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30 April 2020
Zur Lage Brasiliens am Tag der Arbeit, an dem sinnigerweise nicht gearbeitet wird
22 April 2020
BOLSONARO BEEINTRÄCHTIGT DIE PRESSEFREIHEIT IN BRASILIEN, findet die NGO "Reporter ohne Grenzen"
Das schreibt die NGO:
"Brasilien ist für Medienschaffende eines der gefährlichsten Länder Lateinamerikas. Immer wieder werden Journalist*innen ermordet. Meist hatten sie über Korruption, Missstände in den Behörden oder organisiertes Verbrechen berichtet – oft in kleineren oder mittleren Städten, wo sie besonders exponiert sind. Viele andere Journalist*innen werden bedroht, auf Demonstrationen körperlich angegriffen oder mit unfairen Gerichtsprozessen überzogen. Seit dem Wahlkampf, der Präsident Jair Bolsonaro 2018 ins Amt brachte, prägen Hetze, Desinformation und Gewalt das Klima gegenüber Journalist*innen. Die wichtigsten Fernseh-, Rundfunksender und Printmedien gehören wenigen, auch politisch einflussreichen Unternehmerfamilien. Der journalistische Quellenschutz ist ständigen Angriffen ausgesetzt, und etliche investigative Journalist*innen wurden wegen ihrer Recherchen angeklagt."
"Die demokratisch gewählten Präsidenten der USA und Brasiliens sind zwei der prominentesten Beispiele für den besorgniserregenden Trend, dass führende Politikerinnen und Politiker Feindseligkeit bis hin zu offenem Hass gegen Medienschaffende schüren. Eine Folge ist zunehmende Gewalt gegen Journalistinnen und Journalisten, die deshalb in manchen Ländern in ständiger Angst vor Angriffen leben."
"In Brasilien (107, -2) beleidigen und demütigen der seit Januar 2019 regierende Präsident Jair Bolsonaro, seine Vertrauten und seine Anhängerschaft insbesondere in den sozialen Medien systematisch Journalisten und vor allem Journalistinnen und schaffen ein Klima des Hasses und Misstrauens. Bei Protestbewegungen in Argentinien (64, -7), Chile (51, -5), Ecuador (98, -1) und Bolivien (114, -1) häuften sich 2019 gewaltsame Übergriffe auf Journalistinnen und Journalisten. Die Gewalt ging dabei sowohl von Demonstrierenden als auch von den Sicherheitskräften aus."
Ich denke das Gegenteil ist der Fall. Jeden Tag greifen die Presse und die Medien im Allgemeinen den Präsidenten gnadenlos an. Rosângela Bittar schrieb zum Beispiel heute im Estadão mit der Überschrift "NUR FREUD ERKLÄRT DIES" Folgendes: "Jeden Tag ein neuer Wahnsinn des Präsidenten. Und so sind 16 Monate vergangen". Dies ist nur ein Beispiel unter unzähligen, die ich erwähnen könnte. Und wie reagiert der Präsident? Hat er Zeitungen oder Fernsehkanäle geschlossen? Nein, jeder kann den Präsidenten in diesem Land respektlos beschimpfen, ohne Angst vor Repressalien haben zu müssen. Dies nennt man Pressefreiheit. Also zur Hölle mit dieser NGO! Ich bevorzuge "Ärzte ohne Grenzen"!
Artikel über die Einstufung Brasiliens bezüglich der Pressefreiheit: Link
PS: Warum eigentlich diese Schreibweise: "Journalist*innen"? Hier sind Gutmenschen mit ausgeprägtem Minderwertigkeitskomplex zugange! Wie Frau Bittar schrieb, nur Freud erklärt dies.
"Brasilien ist für Medienschaffende eines der gefährlichsten Länder Lateinamerikas. Immer wieder werden Journalist*innen ermordet. Meist hatten sie über Korruption, Missstände in den Behörden oder organisiertes Verbrechen berichtet – oft in kleineren oder mittleren Städten, wo sie besonders exponiert sind. Viele andere Journalist*innen werden bedroht, auf Demonstrationen körperlich angegriffen oder mit unfairen Gerichtsprozessen überzogen. Seit dem Wahlkampf, der Präsident Jair Bolsonaro 2018 ins Amt brachte, prägen Hetze, Desinformation und Gewalt das Klima gegenüber Journalist*innen. Die wichtigsten Fernseh-, Rundfunksender und Printmedien gehören wenigen, auch politisch einflussreichen Unternehmerfamilien. Der journalistische Quellenschutz ist ständigen Angriffen ausgesetzt, und etliche investigative Journalist*innen wurden wegen ihrer Recherchen angeklagt."
"Die demokratisch gewählten Präsidenten der USA und Brasiliens sind zwei der prominentesten Beispiele für den besorgniserregenden Trend, dass führende Politikerinnen und Politiker Feindseligkeit bis hin zu offenem Hass gegen Medienschaffende schüren. Eine Folge ist zunehmende Gewalt gegen Journalistinnen und Journalisten, die deshalb in manchen Ländern in ständiger Angst vor Angriffen leben."
"In Brasilien (107, -2) beleidigen und demütigen der seit Januar 2019 regierende Präsident Jair Bolsonaro, seine Vertrauten und seine Anhängerschaft insbesondere in den sozialen Medien systematisch Journalisten und vor allem Journalistinnen und schaffen ein Klima des Hasses und Misstrauens. Bei Protestbewegungen in Argentinien (64, -7), Chile (51, -5), Ecuador (98, -1) und Bolivien (114, -1) häuften sich 2019 gewaltsame Übergriffe auf Journalistinnen und Journalisten. Die Gewalt ging dabei sowohl von Demonstrierenden als auch von den Sicherheitskräften aus."
Ich denke das Gegenteil ist der Fall. Jeden Tag greifen die Presse und die Medien im Allgemeinen den Präsidenten gnadenlos an. Rosângela Bittar schrieb zum Beispiel heute im Estadão mit der Überschrift "NUR FREUD ERKLÄRT DIES" Folgendes: "Jeden Tag ein neuer Wahnsinn des Präsidenten. Und so sind 16 Monate vergangen". Dies ist nur ein Beispiel unter unzähligen, die ich erwähnen könnte. Und wie reagiert der Präsident? Hat er Zeitungen oder Fernsehkanäle geschlossen? Nein, jeder kann den Präsidenten in diesem Land respektlos beschimpfen, ohne Angst vor Repressalien haben zu müssen. Dies nennt man Pressefreiheit. Also zur Hölle mit dieser NGO! Ich bevorzuge "Ärzte ohne Grenzen"!
Artikel über die Einstufung Brasiliens bezüglich der Pressefreiheit: Link
PS: Warum eigentlich diese Schreibweise: "Journalist*innen"? Hier sind Gutmenschen mit ausgeprägtem Minderwertigkeitskomplex zugange! Wie Frau Bittar schrieb, nur Freud erklärt dies.
