14 Juni 2014

Der Besucher Nr. 250.000 von BRASILIEN AKTUELL kommt aus London!

Herzlichen Glückwunsch!
Und vielen Dank allen Bloglesern für ihr Interesse!

Und ein Hinweis an diesen wie ich Macintosh benutzenden Leser, er sollte sein Safari 1.3 mal erneuern, die neueste Browserversion ist schon bei 7.0.4 angelangt! Und das neueste OS X hat schon die Nummer 10.9.3, während er noch 10.8.5 benutzt.

Siscoserv

Wer keine Arbeit hat, der macht sich welche. Bei Parlamenten und Regierungen geht das leider anders, die erzeugen Arbeit für andere. Wer in Brasilien Dienstleistungen ex- oder importiert, weiss ein Lied davon zu singen. Das Außenhandelsdienstleistungserfassungsystem SISCOSERV ist ein Musterbeispiel an nutzloser, überflüssiger und komplizierter Bürokratie, die nicht nur durch die extreme Arbeitsbelastung, die den Firmen und Selbständigen zugemutet wird, teuer ist, sondern auch durch die hohe Besteuerung. Sehen Sie dieses Beispiel:

Wenn eine Dienstleistungsrechnung über 10.000 € aus dem Ausland von einer brasilianischen Firma bezahlt werden muss, fallen 1.764,71 € IRRF, 1.176,47 € CIDE, 1.034,52 € COFINS, 224,60 € PIS und 588,24 € ISS an, zusammen 4.788,53 €.

Da erübrigt sich jeder Kommentar. Und die Präsidentin wundert sich, dass sie beim WM-Eröffnungsspiel lautstark beschimpft und ausgepfiffen wird (was im Fernsehen natürlich nicht gezeigt wurde).

Countdown: 9 Tage und Sie können sich beraten lassen!

Worüber? Brasilien allgemein und Markteintritt und Geschäftsexpansion speziell
Wann? Ab dem 23. Juni 2014
Wo? In der IHK Essen
Wieviel? Nichts, die Beratung ist kostenlos
Und wenn es terminlich nicht klappt? Dann schicken Sie mir Ihre Fragen oder wir treffen uns im September

13 Juni 2014

Heute, am Freitag, den 13. Juni, sind die Nachrichten über Brasilien auch nicht schlimmer als sonst

Sinkende Umsätze im Einzelhandel 
13.06.14

Der Umsatz im brasilianischen Einzelhandel ist im vergangenen April um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vormonat gesunken. Dies ist bereits der zweite Rückgang in Folge nach der Stagnation des Sektors im Februar. Im März […] Weiterlesen...
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Verliebte mussten saftige Preiserhöhung hinnehmen 
13.06.14

Am gleichen Tag der WM-Eröffnung haben die Brasilianer auch den Tag der Verliebten gefeiert, also den brasilianischen Valentinstag, der in vielen anderen Ländern wie auch Deutschland bereits im Februar liegt. Dabei sind die Preise für die wesentlichen Produkte […] Weiterlesen...
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Rousseff: Abkommen mit chilenischer Präsidentin 
13.06.14

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff hat am vergangenen Donnerstag (12.06.) mit der chilenischen Präsidentin Michelle Bachelet ein Abkommen gegen die Verletzung von Menschenrechten unterzeichnet, die sogenannte „Absichtserklärung zum Austausch von Dokumenten zur Klärung […] Weiterlesen...
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Brasilien: Demonstrationen am ersten WM-Tag 
13.06.14

Seit 2007 nach der Auswahl Brasiliens als Gastgeber für die Fußball-WM in diesem Jahr fieberten die Brasilianer nicht nur dem besonderen Sportereignis entgegen. Die Verletzung der Menschenrechte, die auferlegten Regeln der FIFA und die hohen Ausgaben für die […] Weiterlesen...
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Rousseff verschönert Armutssituation 
12.06.14

