, bundesstaatlichen und staatlichen Behoerden sind mir selbst aufgrund langjaehriger Taetigkeiten vor Ort selbst gut bekannt.
Interessenten aus der Industrie koennen sich bei Bedarf in Portugiesisch direkt an Herrn Barreto oder in Portugiesisch, Englisch oder Deutsch an mich wenden.
Sr. Leao Barreto: leaobarreto@gmail.com
Hr. Andreas Geppert: copacabana@gmx.net
Fuer Rueckfragen stehe ich gerne zur Verfuegung.
Mit freundlichen Grueßen,
Andreas Geppert"
Wer nicht weiss, wo dieser Bundesstaat liegt, kann sich hier orientieren:
01 März 2014
Es ist zum Verzweifeln...
... wenn es in São Paulo regnet und stark gewittert, während die Karnevalsumzüge stattfinden und die, die vor dem Fernseher im Trockenem saßen, im Süden der Stadt nichts sehen konnten, weil ab ca. 23:30 der Strom für 3 Stunden wegblieb
...zu lesen, dass die Bandenbildung beim mensalão nun doch nicht existierte und es höchstrichterlich festgestellt wurde, dass zumindest die angeklagten und verurteilten Spitzenpolitiker sich rein zufällig zur selben Zeit damit befassten, Abgeordnete zu schmieren, damit diese im Sinne der Regierungsvorlagen stimmten, was zur Folge hat, dass sie dieses Jahr noch freikommen
...zu wissen, dass die ausführenden Organe des mensalões im Mittel zu 19,9 Jahren Haft verurteilt wurden, die beteiligten Bankmitarbeiter zu 12,5 Jahren, aber die Spitzenpolitiker nur zu 6,4 Jahren und die Parteipolitiker sogar nur zu 4,9 Jahren
- zu hören, dass sogar eine deutsche Firma der Weltklasse, Siemens nämlich, unter Verdacht steht, 150 TR$ der Gruppe um den zu sieben Jahren und 14 Tagen verurteilten ex - Abgeordneten Jefferson, der den mensalão auffliegen ließ, "gespendet" zu haben
- dass eine andere deutsche Firma der Weltklasse, diesmal die Deutsche Bank, sich in Brasilien freigekauft hat, um nicht angeklagt zu werden, bei der Veruntreuung von Staatsgeldern geholfen zu haben
...den Finanzminister Guido Mantega zu hören, wenn er das Wachstum des BIP von 2,3 % in 2013 als "Qualitätswachstum" bezeichnet, während gleichzeitig das Wachstum in Indien von 4,7 % im letzten Vierteljahr 2013 als enttäuschend bezeichnet wird
...zu lesen, dass die Bandenbildung beim mensalão nun doch nicht existierte und es höchstrichterlich festgestellt wurde, dass zumindest die angeklagten und verurteilten Spitzenpolitiker sich rein zufällig zur selben Zeit damit befassten, Abgeordnete zu schmieren, damit diese im Sinne der Regierungsvorlagen stimmten, was zur Folge hat, dass sie dieses Jahr noch freikommen
...zu wissen, dass die ausführenden Organe des mensalões im Mittel zu 19,9 Jahren Haft verurteilt wurden, die beteiligten Bankmitarbeiter zu 12,5 Jahren, aber die Spitzenpolitiker nur zu 6,4 Jahren und die Parteipolitiker sogar nur zu 4,9 Jahren
- zu hören, dass sogar eine deutsche Firma der Weltklasse, Siemens nämlich, unter Verdacht steht, 150 TR$ der Gruppe um den zu sieben Jahren und 14 Tagen verurteilten ex - Abgeordneten Jefferson, der den mensalão auffliegen ließ, "gespendet" zu haben
- dass eine andere deutsche Firma der Weltklasse, diesmal die Deutsche Bank, sich in Brasilien freigekauft hat, um nicht angeklagt zu werden, bei der Veruntreuung von Staatsgeldern geholfen zu haben
...den Finanzminister Guido Mantega zu hören, wenn er das Wachstum des BIP von 2,3 % in 2013 als "Qualitätswachstum" bezeichnet, während gleichzeitig das Wachstum in Indien von 4,7 % im letzten Vierteljahr 2013 als enttäuschend bezeichnet wird
28 Februar 2014
ACHTUNG - KARNEVAL - ANSCHLIESSEND BEGINNT DAS BRASILIANISCHE GESCHÄFTSJAHR 2014
und endet vorzeitig, wenn das neue Staatsoberhaupt gewählt wird. Am 5 Oktober ist der erste Wahlgang und, so es denn einen geben sollte, am 26 der zweite.