17 April 2020
Der brasilianische Gesundheitsminister Mandetta wurde entlassen...
...weil er für strikte soziale Distanzierung zur Bekämpfung der Coronapandemie eintrat und dem Präsidenten immer wieder öffentlich dessen Differenziertheit in dieser Frage vorwarf. Bei seiner Verabschiedung im Ministerium wurden die Prinzipien des Ministers dann ganz schnell über Bord geworfen, wie dieser Film zeigt, den ich gleich mehrfach zugesandt bekam:
Er war wohl doch nicht, wie der Präsident annahm, nur Fachmann, sondern auch Politiker. Luiz Henrique Mandetta gehört übrigens der Partei der Demokraten an (DEM - Demócratas) an wie auch der in Chile geborene Rodrigo Maia, der Parlamentspräsident Brasiliens, der immer wieder offen gegen den Präsidenten antritt.
Er war wohl doch nicht, wie der Präsident annahm, nur Fachmann, sondern auch Politiker. Luiz Henrique Mandetta gehört übrigens der Partei der Demokraten an (DEM - Demócratas) an wie auch der in Chile geborene Rodrigo Maia, der Parlamentspräsident Brasiliens, der immer wieder offen gegen den Präsidenten antritt.
15 April 2020
Nutzen Sie den schwachen R$, importieren Sie aus Brasilien!
14 April 2020
Aktuelle Zahlen zur Coronapandemie in Brasilien und anderen Ländern
Heute, am 14.4.2020, wurde vom Gesundheitsministerium gemeldet, dass in den letzten 24 Stunden 204 Menschen am Coronavirus gestorben sind und 1.832 neue Krankheitsfälle registriert wurden. Die Letalitätsrate beträgt augenblicklich 6,1%. Bisher sind in Brasilien 25.263 Menschen am Coronavirus erkrankt und 1.532 gestorben.
In Deutschland sind bisher 131.359 Menschen am Coronavirus erkrankt und 3.294 daran gestorben. Zum weiteren Vergleich, Deutschland hat ca. 85 Mio. Einwohner, Brasilien 220.
In Deutschland sind also 0,15% der Einwohner erkrankt und 0,004% gestorben, in Brasilien sind 0,01% der Einwohner erkrankt und 0,0007% gestorben. Mit anderen Worten, relativ gesehen sind in Deutschland 15mal mehr Menschen als in Brasilien erkrankt und 6mal mehr gestorben.
Trotzdem fordert der deutsche Botschafter alle Deutschen, die nicht dauerhaft in Brasilien wohnen, auf, nach Deutschland zurückzukehren - die Lufthansa fliegt noch dreimal in der Woche nach Brasilien und zurück.

In Deutschland sind bisher 131.359 Menschen am Coronavirus erkrankt und 3.294 daran gestorben. Zum weiteren Vergleich, Deutschland hat ca. 85 Mio. Einwohner, Brasilien 220.
In Deutschland sind also 0,15% der Einwohner erkrankt und 0,004% gestorben, in Brasilien sind 0,01% der Einwohner erkrankt und 0,0007% gestorben. Mit anderen Worten, relativ gesehen sind in Deutschland 15mal mehr Menschen als in Brasilien erkrankt und 6mal mehr gestorben.
Trotzdem fordert der deutsche Botschafter alle Deutschen, die nicht dauerhaft in Brasilien wohnen, auf, nach Deutschland zurückzukehren - die Lufthansa fliegt noch dreimal in der Woche nach Brasilien und zurück.

13 April 2020
Brasilianer vergöttern einen Clown?
"Eine ignorante Ruhe hat die Brasilianer erfasst, viele von ihnen haben Bolsonaro gewählt und verehren ihn noch immer. Es sind Leute, die einen Clown vergöttern und die das Gesundheitssystem schon in kurzer Zeit überlasten werden."
Diese Zeilen wurden unter der Überschrift Umarmungen in kollektiver Hypnose in der Süddeutschen Zeitung vom 13.4.2020 publiziert, zum Originalartikel kommen Sie hier: LINK
Die Autorin beschreibt darin auch, wie ein Weißbüscheläffchen durch einen Stromschlag getötet wird, wobei sich mir die Verbindung zum Coronavirus nicht erschließt. Der Artikel schließt mit den Worten "Schon in wenigen Tagen werden Tausende Brasilianer, die sich jetzt an der Schwelle des Todes umarmen, einen Realitätsschock erleiden. Sie werden schreien, ohne die Körper der Toten zu sehen und ohne zu verstehen, was passiert ist. Von diesen Brasilianern möchte ich fernbleiben. Alles was ich tun kann, ist zuhause zu bleiben. Wir sind jetzt, am Ostermontag, 32 Tage in Quarantäne.".
Die Schreiberin will ganz offensichtlich einen Zusammenhang zwischen Ignoranz und den den Wählern von Bolsonaro herstellen, bleibt aber den Beweis schuldig, dass PT-Wähler, Anhänger der Sozialisten und Kommunisten sich nicht zusammenrotten, sondern den Index der sozialen Isolierung hochhalten. Das ist übrigens sein Verlauf im Bundesstaat São Paulo:

Quelle: LINK
Merkwürdig, dass keine sehr großen Unterschiede zwischen den Bundesstaaten mit einer Mehrheit von Bolsonaro-Wählern zu denen, in denen der Präsident keine Mehrheit erreichte, zu merken sind. Das Verhalten der Brasilianer ist also wohl doch nicht auf die Vergötterung eines Clowns durch die Bolsonaro-Anhänger zurückzuführen sondern auf ein kollektives Nichtverstehen der Situation. Oder haben die Schweden doch recht?
Meine Empfehlung: Wenn man emotionell involviert ist, sollte man nicht impulsiv zur Feder greifen und seine Gedanken ohne großes Nachdenken publizieren - wobei es mich überhaupt nicht wundert, dass die Süddeutsche Zeitung den erwähnten Artikel gebracht hat.
Diese Zeilen wurden unter der Überschrift Umarmungen in kollektiver Hypnose in der Süddeutschen Zeitung vom 13.4.2020 publiziert, zum Originalartikel kommen Sie hier: LINK
Die Autorin beschreibt darin auch, wie ein Weißbüscheläffchen durch einen Stromschlag getötet wird, wobei sich mir die Verbindung zum Coronavirus nicht erschließt. Der Artikel schließt mit den Worten "Schon in wenigen Tagen werden Tausende Brasilianer, die sich jetzt an der Schwelle des Todes umarmen, einen Realitätsschock erleiden. Sie werden schreien, ohne die Körper der Toten zu sehen und ohne zu verstehen, was passiert ist. Von diesen Brasilianern möchte ich fernbleiben. Alles was ich tun kann, ist zuhause zu bleiben. Wir sind jetzt, am Ostermontag, 32 Tage in Quarantäne.".