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff hat falsche Zahlen benutzt, als sie über die Minderung der Misere in Brasilien in ihrer Verkündung im Radio und Fernsehen zur WM gesprochen hat. Daten der Regierung selbst stellen […] Weiterlesen...
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BC veröffentlicht App zur Überprüfung von Falschgeld 
12.06.14

Die brasilianische Zentralbank (BC) hat am vergangenen Mittwoch (11.06.) zwei neue Apps herausgebracht, zum einen die App „brasilianisches Geld“ (Dinheiro Brasileiro), die Informationen über Sicherheitsmerkmale des Real bietet, zum anderen eine neue Version der App „legaler […] Weiterlesen...
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Brasilien und Argentinien: neues Automobilabkommen 
12.06.14

Die Regierungen Brasiliens und Argentiniens haben am vergangenen Mittwoch (11.06.) in Buenos Aires einen neuen Automobilvertrag unterzeichnet, der ein Jahr Gültigkeit hat und ab dem 01. Juli in Kraft tritt. Voraussichtlich werden die […] Weiterlesen...
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WM-Auftakt: Protest in São Paulo 
12.06.14

Mit Spannung wird das Eröffnungsspiel der Fußball-Weltmeisterschaft der Männer am heutigen Donnerstag in São Paulo erwartet. Zum einen verspricht sich die Öffentlichkeit Aufschluss über die Qualitäten der brasilianischen Nationalmannschaft und deren Titelchancen. Zum anderen […] Weiterlesen...
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Streik vor WM-Start: Polizei setzt Blendgranaten gegen Demonstranten ein 
11.06.14

“Kurz vor Anpfiff der Fußball-WM ist es in São Paulo zu Scharmützeln zwischen Polizisten und Demonstranten gekommen.” (spiegel.de) Mehr auf […] Weiterlesen...
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Brasilien: Spielraum für Wachstum 
11.06.14

“Nach dem Boom meiden internationale Investoren Brasilien. Dem Land fehlen Strukturreformen – aber die brauchen Zeit.” (Tagesspiegel.de) Mehr auf der Internetseite […] Weiterlesen...
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Fussballerischer Ausnahmezustand belastet die Konjunktur: Brasilien steuert auf eine Rezession zu 
11.06.14

“Die brasilianische Wirtschaft stagniert. Nicht einmal während der Weltwirtschaftskrise waren die Aussichten so negativ wie derzeit.” (nzz.ch) Mehr auf der Internetseite von Neue […] Weiterlesen...
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Verbraucher können Rechnungen nicht bezahlen 
11.06.14

  Bereits zum siebten Mal in Folge steigt der Index über Zahlungsrückstände bei Verbrauchern von Serasa Experian an, von April bis Mai um 2,4 Prozent. Verglichen mit Mai 2013 ergibt sich daraus […] Weiterlesen...
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Unternehmer wollen soziale Marktwirtschaft 
11.06.14

  Vertreter von Vereinigungen und Unternehmen, die sich der sozialen Marktwirtschaft verschrieben haben, arbeiten derzeit an einem landesweiten Plan für ihren Sektor, der im November an die Regierung in Brasília übergeben […] Weiterlesen...
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42 private Hafenterminals bis Ende 2014 geplant 
11.06.14

Der brasilianische Minister des Hafensekretariats, Antonio Henrique Silveira, hat am vergangenen Dienstag (10.06.) mitgeteilt, dass die Regierung bis zum Jahresende den Bau von 42 privaten Häfen im Land genehmigen will. Silveira nahm an einer […] Weiterlesen...
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Quotengesetz im öffentlichen Dienst tritt in Kraft 
11.06.14

Im brasilianischen Bundessanzeiger Diário Oficial da União ist am vergangenen Dienstag (10.06.) das neue Quotengesetz für den öffentlichen Dienst veröffentlicht worden, das zehn Jahre Gültigkeit haben wird. Das Gesetz stellt 20 Prozent der […] Weiterlesen...
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Streiks in U-Bahn könnten weiter gehen 
10.06.14