Ironie beiseite, ganz so schlimm ist es mit dem Geschäftsjahr nicht, aber bis Mittwoch nächster Woche (5. März) wird es schwierig sein, Leute an ihrem Arbeitsplatz anzutreffen. In Bahia dauert diese Periode des nicht-so-ernsthaften-Arbeitens noch etwas länger, aber dafür fängt sie dort auch früher an.
Da es wenig Sinn macht, gegen den Strom zu schwimmen, schließt meine EUROLATINA während des Karnevals und Sie können uns erst ab Mittwochnachmittag wieder anrufen, dann stehen wir aber voll zu Ihrer Verfügung. Sie können aber darauf bauen, dass ich in der Zwischenzeit meine E-Mails ohne Unterbrechung empfange, lese und beantworte.
Helau & Alaaf!
Ironie beiseite, ganz so schlimm ist es mit dem Geschäftsjahr nicht, aber bis Mittwoch nächster Woche (5. März) wird es schwierig sein, Leute an ihrem Arbeitsplatz anzutreffen. In Bahia dauert diese Periode des nicht-so-ernsthaften-Arbeitens noch etwas länger, aber dafür fängt sie dort auch früher an.
Da es wenig Sinn macht, gegen den Strom zu schwimmen, schließt meine EUROLATINA während des Karnevals und Sie können uns erst ab Mittwochnachmittag wieder anrufen, dann stehen wir aber voll zu Ihrer Verfügung. Sie können aber darauf bauen, dass ich in der Zwischenzeit meine E-Mails ohne Unterbrechung empfange, lese und beantworte.
Helau & Alaaf!
27 Februar 2014
Brasilianisches BIP wuchs 2013 um 2,3 %
Damit betrug das BIP absolut gesehen 4,84 Billionen R$, das Pro-Kopf-BIP wuchs real um 1,4 % und erreichte 24.065 R$. Die Investitionsrate erreichte letztes Jahr 18,4 % vom BIP, davor waren es 18,2 %. Die Sparrate fiel von 14,6 auf 13,9 % des BIP.
Und so trugen die einzelnen Sektoren zum Wachstum bei:
Und so trugen die einzelnen Sektoren zum Wachstum bei:
- + 7,0 % Landwirtschaft
- + 2,5 % Handel
- + 1,3 % Industrie
Unser BIP von ca. 1,5 Billionen € (Deutschland 2,7 Billionen €) setzt sich damit hauptsächlich so zusammen:
Detaillierte Wachstumswerte liegen auch vor:
- + 5,3 % Informationsservice
- + 2,9 % Produktion und Verteilung von Strom, Gas, Wasser, Abwasser, Müllabfuhr
- + 2,9 % Transport, Lagerung, Postdienste
- + 2,3 % Immobilienaktivitäten und Mieten
- + 2,1 % Öffentliche Verwaltung, Gesundheit und Ausbildung
- + 2,0 % Dienstleistungen
- + 1,9 % Bauwirtschaft
- + 1,9 % verarbeitende Industrie
- + 1,7 % Finanzdienstleistungen einschließlich private Altersvorsorge und Versicherungen
- + 0,6 % andere Dienstleistungen
- - 2,8 % Bergbau
Damit die Bäume nicht in den Himmel wachsen, hat die Zentralbank jetzt den Leitzins erhöht, auf 10,75 % im Jahr.
Sie tragen lange Badebuchsen...
So schreibt Solveig Flörke in ihrem Artikel Die Deutschen verstehen nichts von Bademode, den Sie hier ausschnittsweise lesen können:
"Und die deutschen Männer? Für die gilt eigentlich das Gleiche. Sie tragen lange Badebuchsen, statt der hautengen Kneifer, mit denen die Brasilianer ins Meer springen. Dabei gehe es nicht nur um optische Gesichtspunkte, sondern vor allem auch um die Hygiene: Wer nach Brasilien fliegt, um in langen Bermudas den Hotelpool zu benutzen, der wird darüber aufgeklärt, sich doch bitte eine richtige Badehose anzuziehen."
Liebe Frau Flörke, sind Sie ausser in Rio schon mal in anderen Städten Brasiliens gewesen? Ich kann Ihnen versichern, dass man im Süden als Mann praktisch nur Bermudas bzw. calções (de banho) anzieht, wenn man in's Wasser springt und ich habe, seit dem ich 1978 hier ankam, nie erlebt, dass man gebeten wurde, diese gegen sogenannte sungas auszutauschen. Ich könnte das jetzt illustrieren, aber verzichte lieber darauf; man weiss nie, welcher Strick einem daraus gedreht wird, wenn die falschen Leute in Hannover dies sehen sollten.