Die Schreiberin will ganz offensichtlich einen Zusammenhang zwischen Ignoranz und den den Wählern von Bolsonaro herstellen, bleibt aber den Beweis schuldig, dass PT-Wähler, Anhänger der Sozialisten und Kommunisten sich nicht zusammenrotten, sondern den Index der sozialen Isolierung hochhalten. Das ist übrigens sein Verlauf im Bundesstaat São Paulo:

Quelle: LINK
Merkwürdig, dass keine sehr großen Unterschiede zwischen den Bundesstaaten mit einer Mehrheit von Bolsonaro-Wählern zu denen, in denen der Präsident keine Mehrheit erreichte, zu merken sind. Das Verhalten der Brasilianer ist also wohl doch nicht auf die Vergötterung eines Clowns durch die Bolsonaro-Anhänger zurückzuführen sondern auf ein kollektives Nichtverstehen der Situation. Oder haben die Schweden doch recht?
Meine Empfehlung: Wenn man emotionell involviert ist, sollte man nicht impulsiv zur Feder greifen und seine Gedanken ohne großes Nachdenken publizieren - wobei es mich überhaupt nicht wundert, dass die Süddeutsche Zeitung den erwähnten Artikel gebracht hat.
QUELLE: LINK
Und was sagt CNN BRASIL zu diesem Thema? Leider nur auf Portugiesisch verfügbar:
08 April 2020
Aktuelle Information über die Zahl der Coronavirustoten in Brasilien
Quelle: Gesundheitsministerium

In dieser Graphik sind die kumulierten und die Todesfälle pro Tag aufgezeichnet. Wenn Sie in den Link klicken, können Sie die interaktive Graphik aufrufen. Bisher sind 15.927 Menschen in Brasilien am Coronavisrus erkrankt.

In dieser Graphik sind die kumulierten und die Todesfälle pro Tag aufgezeichnet. Wenn Sie in den Link klicken, können Sie die interaktive Graphik aufrufen. Bisher sind 15.927 Menschen in Brasilien am Coronavisrus erkrankt.
Japan darf die WHO kritisieren...
... aber wehe, ein Regierungsmitglied Brasiliens würde dies wagen oder sogar den Verdacht äußern, dass China am Beginn der Pandemie Nachrichten unterdrückt hat! Dann hagelt es Kritik von einer gleichgeschalteten Presse.
Klicken Sie hier: https://www.aa.com.tr/en/asia-pacific/japan-slams-who-head-over-spread-of-coronavirus/1783336 und lesen Sie diesen Bericht:
GLORIA GEYER
Klicken Sie hier: https://www.aa.com.tr/en/asia-pacific/japan-slams-who-head-over-spread-of-coronavirus/1783336 und lesen Sie diesen Bericht:
Japan slams WHO head over spread of coronavirus
Deputy prime minister accuses Tedros Adhanom Ghebreyesus of
being incapable of managing crisis
Ahmet Furkan Mercan |28.03.2020
Japan on Saturday criticized the head of the World Health Organization, accusing him of being incapable of managing the coronavirus crisis.
Speaking at the House of Representatives in the capital Tokyo, Deputy Prime Minister Taro Asos slammed Tedros Adhanom Ghebreyesus for his "inadequate evaluation to address the coronavirus outbreak.”
He also noted the petition on Change.org signed by 635,000 people so far, demanding the resignation of Tedros.
After first appearing in Wuhan, China, last December, the novel coronavirus has spread to at least 177 countries and territories, according to data compiled by U.S.-based Johns Hopkins University.
The data shows over 618,000 cases have been reported worldwide since last December, with the death toll above 28,600 and over 135,700 recoveries.
Die aus dem Amt entfernte Präsidentin Dilma muss natürlich auch in die Kerbe der Bolsonaro-Kritiker einschlagen, siehe https://noticias.uol.com.br/politica/ultimas-noticias/2020/03/20/dilma-critica-fala-de-bolsonaro-sobre-a-china-foi-um-atroz-sinceridio.htm
Dilma crítica fala de Bolsonaro sobre a China: 'foi um atroz sincericídio'
Der TAGESSPIEGEL aus Berlin schreibt zur Nachrichtenunterdrückung:
UPDATE
Journalisten weltweit unterdrückt Wenn die Wahrheit zur Corona-Pandemie nicht ans Licht kommen soll
In vielen Ländern wird die Pressefreiheit in der Coronakrise zunehmend beschränkt. Die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ schlägt Alarm.
07 April 2020
CORONAVIRUS: Zwei Quellen, ein Sachverhalt, zwei Darstellungsweisen

Links behauptet INTERCEPT Zugang zu ABIN-Daten gehabt zu haben, nach denen in Brasilien bis zum 6.4.20 ungefähr 5.571 Menschen am Virus sterben werden.
Rechts schreibt am 5.4.20 das Nachrichtenportal UOL, dass laut Gesundheitsministerium 11.130 Personen am Virus erkrankt und bis dato 486 Menschen gestorben sind.
Zur weiteren Erklärung zitiere ich ohne weiteren Kommentar WIKIPEDIA:
"The Intercept (englisch interception ‚Abfangen‘, ‚Abhören‘) ist eine publizistische Website, die seit dem 10. Februar 2014 online ist. Sie wird von Laura Poitras, Glenn Greenwald und Jeremy Scahill betrieben und wurde von Pierre Omidyar finanziert.[2]
Gründung und Ziele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Freiberuflich arbeitende Journalisten sollen der Gesellschaft relevante Informationen zugänglich machen, ohne um ihre monetäre Lebensgrundlage fürchten zu müssen. In Gesprächen mit Glenn Greenwald stellte der Sponsor Pierre Omidyar eine große Übereinstimmung bei Ideen zu Rahmenkonditionen von Pressearbeit fest und entschied sich gegen die ursprünglich geplante Übernahme der Washington Post und für die Gründung des neuen Medienkonzerns First Look Media.[3]
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Der kurz- und mittelfristige Fokus von The Intercept soll auf der weiteren Aufbereitung des Materials von Edward Snowden liegen, mit dem dieser nach seinem Verlassen der NSA den weltweit größten Spionageskandal auslöste. Greenwald gab für dieses Projekt seine Anstellung in der britischen Tageszeitung The Guardian auf, in der er 2013 die ersten Dokumente dieses Skandals veröffentlichte.[1]
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Am 16. Mai 2016 veröffentlichte The Intercept unter der Bezeichnung „SIDtoday Files“ die ersten von Edward Snowden gesammelten internen Newsletter des Signals Intelligence Directorate (SID)(Abteilung für Fernmeldeaufklärung) der National Security Agency (NSA) aus dem Jahr 2003, in denen Mitarbeiter detailliert ihre Arbeit dokumentiert haben.[4][5]
Glenn Greenwald (* 6. März 1967 in New York City) ist ein US-amerikanischer Journalist, Blogger, Schriftsteller und Rechtsanwalt.