Die U-Bahn-Führer haben zu vergangenem Montag (9. Juni) entschieden, den am vergangenen Donnerstag begonnen Streik in der Stadt Sao Paulo für zwei Tage auszusetzen. Die 42 Angestellten sollen bis Mittwoch erst einmal wieder ihrem normalen Arbeitsplan nachgehen […] Weiterlesen...
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Neue Fabrik für Halbleiter in Betrieb 
10.06.14

Im Bundesstaat Rio Grande do Sul ist am vergangenen Freitag eine neue Fabrik für Halbleitertechnik in Betrieb gegangen. Unter anderem werden dort Chips für Handys und Computer hergestellt. Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff, die bei der Eröffnung der Fabrik […] Weiterlesen...
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IBGE: industrielle Produktion sinkt im April 
10.06.14

Laut Angaben der Monatsstudie über die Industrie Brasiliens des Instituts für Geografie und Statistik (Instituto Brasileiro de Geografia e Estatística, kurz: IBGE) ist die nationale Produktion von März zu April dieses Jahres um 0,3 […] Weiterlesen...
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12 Juni 2014

Brasilien in Zahlen

Lesen Sie den FAZ-Artikel Mehr als ein 1:0 und erfahren Sie, wie groß Brasilien ist! Sehr interessant durch interaktive Graphiken, die z.B. den erschreckenden Einfluss der Inflation auf unsere Preise für Lebensmittel zeigen:

Das erste Spiel der WM läuft noch, während ich diese Zeilen schreibe, es steht 1:1 in der 16. Minute der zweiten Halbzeit. Einen Film über die das Spiel begleitenden Proteste sehen Sie hier: Fogo, feridos e metrô fechado. São Paulo vive primeiro dia de Copa difícil (Feuer, Verletzte und U-Bahn geschlossen, São Paulo erlebt einen schwierigen ersten Tag der WM).


Wichtiger Hinweis:

Wir in São Paulo arbeiten heute nicht! Wir haben wegen der Eröffnung der Fußballweltmeisterschaft einen FEIERTAG! Was bedeutet, dass ich Anfragen, zu deren Beantwortung ich mit Dritten sprechen muss, erst morgen bearbeiten kann.

11 Juni 2014

Sind deutsche Journalisten überheblich oder uninformiert oder beides?

Eben las ich den Artikel Brasilianer fürchten das Erbe der WM in der FAZ vom 11.6.2014 und fand darin folgende Passagen: "...Zumal etliche der neuen Stadien nach der WM kaum mehr gebraucht werden, weil in Provinzstädten wie Cuiabá und Manaus, aber auch in der Hauptstadt Brasília gewöhnlich nur drittklassige Klubs vor einer Handvoll Zuschauern kicken...."

Manaus ist also eine Provinzstadt? Mit fast 2 Mio. Einwohnern und einer florierenden Freihandelszone? Mit dem größten Hafen der Welt mit schwimmenden Stegen? Der Autor des obigen Artikels sollte mal Optimierung der Wirtschaft: Brasilien und Venezuela gründen Arbeitsgruppe lesen. Dort steht u.a. "In den in Manaus ansässigen Unternehmen werden nun vor allem chemische und technische Produkte wie Motorräder, Fernseher und Computermonitore, Handys und Klimaanlagen im Wert von mehr als 20 Milliarden US-Dollar pro Jahr hergestellt und zum Teil auch entwickelt. Manaus ist heute aufgrund der großen Wirtschaftskraft und des Tourismus nach São Paulo, Rio de Janeiro und Brasília die viertreichste Stadt Brasiliens."