"Und die deutschen Männer? Für die gilt eigentlich das Gleiche. Sie tragen lange Badebuchsen, statt der hautengen Kneifer, mit denen die Brasilianer ins Meer springen. Dabei gehe es nicht nur um optische Gesichtspunkte, sondern vor allem auch um die Hygiene: Wer nach Brasilien fliegt, um in langen Bermudas den Hotelpool zu benutzen, der wird darüber aufgeklärt, sich doch bitte eine richtige Badehose anzuziehen."
Liebe Frau Flörke, sind Sie ausser in Rio schon mal in anderen Städten Brasiliens gewesen? Ich kann Ihnen versichern, dass man im Süden als Mann praktisch nur Bermudas bzw. calções (de banho) anzieht, wenn man in's Wasser springt und ich habe, seit dem ich 1978 hier ankam, nie erlebt, dass man gebeten wurde, diese gegen sogenannte sungas auszutauschen. Ich könnte das jetzt illustrieren, aber verzichte lieber darauf; man weiss nie, welcher Strick einem daraus gedreht wird, wenn die falschen Leute in Hannover dies sehen sollten.
Karneval - Spass oder Geschäft?
Beides, für sich überschneidende Mengen von Personen. Nehmen wir das grandiose Fest, wie es in Salvador gefeiert wird - übrigens anders als in Rio! Denn Salvador bedeutet Strassenkarneval, während in Rio die Umzüge dominieren. Hier die Zahlen von Salvador:
- 1 Mrd. R$ lassen die Touristen während des Karnevals in Salvador, der vor dem offiziellen Datum beginnt und nach dem offiziellen Datum endet, denn wir wollen doch nicht päpstlicher als der Papst sein, oder?
- 526.000 Besucher kommen während der offiziellen sechs Karnevalstage nach Salvador
- 7.000 Taxis stehen zu ihrer Verfügung (wenig gegen die 35.000 Taxis São Paulos, aber ich will jetzt nicht den Berliner oder den Texaner herauskehren; Sie wissen ja, bei uns ist alles besser, schöner, grösser...)
- 24.000 Polizisten sorgen für Sicherheit während des Karnevals, das Bundesland Bahia gibt 32 Mio. R$ für Sicherheitspersonal und -material aus
- 70.000 Ausländer nehmen am Karneval teil
- 81.000 Acarajés wurden 2013 während des Festes verkauft, dieses Jahr rechnet man mit mehr
- 150.000 Touristen werden auf dem Internationalen Flughafen von Salvador erwartet
Sind Sie über das Wort Acarajé gestolpert? Diese Köstlichkeit sieht so aus:
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| Quelle: http://revistauniversobrasil.blogspot.com.br/2011/10/o-acaraje-prato-de-maior-sucesso-na.html |
Wenn man Sie bei der Bestellung fragt "Quente?", sollten Sie wissen, dass damit nicht die Temperatur gemeint ist. Heiß bedeutet hier nämlich mit viel Pfeffersauce! Und die ist richtig scharf! Wer kein echter Macho Man ist, sollte diesen bei dieser Gelegenheit also nicht herauskehren, sonst bereut er es unter Umständen.
Flugpreise müssen nicht logisch sein, oder?
Mit der Entfernung haben die Preise jedenfalls wenig zu tun! Aber warum werden wir hier in Brasilien eigentlich immer benachteiligt? Dieses Angebot - Nachfrage - Ding stört wirklich! Ich würde auch mal gerne bequem für knapp 2.000 € nach Frankfurt und zurück fliegen und nicht für manchmal 2.500 € als Ölsardine Thrombosenanwärter in der Holzklasse sein. Bin ich der Einzige, der so denkt?
25 Februar 2014
Wer wagt eine Vorhersage über den R$ - € - Kurs?
22 Februar 2014
Bundesstrassen in Brasilien und ein Beispiel für Elektroinstallationen
Bundesstrasse Rio - Santos mit Wolken über der Serra bei Ubatuba
Ein Felssturz versperrt eine komplette Fahrbahn
Erosionsschutz als Ersatz für Biomatten und Betonbefestigung
Fast schon künstlerische Energieoberleitungen in São Paulo
Fotos aus einem Garten in São Paulo
Deutscher Dachshund
Strelizie
Pfeffer
Granatapfel
Kaffee
Ja, wir haben auch Erdbeeren! Auf dem ersten Bild sehen Sie, wer sie gerne frisst!
Picanha
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