Weltweite Bekanntheit erlangte Greenwald, als er die von Edward Snowden im Jahr 2013 übermittelten Dokumente zum streng geheimen NSA-Überwachungsprogramm PRISM aufbereitete und Anfang Juni 2013 in der britischen Tageszeitung The Guardian zusammen mit einem Interview Snowdens veröffentlichte. Aufgrund dieser und folgender Berichte ist er eine der zentralen Figuren der Globalen Überwachungs- und Spionageaffäre. Seit Februar 2014 ist er als Hauptautor der publizistischen Website The Intercept tätig. Greenwald ist Gründungsmitglied der Freedom of the Press Foundation mit Sitz im Vorstand (Board of Directors).
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Er ging auf eine mehrmonatige Reise und lernte in Brasilien seinen jetzigen Lebenspartner David Miranda kennen. Da es seinerzeit[4] nicht möglich war, allein auf Grundlage einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft eine Aufenthaltserlaubnis für die Vereinigten Staaten zu erhalten, blieben die beiden in Rio de Janeiro, wo sie bis heute wohnen.[5] Mittlerweile spricht Greenwald fließend Portugiesisch."
Minimal lebensfähige tropikalisierte Produkte (nicht nur) für Brasilien
Ein brasilianisches Produkt, welches dringend "tropikalisiert" werden muss, ist dieses Bügeleisen:
So sieht es aus, wenn man es in die Hände einer Hausangestellten oder einer Bügelfrau gibt! Und dies ist kein Einzelfall, in unserem Haushalt gibt es mehrere solcher Bügeleisen, die die raue Behandlung von Bügelprofis nicht aushalten. Der Hersteller Arno sollte sich mal etwas einfallen lassen! Vielleicht die Bezeichnung wörtlich nehmen und wieder zum alten Werkstoff Eisen zurückkehren, der dem Gegenstand seine Bezeichnung gegeben hat?
06 April 2020
Nur Bolsonaro muss perfekt sein! Alle anderen dürfen ihre Meinung ändern!
So wie z.B. die Teilnehmer aus der Politik, die an der Eröffnungsfeier des CNN-Büros in São Paulo teilnahmen, als schon bekannt war, dass Abstand ratsamer gewesen wäre. Oder die hohen Politiker, die den Straßenkarneval in São Paulo förderten und bewarben, weil populistisches Verhalten Wählerstimmen bringt, auch zu Unzeiten, als es besser gewesen wäre, zuhause zu bleiben. Aber anschließend Präsidentenbashing zu betreiben, dass macht dann erst richtig Spaß, weil die Medien mitmachen und die Heuchler aus durchsichtigen Gründen nicht an den Pranger stellen. Und wenn DER Verfechter des MY HOME IS MY CASTLE auf der Intensivstation landet, wird er nicht kritisiert, sondern bemitleidet. Großbritannien, das Vereinigte Königreich, ist eben nicht Brasilien. IRONIE AN: Warum haben die Brasilianer auch die Monarchie abgeschafft! : IRONIE AUS
Coronoa-Virus: Die aktuelle Situation in Brasilien
In der FAZ von heute fand ich diese Darstellungen der Johns-Hopkins-Universität. die zeigen, dass die Situation in Brasilien besser kontrolliert ist als in vielen Ländern der sogenannten ersten Welt. Ich hoffe, dass sich die Lage in Brasilien nicht verschlechtert, aber sehen Sie selbst.




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02 April 2020
Staatspräsident gibt Befehl, auf Bürger, die gegen die Corona-Quarantäneregeln verstoßen, zu schießen!
Nein, nicht der, an den Sie denken, sondern der Präsident der Philippinen, nahe Thailand, dem von uns Deutschen so geliebten Urlaubsland:
MANILA: Mit drastischen Worten hat der philippinische Präsident Rodrigo Duterte während der wegen der Corona-Pandemie verhängten Ausgangsbeschränkungen «Ordnung» eingefordert. «Meine Anweisungen an die Polizei und das Militär, wenn jemand Ärger macht und ihre Leben in Gefahr sind: Erschießt sie», sagte der Staatschef in einer am Mittwochabend ausgestrahlten Fernsehansprache. «Lasst dies eine Warnung an alle sein - folgt der Regierung jetzt, denn es ist entscheidend, dass wir Ordnung haben.»
Quelle: Link
Das nenne ich einen radikalen Präsidenten, dagegen ist Bolsonaro ein braver Schuljunge.
1918 ging der 1. Weltkrieg zu Ende, das war dieser Zeitung nicht so wichtig wie die Spanische Grippe:
Die Bilder schickte mir Nora Daireaux aus Buenos Aires, die heute in São Paulo lebt.
MANILA: Mit drastischen Worten hat der philippinische Präsident Rodrigo Duterte während der wegen der Corona-Pandemie verhängten Ausgangsbeschränkungen «Ordnung» eingefordert. «Meine Anweisungen an die Polizei und das Militär, wenn jemand Ärger macht und ihre Leben in Gefahr sind: Erschießt sie», sagte der Staatschef in einer am Mittwochabend ausgestrahlten Fernsehansprache. «Lasst dies eine Warnung an alle sein - folgt der Regierung jetzt, denn es ist entscheidend, dass wir Ordnung haben.»
Quelle: Link
Das nenne ich einen radikalen Präsidenten, dagegen ist Bolsonaro ein braver Schuljunge.
1918 ging der 1. Weltkrieg zu Ende, das war dieser Zeitung nicht so wichtig wie die Spanische Grippe:
Die Verhaltensregeln von damals sind identisch mit denen von heute:
Weitere Bilder aus der damaligen Zeit, die sich hoffentlich heute nicht in diesem Ausmaß der Pandemie wiederholt:
Die Bilder schickte mir Nora Daireaux aus Buenos Aires, die heute in São Paulo lebt.
01 April 2020
Haben Sie Probleme in Brasilien?
Bevor Sie antworten, lesen Sie diese Zeilen:
"Mit der wachsenden Globalisierung geht nach Talebs Überzeugung eine deutliche wachsende Fragilität der Systeme einher, für die man sich wappnen muss. In seinem unwirschen Humanismus verschont Taleb auch die Weltgesundheitsorganisation nicht. Sie sei nicht nur immer zu spät mit ihren Warnungen aus Rücksicht auf Fluggesellschaften oder Länder-Befindlichkeiten. Sie sei sogar kriminell in ihrer Informationspolitik. Das jüngste Beispiel: Immer mehr Studien verdichten die Annahme, dass Mundschutz besonders nützlich ist im Kampf gegen die Ausbreitung der Pandemie. Bis heute warnen die globalen Gesundheitsschützer noch davor."