Übrigens ist es selbst in Brasilien erlaubt, sicht nicht für Fußball zu interessieren oder sogar zu begeistern. Und die Bevölkerung von Manaus hat mit Fußball nicht viel am Hut, das kann aber nicht mit der angeblichen Provinzialität der Stadt begründet werden. Und bitte nicht vergessen, Brasilien ist 24 x grösser als Deutschland und würde, auf Europa gelegt, vom Nordkap bis in die Sahara reichen. Und in diesem Gebiet findet man sicher auch Menschen, denen Fußball schnurzpiepegal ist und die trotzdem keine Provinzler sind.

Dem Rest des FAZ-Artikels kann ich voll zustimmen, aber selbst als Berliner mit Großschnauze würde ich Manaus nie als Provinzstadt bezeichnen - das bin ich schon meinem Freund Carijó schuldig, der mal OB dieser Dschungelstadt war. Ich glaube, noch nicht mal ein Texaner würde dies tun. 

Über die andere "Provinzstadt" Cuiabá steht bei Wikipedia "Cuiabá ist die Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Mato Grosso. Sie hat eine Bevölkerung von rund 554.361 Menschen, im Ballungszentrum leben 1.000.000 Menschen." Und dort schlägt auch das Herz des brasilianischen Agrobusiness, verantwortlich für eine Billion R$, also ca. 333 Mrd. € Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt! In Cuiabá ohne Berücksichtigung des Ballungsraums wohnen übrigens mehr Einwohner als in Bremen, Dresden, Leipzig, Hannover, Nürnberg, Duisburg, Bochum, Wuppertal, Bielefeld, Bonn, Münster, Karlsruhe, Mannheim, Augsburg, Wiesbaden, Gelsenkirchen, Mönchengladbach, Braunschweig, Chemnitz, Aachen, Kiel, Halle, Magdeburg, Krefeld, Freiburg, Lübeck, Oberhausen, Erfurt, Rostock oder Mainz, die alle mehr als 200.000 Einwohner haben, diese Provinzstädtchen!

Guter Rat ist billig, wenn Sie Fragen über Markteintritt oder -entwicklung in Brasilien haben!

Wie komme ich darauf und warum braucht man ihn? Lesen Sie z.B. diesen Auszug aus dem Spiegelartikel FUSSBALL-WM 2014: BRASILIEN IM FEGEFEUER:

"...Ökonomische Katastrophenszenarien machen die Runde. Die Ratingagentur Standard & Poor's hat die Kreditwürdigkeit Brasiliens im März herabgestuft, manche Experten sprechen bereits vom sicheren Niedergang des bedeutendsten südamerikanischen Staates. Nur: Wenn am Amazonas angeblich alles zusammenbricht - warum hat der wichtigste brasilianische Börsenindex Bovespa seit Anfang des Jahres, in US-Dollar gerechnet, gut sieben Prozent gewonnen, weit mehr als der Allzeithöhen erklimmende Dax und weit mehr als der Dow Jones? Wie kommt es, dass Brasilien vor kurzem hinter China, den USA und Japan zum viertgrößten Automobilmarkt der Welt aufgestiegen ist und damit an Deutschland vorbeizog? Und was bringt einen Unternehmer wie den Hamburger Alexander Otto dazu, gerade jetzt 240 Millionen Euro in brasilianische Einkaufszentren zu investieren? Dieses Land hat ein seltsames Problem: Es wird dramatisch überschätzt - oder, wie in diesen Tagen, fatal unterschätzt..."

Damit ist die Frage, warum Sie guten Rat benötigen, beantwortet, denn widersprüchlicher geht es wirklich kaum. Ist Brasilien jetzt gut oder schlecht? Soll man versuchen, dort Geschäfte zu machen oder nicht? Ist das Land pleite oder steht es kurz davor, Weltmacht zu werden? Ist es ein armes Entwicklungsland oder reich und industrialisiert? Wird es gut oder schlecht regiert? Empfangen einen die Brasilianer mit offenen Armen oder stehlen sie einem die Kamera, die Armbanduhr oder das Mobiltelefon und bringen den Besitzer dabei gleich um?