Sie stammen von Nassim Nicholas Taleb, den kompletten Artikel lesen Sie hier: LINK
Mir geht es jetzt nicht um das Thema Corona-Virus, sondern darum, dass nicht nur in der Politik, sondern auch in Wirtschaft viele Probleme einfach schöngeredet werden und wegen "Befindlichkeiten" oder "politischer Korrektheit" nicht beim Namen genannt werden.
Wenn Sie also Probleme in Brasilien haben, nennen Sie diese offen und wenn Sie möchten, dass Ihnen EUROLATINA bei deren Bewältigung hilft, dann sprechen Sie mir. Wir werden Ihnen frank und frei sagen, ob und gegebenenfalls wie wir Ihnen helfen können und, da EUROLATINA berät, aber keine Beratungsgesellschaft ist, auf Wunsch aktiv bei der Beseitigung Ihrer Probleme helfen. Dazu übernehmen wir Führungs- und operative Verantwortung.







"Mit der wachsenden Globalisierung geht nach Talebs Überzeugung eine deutliche wachsende Fragilität der Systeme einher, für die man sich wappnen muss. In seinem unwirschen Humanismus verschont Taleb auch die Weltgesundheitsorganisation nicht. Sie sei nicht nur immer zu spät mit ihren Warnungen aus Rücksicht auf Fluggesellschaften oder Länder-Befindlichkeiten. Sie sei sogar kriminell in ihrer Informationspolitik. Das jüngste Beispiel: Immer mehr Studien verdichten die Annahme, dass Mundschutz besonders nützlich ist im Kampf gegen die Ausbreitung der Pandemie. Bis heute warnen die globalen Gesundheitsschützer noch davor."
Sie stammen von Nassim Nicholas Taleb, den kompletten Artikel lesen Sie hier: LINK
Mir geht es jetzt nicht um das Thema Corona-Virus, sondern darum, dass nicht nur in der Politik, sondern auch in Wirtschaft viele Probleme einfach schöngeredet werden und wegen "Befindlichkeiten" oder "politischer Korrektheit" nicht beim Namen genannt werden.
Wenn Sie also Probleme in Brasilien haben, nennen Sie diese offen und wenn Sie möchten, dass Ihnen EUROLATINA bei deren Bewältigung hilft, dann sprechen Sie mir. Wir werden Ihnen frank und frei sagen, ob und gegebenenfalls wie wir Ihnen helfen können und, da EUROLATINA berät, aber keine Beratungsgesellschaft ist, auf Wunsch aktiv bei der Beseitigung Ihrer Probleme helfen. Dazu übernehmen wir Führungs- und operative Verantwortung.







31 März 2020
DOOMSDAY IS COMING (OR HAS COME?)
wenn man den Internet-Nachrichten Glauben schenkt:

Maler: John Martin "The Great Day of His Wrath"
Deswegen befriedige ich in Zeiten des CORONA-Virus' meinen Nachrichtenbedarf aus einigen wenigen seriösen Quellen und blende die meisten Informationen, Meinungen und Witze, die von geschmacklos bis saudumm reichen, die mich z.B. per WhatsApp erreichen, einfach aus. Gut, dass ich auf Facebook schon seit langer Zeit nicht mehr aktiv bin, das rettet mich vor vielen fake news.
In Brasilien hat der Senat eine Soforthilfe von 600 R$ pro Person für drei Monate bewilligt, das entsprechende Gesetz muss jetzt nur noch vom Präsidenten unterschrieben werden. Begünstigte sind über 18 Jahre alte informelle Arbeitnehmer, in Deutschland Schwarzarbeiter genannt, kleine Einzelunternehmer und Zeitarbeitnehmer. Frauen, die gleichzeitig Haushaltsvorstand sind, erhalten die doppelte Summe. Wer noch nicht als Berechtigter von der Regierung registriert wurde, muss eine Selbsterklärung abgeben. Ein Wunder im bürokratischen Brasilien, die Regierung glaubt dem Bürger! Einfach so!
Jetzt fehlt nur noch, dass Bolsonaro seine Minister machen lässt und sich zurückhält, vor allem mit öffentlichen Auftritten und Äußerungen. Schade, bis vor kurzem habe ich noch versucht, Erklärungen für sein Verhalten zu finden, weil ich viele seiner Absichten unterstütze, aber was zu viel ist, ist zu viel. Wir wollen keinen Simplicius, also „Einfältigen“, als Präsidenten, der von einem Einsiedler in der christlichen Lehre unterrichtet wurde und der ihm Lesen und Schreiben beibrachte. Wer mehr über diesen Simplicius erfahren will, sollte dieses Buch von 1669 lesen:
Der Abentheurliche || SIMPLICISSIMUS || Teutſch / || Das iſt: || Die Beſchreibung deß Lebens eines || ſeltzamen Vaganten / genant Melchior || Sternfels von Fuchshaim / wo und welcher || geſtalt Er nemlich in dieſe Welt kommen / was || er darinn geſehen / gelernet / erfahren und auß= || geſtanden / auch warumb er ſolche wieder || freywillig quittirt. || Überauß luſtig / und maenniglich || nutzlich zu leſen. || An Tag geben || Von German Schleifheim || von Sulsfort. || Monpelgart / || Gedruckt bey Johann Fillion / || Jm Jahr MDCLXIX.
(gefunden bei WIKIPEDIA)

Maler: John Martin "The Great Day of His Wrath"
Deswegen befriedige ich in Zeiten des CORONA-Virus' meinen Nachrichtenbedarf aus einigen wenigen seriösen Quellen und blende die meisten Informationen, Meinungen und Witze, die von geschmacklos bis saudumm reichen, die mich z.B. per WhatsApp erreichen, einfach aus. Gut, dass ich auf Facebook schon seit langer Zeit nicht mehr aktiv bin, das rettet mich vor vielen fake news.
In Brasilien hat der Senat eine Soforthilfe von 600 R$ pro Person für drei Monate bewilligt, das entsprechende Gesetz muss jetzt nur noch vom Präsidenten unterschrieben werden. Begünstigte sind über 18 Jahre alte informelle Arbeitnehmer, in Deutschland Schwarzarbeiter genannt, kleine Einzelunternehmer und Zeitarbeitnehmer. Frauen, die gleichzeitig Haushaltsvorstand sind, erhalten die doppelte Summe. Wer noch nicht als Berechtigter von der Regierung registriert wurde, muss eine Selbsterklärung abgeben. Ein Wunder im bürokratischen Brasilien, die Regierung glaubt dem Bürger! Einfach so!
Jetzt fehlt nur noch, dass Bolsonaro seine Minister machen lässt und sich zurückhält, vor allem mit öffentlichen Auftritten und Äußerungen. Schade, bis vor kurzem habe ich noch versucht, Erklärungen für sein Verhalten zu finden, weil ich viele seiner Absichten unterstütze, aber was zu viel ist, ist zu viel. Wir wollen keinen Simplicius, also „Einfältigen“, als Präsidenten, der von einem Einsiedler in der christlichen Lehre unterrichtet wurde und der ihm Lesen und Schreiben beibrachte. Wer mehr über diesen Simplicius erfahren will, sollte dieses Buch von 1669 lesen:
Der Abentheurliche || SIMPLICISSIMUS || Teutſch / || Das iſt: || Die Beſchreibung deß Lebens eines || ſeltzamen Vaganten / genant Melchior || Sternfels von Fuchshaim / wo und welcher || geſtalt Er nemlich in dieſe Welt kommen / was || er darinn geſehen / gelernet / erfahren und auß= || geſtanden / auch warumb er ſolche wieder || freywillig quittirt. || Überauß luſtig / und maenniglich || nutzlich zu leſen. || An Tag geben || Von German Schleifheim || von Sulsfort. || Monpelgart / || Gedruckt bey Johann Fillion / || Jm Jahr MDCLXIX.(gefunden bei WIKIPEDIA)
30 März 2020
Lageeinschätzung in Brasilien zum Einfluss der Corona-Pandemie für den BVMW
Heute hat mich unsere Projektpartnerin Ilka von Borries-Harwardt, die den BVMW in Brasilien repräsentiert, um meine Lageeinschätzung für die Internet-Länderseite des Verbandes gebeten. Da meine Antwort sicher auch für meine Leser interessant ist, gebe ich sie hier wieder:
1. Wie schätzen Sie die Gesamtsituation in Ihrem jeweiligen Land ein?
Bis jetzt alles unter guter Kontrolle, wesentlich weniger Krankheits- und Todesfälle als in Europa und den USA, aber Gefahr einer unkontrollierten Ausbreitung in Favelas mit hoher Bevölkerungsdichte und wenig Möglichkeit des Isolierung besteht nach wie vor, außerdem sind die finanziellen Möglichkeiten Brasiliens zur Unterstützung von Arbeitslosen und Firmen ohne Geschäft begrenzter als die Deutschlands, aber wesentlich besser als z.B. die Argentiniens, sollte die Arbeitslosigkeit stark zunehmen und die jetzt durch das Virus beginnende Rezession sich vertiefen, könnte es zu sozialen Unruhen kommen, außerordentlich gute Chance, tiefgreifende Reformen durchzusetzen und ungerechtfertigte Privilegien abzubauen, weil die Bevölkerung jetzt die Notwendigkeit versteht und Politiker die Mehrheitsmeinung nicht länger ignorieren können
2. Was sind die aktuellen Auswirkungen auf die Wirtschaftspolitik, Konjunktur und Branchenentwicklungen?
BIP-Wachstum mit Sicherheit Null, wahrscheinlich Schrumpfung. Einzelhandel stellt Mitarbeiter ein, Zulieferdienste haben viel Arbeit, Fluggesellschaften stellen Auslandsflüge ein, Auto- und andere Großunternehmen machen Werksferien
3 Welche Maßnahmen sind von der jeweiligen Regierung vorgenommen worden, um die Folgen der Corona-Epidemie einzudämmen?
Falsche Frage, nicht nur die Folgen eindämmen, sondern auch verhindern, dass diese auftreten. Brasilien hat Reise- und Bewegungsbeschränkungen auf Bundes- und Landesebene angeordnet, Restaurants, Läden und Fabriken geschlossen, Feldlazaretts eingerichtet, führt Tests durch und klärt die Bevölkerung auf. Kleine und mittlere Firmen und Selbständige, insbesondere der Schattenwirtschaft, wurde finanzielle Unterstützung zugesichert, Banken machen Gläubigern Zugeständnisse, Restaurants geben Gutscheine heraus – wer jetzt 100 R$ ausgibt, kann damit nach Wiedereröffnung für 200 R$ essen und trinken, Richter hindern den Präsidenten an einer Lockerung der Beschränkungen
4. Ihre Empfehlungen für BVMW-Mitglieder / Unternehmen mit Geschäftsaktivitäten in Ihrem Zielmarkt?
Lesen Sie regelmäßig den Blog BRASILIEN AKTUELL von Karlheinz K. Naumann, Geschäftsführender Gründer unseres Mitgliedes EUROLATINA in São Paulo, informieren Sie sich über Betriebsschließungen Ihrer Kunden in Brasilien, wenn Sie Niederlassungen haben, stimmen Sie sich mit Ihrem lokalen Geschäftsführer ab und ergreifen Sie Maßnahmen wie Kurzarbeit, Home Office, Werksferien, Produktionsausweitung oder -umstellung, wenn Sie jetzt gefragte Produkte anbieten
29 März 2020
Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens!
Diesen Satz der Resignation lässt der Dichter Friedrich Schiller in seinem Drama "Die Jungfrau von Orleans" Talbot, den Feldherrn der Engländer sagen. Quelle: LINK
In der ZEIT von heute, dem 29.3.2020, fand ich diesen Artikel:
Jair Bolsonaro
Die Seuche kommt, der Präsident reißt Witzchen
In den Armenvierteln Brasiliens wird sich das Coronavirus schnell weiter ausbreiten. Doch Präsident Bolsonaro ignoriert die Gefahr. Was ist sein Kalkül?
Auf den Artikel selbst will ich gar nicht ausführlich eingehen, er spiegelt die übliche Mischung von Halbwahrheiten und Bolsonaro - bashing wider. U.a. steht dort: "Doch die armen Bewohner des Landes können es sich kaum leisten, konsequent daheimzubleiben. Die große Mehrheit von ihnen arbeitet im informellen Sektor, als Straßenverkäufer, Tagelöhner in Dienstleistungsbetrieben oder als Haushaltshilfen, wo eine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall unbekannt ist. Um ihrer Arbeit nachzugehen, zirkulieren viele von ihnen den ganzen Tag mehr oder weniger heimlich durch die Städte, entgegen der Vorschriften." Dem Autor ist offensichtlich unbekannt, dass Haushaltshilfen bei der Sozialversicherung angemeldet sein müssen und sehr wohl im Krankheitsfall oder bei Arbeitslosigkeit Unterstützung erhalten.
Jair Bolsonaro
Die Seuche kommt, der Präsident reißt Witzchen
In den Armenvierteln Brasiliens wird sich das Coronavirus schnell weiter ausbreiten. Doch Präsident Bolsonaro ignoriert die Gefahr. Was ist sein Kalkül?