Jetzt sage ich Ihnen, warum guter Rat billig ist. Weil Sie mich am 23., 24. und 25.6. in der IHK Essen kostenlos zu Brasilien ausfragen dürfen und ich Ihnen Antworten gebe, die auf mehr als 30 Jahren Tätigkeit als Geschäftsführer und Unternehmer in Brasilien basieren, sowohl in der Industrie als auch in der Beratung.

Und wenn Sie mögen, kommen Sie am 25.6. abends nach Bielefeld und hören mir zu, wenn ich auf einer Podiumsdiskussion über Brasilien spreche. Diese Teilnahme kostet allerdings einen kleinen Betrag, den Sie an die IHK Ostwestfalen zahlen müssen; auch mein Buch WIRTSCHAFTSBOOM AM ZUCKERHUT, in dem ich erzähle, wie man erfolgreich Geschäfte in Brasilien macht, hat seinen Preis, der Verlag besteht darauf.

Bitte melden Sie sich bei Interesse bei Herrn Slomke von der IHK Essen an, seine Telefonnummer ist +49 (201) 189-2244. Interessenten aus Norddeutschland können auch meinen Projektpartner, Herrn Winfried Titze, Chef der Unternehmensberatung Titze in Neuss anschreiben oder unter der Telefonnummer +49 (2182) 871-200 anrufen. Interessenten aus Süddeutschland können meinen Projektpartner, Herrn Harald Sterzinger, von der gleichnamigen Unternehmensberatung in Gärtringen / Böblingen unter der Nummer +49 (7034) 992-005 anrufen oder anschreiben. Wenn meine Zeit reicht, kommen wir auch gerne zu Ihnen! Und wenn es diesmal nicht klappen sollte, dann vielleicht im August, September oder Dezember, wenn ich wieder kurz in Deutschland sein werde, um Kunden zu besuchen.

Wer es ganz eilig hat, kann seine Fragen auch unter Benutzung des Kontaktformulares rechts oben auf dieser Seite unter meinem Bild an mich schicken.

10 Juni 2014

Brasilienbuchempfehlung

Neben meinem eigenem Buch WIRTSCHAFTSBOOM AM ZUCKERHUT empfehle ich gerne BRASILIEN FÜR INSIDER von Andreas Wund. Eva Karnofsky schrieb am 31.5.14 im Büchermarkt darüber: "Wenn Deutsche an Brasilien denken, sind die ersten Assoziationen meist Fußball und Karneval. Der Journalist Andreas Wunn will den Deutschen das aktuelle WM-Gastgeberland mit ein wenig mehr Tiefgang näher bringen. "Brasilien für Insider."
Klischees, schreibt Andreas Wunn, sind nicht unbedingt etwas Schlechtes, denn sie können helfen, ein Land kennenzulernen. Allerdings muss man diese Klischees kritisch beleuchten, wenn man das Land auch verstehen will. Und dieses Ziel verfolgt der Journalist mit seinem Buch "Brasilien für Insider".
"Es gibt verschiedene Kapitel über Samba, Fußball und Strand, aber eben auch über Politik, über Wirtschaft, über den Amazonas, über die Gefühlswelt der Brasilianer, über das Essen. Es soll eine ganzheitliche Betrachtung sein."
Und um es gleich vorweg zu sagen: Die ist ihm gelungen. Flüssig geschrieben, leicht lesbar und unterhaltsam ist das Buch ebenfalls. Andreas Wunn schreibt in der Ich-Form, will heißen, alles, was er beschreibt, hat er selbst erlebt - in Rio de Janeiro, in der Wirtschaftsmetropole São Paulo oder auf seinen Reportage-Reisen durch das Land, das 24 Mal so groß ist wie Deutschland und mit seinen 200 Millionen Menschen mehr als doppelt so viele Einwohner hat. Wunn nimmt Begegnungen mit den unterschiedlichsten Menschen zum Anlass, die Besonderheiten Brasiliens vorzustellen. Die Brasilianer und Brasilianerinnen, die er trifft, stammen aus verschiedenen Regionen, sozialen Schichten und Berufen. Ihre Geschichten reichert der Autor mit historischen, politischen oder wirtschaftlichen Daten an." Klicken Sie in den Buchtitel und lesen Sie den Rest des Artikels!