Auf den Artikel selbst will ich gar nicht ausführlich eingehen, er spiegelt die übliche Mischung von Halbwahrheiten und Bolsonaro - bashing wider. U.a. steht dort: "Doch die armen Bewohner des Landes können es sich kaum leisten, konsequent daheimzubleiben. Die große Mehrheit von ihnen arbeitet im informellen Sektor, als Straßenverkäufer, Tagelöhner in Dienstleistungsbetrieben oder als Haushaltshilfen, wo eine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall unbekannt ist. Um ihrer Arbeit nachzugehen, zirkulieren viele von ihnen den ganzen Tag mehr oder weniger heimlich durch die Städte, entgegen der Vorschriften." Dem Autor ist offensichtlich unbekannt, dass Haushaltshilfen bei der Sozialversicherung angemeldet sein müssen und sehr wohl im Krankheitsfall oder bei Arbeitslosigkeit Unterstützung erhalten.
Interessanter als die Meinung des Schreibers sind die Kommentare seiner Leser, die zeigen, wie weit der Hass, Abneigung wäre zu schwach, gegen den brasilianischen Präsidenten verbreitet ist. Lesen Sie eine Auswahl, wobei ich nur eine einzige positive Äußerung fand (die übrigens die einzige ist, die mit dem richtigen Namen unterschrieben wurde, die Kritiker zogen es vor, anonym zu bleiben), die ich hier auch wiedergebe:
Naja, vielleicht gibts bald ein Problem weniger....
Mal ehrlich, dieser Mann ist ein Verbrecher, es gibt viele die unter ihm leiden, und es gibt noch mehr, die nicht böse wären, wenn er weg wäre.
Kurz vorweg - Ich lebe seit 6 Jahren in Brasilien und bin wahrlich kein Freund von Bosonaro. Aber er macht in Moment das einzig Richtige, auch wenn er es schlecht kommentiert.
In einem Land wie Brasilien, in dem kanpp 35 % der Bevölkerung im informellen Sektor tätig sind und von dem Hand in den Mund leben,ist ein Lockdown absolut tödlich.
Die Menschen müssen arbeiten oder sie müssen hungern. Wir werden hier in kürzester Zeit Hungerrevolten haben. Diese Auswirkungen werden schlimmer als alles, was ich mir hinsichtlich des Coronavirus vorstellen kann.
Und jetzt zu Ihrer bewusst falschen Berichterstattung. Sofern Sie sich auch nur halbwegs in Brasilien auskennen, wissen Sie, dass Bolsonaro mit der "gripinha" sich über den Dr. Drauzio, der brasilianischen Version von Dr. Drosten, lustig gemacht hat, da dieser noch Ende Januar den Coronavirus als gripinha bezeichnet hat. Und nicht selber diese als solche abgetan hat. Ausserdem brauchen wir hier im Moment alles ausser noch mehr Panikmache. Die Panik ist das einzige, was mir hier wirlich Sorgen macht.
Freundliche Grüße
Jens Schmitt
_Wenn_ man den offiziellen Zahlen Glauben schenkt, ist die Situation on Brasilien zumindest z.Zt. deutlich weniger dramatisch (~ 4000 Infizierte) - als in DE (~60000) oder USA (~125000). Das Wachstum ist auch nicht ausgeprägt exponentiell. Inwieweit die Zahlen irgendeine Realität wiederspiegeln, steht allerdings auf einem anderen Blatt.
https://www.worldometers.inf…
https://www.worldometers.inf…
wer die Gefahr immer noch nicht erkannt hat oder leugnet:
da sollte man sich echt überlegen, ob der Straftatbestand im Völkerstrafrecht: Verbrechen gegen die Menschlichkeit, erfüllt ist. Und dann Typen wie diesen Verbrecher, aber auch gegen Trump und seine Anhänger in Deutschland aus der Alternative GEGEN Deutschland entsprechend juristisch vorgehen. Das ist schon lange kein Spaß mehr.
da sollte man sich echt überlegen, ob der Straftatbestand im Völkerstrafrecht: Verbrechen gegen die Menschlichkeit, erfüllt ist. Und dann Typen wie diesen Verbrecher, aber auch gegen Trump und seine Anhänger in Deutschland aus der Alternative GEGEN Deutschland entsprechend juristisch vorgehen. Das ist schon lange kein Spaß mehr.
... und in seinem Arbeitszeugnis wird stehen:
Er verfügt über Fachwissen und hat ein gesundes Selbstvertrauen (= Überspielt mit Arroganz sein mangelndes Fachwissen) Er hat alle Aufgaben in einem und im Firmeninteresse gelöst (= Er hat Firmeneigentum gestohlen/das Land geplündert).
Sein Ausscheiden hinterlässt eine große Lücke, die ihn voll und ganz ersetzen wird.
Sein Ausscheiden hinterlässt eine große Lücke, die ihn voll und ganz ersetzen wird.
Aber er war doch der Wunschkandidat des Westens. Warum stellen sich diese eigentlich immer wieder als Katastrophe für die Bürger heraus - gerade in Süd- und Mittelamerika?
Bolsonaro hat übrigens tausende kolumbianische Ärzte ausgewiesen, da diese in seinen Augen kubanische Agenten sind. Diese haben hauptsächlich die ländlichen Gebiete versorgt, die jetzt ohne ärztliche Versorgung dastehen.
Bolsonaro hat übrigens tausende kolumbianische Ärzte ausgewiesen, da diese in seinen Augen kubanische Agenten sind. Diese haben hauptsächlich die ländlichen Gebiete versorgt, die jetzt ohne ärztliche Versorgung dastehen.
Zum letzten Kommentar über die Ausweisung der kolumbianischen-kubanischen Ärzte muss ich Stellung nehmen, weil diese Aussage schlicht falsch und Blödsinn ist. Aber zunächst sollte der Schreiber mal auf die Landkarte gucken und sich informieren, wo Kuba und wo Kolumbien liegt. Und sich dann entscheiden, welchem Land er die angeblich ausgewiesenen Ärzte zuordnen möchte. Das ist wichtig, denn wir wollen ja nicht, dass Kubaner nach Kolumbien oder Kolumbianer nach Kuba ausgewiesen werden. Stehen die Kolumbianer jetzt wirklich schon in Diensten des kubanischen Zentralkomitees der kommunistischen Partei? Was weiß "arnolsi", was wir nicht wissen? Ich wittere eine Verschwörung!
Ich will hier jetzt nicht meine Meinung schreiben, weil ich als Gegner jedweder Diktaturen von links und rechts natürlich in den Augen der Bewunderer Castros nicht glaubwürdig bin, sondern einfach die DEUTSCHE WELLE zitieren:
Ich will hier jetzt nicht meine Meinung schreiben, weil ich als Gegner jedweder Diktaturen von links und rechts natürlich in den Augen der Bewunderer Castros nicht glaubwürdig bin, sondern einfach die DEUTSCHE WELLE zitieren:
"PROTEST GEGEN BOLSONARO
Kuba zieht Tausende Ärzte aus Brasilien ab
Mehr als 25 Millionen Euro jährlich fehlen künftig in Kubas Staatskasse. Den Betrag überwies bisher Brasilien für die Entsendung von Medizinern. Die will Kuba zurückholen - wegen des neuen brasilianischen Präsidenten.