09 Juni 2014

Tipps für WM-Brasilienbesucher

Wer sich nicht auskennt, kann unter die Räder kommen oder schöpft bestenfalls das Besuchspotential Brasiliens nicht aus. Klicken Sie in WM-TIPPS und Ihnen kann das nicht passieren (wenn Sie die Tipps befolgen!).

Noch ein Hinweis, diesmal handelt es sich um das 36 Seiten dünnes Buch FETTNÄPFCHENFÜHRER BRASILIEN - SPEZIAL ZUR WM: LEBENSKUNST ZWISCHEN KARNEVAL UND COPACABANA, kostenlos herunterladbar sogar!

Musterexport nach Brasilien

Was lange währt, muss noch lange nicht gut werden:

Am 5.5.14 wurden Muster (harmlose leere Koffer) vom Fabrikanten in Deutschland nach Brasilien geschickt, der Schnelligkeit und der Sicherheit zuliebe mit DHL. Am 3.6. kamen sie in Rio an und wurden am 4.6. der Post übergeben. Warum, kann ich nicht sagen, mein Sachbearbeiter meinte, dass es eine Abmachung mit der deutschen Regierung gäbe, welches dieses Vorgehen erzwinge??? Am 4.6. wurde die Mustersendung wegen ihrer Abmessungen für unzustellbar erklärt und an den Absender zurückgeschickt. Am 5.6. lag sie noch in São Paulo und wartete auf die Zollprüfung.

Gratulation, DHL, zu dieser bemerkenswerten Leistung! Door to door und gesunden Menschenverstand im Interesse des Kunden gibt es wohl nicht?

Der Ausgestoßene

Es ist nicht schön, wenn man als Paria behandelt wird. Wie gut, dass Mandzukic nur Opfer fehlender Geographie- und/oder Sprachkenntnisse oder zu schneller Finger beim Eintippen des Textes wurde:



Denn der Schreiber des Artikels meinte natürlich PRAIA DO FORTE und nicht PARIA DO FORTE. Und Praia do Forte heißt einfach Strand der Burg, denn in der Nähe dieses Küstenstädtchens gibt es eine mittelalterliche Burg, laut Wikipeda die einzige Brasiliens.


05 Juni 2014

Brasilianer plötzlich Pessimisten!

Diese Umfrageergebnisse wurden am Dienstag vom PEW RESEARCH CENTER im Rahmen des Projektes GLOBAL ATTITUDES veröffentlicht:

Es ist schon bedenklich zu lesen, dass 67 % der Befragten nicht mit der wirtschaftlichen Situation Brasiliens zufrieden sind, wenn man sieht, dass es 2010 nur 36 % waren. Mit der Situation Brasiliens allgemein waren es sogar 72 % Unzufriedene gegenüber 49 % in 2010. Dilmas Behandlung wichtiger Probleme findet ebenfalls keine Zustimmung, unzufrieden waren 
  • 86 %  wegen der Korruption
  • 85 % wegen der Kriminalität
  • 85 % wegen des Gesundheitswesens
  • 76 % wegen der Verkehrssituation
  • 71 % mit der Außenpolitik
  • 71 % mit dem Erziehungswesen
  • 67 % wegen der WM-Vorbereitung
  • 65 % wegen der Armut(sbekämpfung)
  • 63 % mit der Wirtschaft
Trotzdem fand Lula bei 66 % Zustimmung, Dilma immerhin noch bei 51 %, trotz der starken Kritik an ihrer Amtsführung. Die Präsidentschaftskandidaten der Opposition Aécio Neves und Eduardo Campos kamen mit einer Zustimmung von 26 bzw. 24 % nicht gut weg -  deswegen zum Schluss meine Meinung, dass niemand vorhersagen kann, wer das Rennen um das Präsidentenamt gewinnt.  