Der sozialistische Karibikstaat kündigte an, das Programm "Más Médicos", zu deutsch: "Mehr Ärzte", in entlegenen und unterversorgten Regionen Brasiliens zu beenden und Tausende kubanische Ärzte aus dem Land abzuziehen. Das Gesundheitsministerium in Havanna begründete den Schritt mit "unverhohlenen, verächtlichen und drohenden" Äußerungen des designierten brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro.
Bolsonaro will nicht mehr an Havanna zahlen
Der rechtsradikale Politiker hatte während des Wahlkampfs mehrfach mit der Beendigung des Programms gedroht. Am Mittwoch verkündete Bolsonaro im Kurzbotschaftendienst Twitter, seine künftige Regierung habe die Fortsetzung des Programms an mehrere Bedingungen geknüpft. Demnach sollten sich die kubanischen Ärzte Tests unterziehen, ihre Familien nach Brasilien holen dürfen und das volle Gehalt bekommen, das die Regierung in Brasília an Havanna überweise.
Insbesondere der letzte Punkt verstoße gegen die Grundlagen des Programms, erklärte das kubanische Gesundheitsministerium. Hintergrund ist, dass der Inselstaat mit der Entsendung medizinischen Personals jedes Jahr rund zehn Milliarden Dollar (umgerechnet rund 8,8 Milliarden Euro) einnimmt - etwa dreimal so viel wie mit dem Tourismus. Ärzte aus Kuba genießen einen guten Ruf, weshalb die kubanische Regierung sie in mehr als 60 Länder schickt - und dabei kräftig mitverdient.
Milliarden-Einnahmen für kubanische Regierung
So zahlt die brasilianische Regierung beispielsweise pro Monat pro Arzt 3500 Dollar, der Mediziner selbst bekommt aber nur 900 Dollar Gehalt. Den Rest behält die Regierung in Havanna. Nach kubanischen Angaben wird mit den Gewinnen das Gesundheitssystem auf der Insel finanziert, das für die Bevölkerung kostenlos ist.
Es sei nicht hinnehmbar, dass "die Würde, die Professionalität und die Präsenz" der kubanischen Ärzte in dem riesigen südamerikanischen Staat durch den künftigen Präsidenten infrage gestellt werden, erklärte das kubanische Gesundheitsministerium. Die brasilianische Bevölkerung habe die Leistungen der kubanischen Mediziner anerkannt. Die Menschen sollten nun wissen, wer für den Abzug der Ärzte verantwortlich sei.
Die Angaben zur Anzahl kubanischer Ärzte in Brasilien differieren. Laut Angaben der Pan-Amerikanischen Gesundheitsorganisation sollen es mehr als 11.000 sein. Die Regierung in Havanna spricht von knapp 20.000 Medizinern seit 2013. Sie hätten mehr als 113 Millionen Menschen behandelt."
Dass auch die DEUTSCHE WELLE schlampig schreibt, zeigt der Satz "Der sozialistische Karibikstaat kündigte an, das Programm "Más Médicos", zu deutsch: "Mehr Ärzte", ...", denn das Programm heißt in Brasilien, wo man Portugiesisch spricht, "Mais Médicos", was man tatsächlich mit "mehr Ärzte" übersetzen muss. Das portugiesische Wort "má" und in seiner maskulinen Form "mau" bedeutet "schlecht" auf Deutsch. Das spanische Wort "más" bedeutet "mehr", aber wir sprechen ja von Brasilien, einer ehemaligen Kolonie Portugals.
Übrigens haben nicht alle kubanischen Ärzte Brasilien verlassen, bei WWW.ÄRZTEBLATT.DE fand ich diese Mitteilung:
Übrigens haben nicht alle kubanischen Ärzte Brasilien verlassen, bei WWW.ÄRZTEBLATT.DE fand ich diese Mitteilung:
Kubanische Ärzte bitten um Asyl in Brasilien
Montag, 15. Juli 2019
Rio de Janeiro – Ungefähr jeder vierte in Brasilien tätige kubanische Arzt ist nach dem Ende seines Auslandseinsatzes nicht auf die Karibikinsel zurückgekehrt. Wie Medien gestern berichteten, baten zwischen November 2018 und April 2019 exakt 2.209 Mediziner aus Kuba um Anerkennung als Flüchtlinge in Brasilien.
Die kubanischen Mediziner waren für das Programm „Mais Medicos“ (Mehr Ärzte) nach Brasilien gekommen. Die Initiative wurde 2013 gestartet, um die Engpässe bei der Gesundheitsversorgung in abgelegenen Regionen Brasiliens zu lindern.
Da sich nicht genug brasilianische Ärzte dafür fanden, schlossen Brasilien und Kuba ein Abkommen. Brasilianische Ärzteverbände hatten sich gegen den Einsatz der Kubaner ausgesprochen, da diese einen Großteil ihrer Entlohnung an die Regierung in Havanna abtreten mussten.
Und damit das auch klar ist, ich halte ebenfalls viele der Äußerungen Bolsonaros für falsch, überzogen und eines Präsidenten unwürdig, denn Brasilien ist keineswegs eine Bananenrepublik, dessen Präsident reden kann, was und wie er will, weil ihn sowieso keiner ernst nimmt. Er sollte sich zurückhalten, aber seinen Weg unbeirrt weitergehen, den Weg der Wahrheit, der Transparenz, der Ehrlichkeit, der Gerechtigkeit, der Unbestechlichkeit, des Strebens nach Verbesserung der Lebensbedingungen aller Einwohner Brasiliens - alle anderen Wege wären Irrwege.
Frans Vermarien schickte mir eben noch diese Statistik zur Corona-Pandemie:

Situation am 27.3.2020:
Italien: 59,8 Mio. Einwohner, 86.498 Erkrankte, 9.134 Todesopfer
USA: 328 Mio. Einwohner, 104.126 Erkrankte, 1.695 Todesopfer
Brasilien: 210 Mio. Einwohner, 3.417 Erkrankte, 92 Todesopfer
Frans Vermarien schickte mir eben noch diese Statistik zur Corona-Pandemie:

Situation am 27.3.2020:
Italien: 59,8 Mio. Einwohner, 86.498 Erkrankte, 9.134 Todesopfer
USA: 328 Mio. Einwohner, 104.126 Erkrankte, 1.695 Todesopfer
Brasilien: 210 Mio. Einwohner, 3.417 Erkrankte, 92 Todesopfer
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Drizzt89
#1 — vor 6 Stunden