Klicken Sie in den Link oben und lesen Sie die englische Originalfassung! Sehr interessant und wie gezeigt durchaus widersprüchlich. 

Gestern sprach ich mit einem brasilianischen Unternehmer, der mir unaufgefordert sagte, dass er hoffe, dass Brasilien schon früh aus der Fußballweltmeisterschaft ausscheide, damit keine Euphorie im Lande entstehe, die eine Wiederwahl von Präsidentin Dilma begünstigen könne. Dieses sei die einhellige Meinung im Süden Brasiliens. Einer meiner Mitarbeiter fragte mich heute, warum Deutschland so enttäuschend gegen Kamerun gespielt habe und setzte dann hinzu, dass Brasilien hoffentlich früh aus der WM ausscheide, damit Lula und Dilma, die die WM in‘s Land geholt hätten, einen Dämpfer bekommen. Im Anschluss schimpfte er über die Wohlfahrtsprogramme, mit denen Dilma die Stimmen der "arbeitsscheuen Brasilianer im Norden" kaufe und echauffierte sich wie der vorerwähnte Unternehmer insbesondere über das Programm Bolsa Família und die Tatsache, dass Kinder von Strafgefangenen 800 R$ monatlich vom Staat (d.h. vom Steuerzahler) erhielten, während der Vater im Haft sei.

Bleibt die Frage offen, ob die Opposition die Gunst der Stunde nutzen kann. Bis jetzt ist der Ausgang der Präsidentschaftswahl noch völlig offen, sie hat aber schon für eine gehörige Polarisierung gesorgt.

NSA offen in Brasilien tätig? Dilma, pass' auf's Handy auf!

Die Antennen sind verdächtig nahe am Firmenschild ;-) !
(Gestern auf dem Rückweg von Guarulhos nach São Paulo an der Dutra gesehen) 

Brasilien ist Weltmeister, wenn es um Fleischexport geht!

Aber ein echtes Frankfurter Würstchen kommt auch in Brasilien von einer Fleischfabrik in unmittelbarer Nähe des Hauses meiner Tochter und meines Schwiegersohnes im Ammerland! Das nenne ich Zufall!



01 Juni 2014

Die Fußball-WM wirft ihre Schatten voraus

und ich merke es an den steigenden Leserzahlen im Mai, obwohl ich wegen einiger Reisen deutlich weniger veröffentlichen konnte als gewohnt:
Das liegt sicher daran, dass Brasilien als Austragungsort der WM interessant ist und viele Leute nach Brasilien googeln, die sich sonst nicht für das Land interessieren. Aber wenn ich das 2:2 des Spieles Deutschlands gegen Kamerun heute zum Massstab nehme, wird das Interesse wohl bald wieder abflauen, wenn die neuen Leser vor allem aus Deutschland kommen sollten! Und davon kann man ausgehen:

Manchmal verblüfft mich Brasilien

Nach all den negativen Berichten über Brasilien in den letzten Wochen war ich überrascht, diese Szene in einem Hotelrestaurant in São Paulo zu beobachten:
Diese junge Dame misst die Temperatur der Speisen berührungslos in regelmäßigen Abständen und schreibt sie auf und sorgt nötigenfalls für eine Korrektur! Das nenn ich eine gelungene Qualitätskontrolle, wie ich sie z.B. in Deutschland noch nie sah. Und heisse Bohnen schmecken allemal besser als kalte!