18 Januar 2020

M&A-Geschäfte in Brasilien 2019 auf Rekordhöhe

Nicht alle lassen sich von der negativen Berichterstattung über Brasilien abschrecken:



Siehe dazu auch den Originalartikel aus der Zeitung VALOR ECONÔMICO. 1231 M&A-Geschäfte wurden 2019 in Brasilien registriert, davon fanden 782 zwischen brasilianischen Firmen statt. Die M&A-Geschäfte mit Internetdienstleistungsfirmen nahmen 2019 um 73% zu.

In diesem Zusammenhang ist auch ein Zeitungsartikel über Innovation lesenswert:

EUROLATINA INTERNATIONAL

17 Januar 2020

Brasilien 2020

16 Januar 2020

PT in Manaus zahlt keine Stromrechnung

Daraufhin wird der Partei der Strom abgestellt. Was machen die Pragmatiker? Zapfen das Stromnetz illegal an. Konsequenz? Auch dieser Anschluss wird gekappt.



Quelle: https://www.oantagonista.com/videos/pt-de-manaus-faz-gato-e-tem-energia-cortada/
Der Film wurde am 15.1.2020 um 14:23 aufgenommen.

14 Januar 2020

Sieht aus wie aus Brasilien, ist aber aus Österreich!

Die berühmte Almdudlerlimonade jetzt mit Guanará und Mate, gekauft bei Rewe in Bad Zwischenahn und hergestellt in Wien:

Und so sieht das brasilianische Gegenstück aus, mit Mate, Guanará und Açaí:

12 Januar 2020

Buschbrände

Riechen Sie nicht den Rauch aus Australien, wie sie den aus Amazonien gespürt haben?

Nein, nein. Ich habe Schnupfen.

11 Januar 2020

Ist die FAZ die beste deutsche Quelle für Brasiliennachrichten?

Das kann ich nicht mit Sicherheit sagen, denn einige Artikel über Brasilien sind m.E. nach gut, andere eher schlecht, weil einseitig und voreingenommen.

Ich musste gerade an Brasilien denken, als ich den Artikel links las, weil ich einen Kunden in Mülheim für Brasilien habe.

Schade, dass die renommierte FAZ nicht genug Fachpersonal hat, um zu vermeiden, dass aus Mülheim Mühlheim wird und das noch unmittelbar untereinander, ohne dass es ein Redakteur bemerkt. Eine Zeitung dieses Ranges sollte nicht nur sachlich korrekt schreiben, sondern auch orthografisch.

EUROLATINA STÖSST ZU EXPANDEERS - EUROLATINA JOINS EXPANDEERS



beschreibt sich so:

describes itself as follows:

Expandeers ist ein mehrsprachiges globales professionelles Netzwerk von erfahrenen Business Development-Experten, das KMU auf der ganzen Welt zuverlässige Unterstützung bei der Expansion bietet. Ursprünglich in den 1990er Jahren als GlobalSalesHelp.com gegründet, bieten wir heute den KMU umfassende Expansionsmanagement- und Expansionsdienstleistungen in vielerlei Hinsicht an: Von Strategie über Aufbau, Vertrieb, Markteintritt, Marketing, digitales Geschäft, Geschäftsentwicklung bis hin zur Personalbesetzung - wir decken alles ab Alle Segmente, nach denen ein Unternehmen fragen könnte.

Expandeers is a multilingual global professional network of senior business development experts, providing reliable expansion support to SME around the world. Originally founded as GlobalSalesHelp.com back in the 1990s, we nowadays offer full Expansion Management and expansion services to SME in many ways: From strategy, set up, sales, market entry, marketing, digital business, business development up to staffing - we cover all segments a business could ask for. 

Durch diese neue Partnerschaft sind wir jetzt in der Lage, nicht nur Kunden mit vorhandenen oder geplanten Geschäften in Südamerika aus den DACH-Ländern  zu bedienen, sondern auch in den ca. 40 Ländern, in denen EXPANDEERS lokal präsent ist.

With this new partnership, we are now able not only to serve customers with existing or planned businesses in South America from the DACH countries, but also in the approx. 40 countries in which EXPANDEERS is present locally.

Und wir können natürlich auch unseren südamerikanischen Kunden helfen, globale Geschäfte zu tätigen!

And of course we can also help our South American customers do global business!

06 Januar 2020

Lula bald wieder im Gefängnis?

Gestern kommentierte ich den Zeitungsartikel ÜBERALL VERLIERER, in dem Lulas Freilassung so dargestellt wird, als ob ein Justizirrtum korrigiert wurde. Dazu schrieb die DEUTSCHE WELLE endlich mal korrekt und neutral, was Sache ist: HAFTSTRAFE FÜR BRASILIENS EX-PRÄSIDENT LULA AUF 17 JAHRE ERHÖHT.

Gratuliere, DW, guter Artikel:

"Drei Wochen nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis hat der frühere brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva eine juristische Niederlage erlitten: Ein Berufungsgericht in Porto Alegre bestätigte seine Verurteilung wegen einer Korruptionsaffäre und verlängerte sogar die bisher gegen ihn verhängte Strafe um vier Jahre auf 17 Jahre und einen Monat Haft. Dies entschieden die drei zuständigen Richter einstimmig und verwiesen zur Begründung auf die besonderer Schwere der Schuld aufgrund der früheren Position Lulas. Dieser war im Februar wegen Bestechlichkeit und Geldwäsche bereits zu zwölf Jahren und elf Monaten Haft verurteilt worden.
In dem aktuellen Fall geht es um ein von Lula genutztes Bauernhaus in der Stadt Atibaia im Bundesstaat São Paulo. Der linke Ex-Staatschef soll von den Bauunternehmen Odebrecht und OAS die Renovierung des Anwesens angenommen und den Firmen im Gegenzug Vorteile bei der Vergabe öffentlicher Aufträge verschafft haben. Der heute 74-jährige Lula hatte wegen einer Verurteilung in einem anderen, ähnlich gelagerten Fall bereits 19 Monate im Gefängnis gesessen, kam aber am 8. November aufgrund einer Entscheidung des Obersten Gerichtshofes von Brasilien vorläufig frei - weil er bislang nicht alle Rechtsmittel ausgeschöpft hat."
Nur ein Hinweis, das "Bauernhaus" Lulas ist in Wirklichkeit ein Wochenendhaus auf einer Chácara, in Deutschland mehr als Finca bekannt.

05 Januar 2020

Kann man Brasilien in Mexiko Stadt richtig einschätzen?

In der BERGEDORFER ZEITUNG vom 4.1.2020 stand dieser Artikel:

Identisch kann er in vielen anderen Zeitungen, selbst in Luxemburg, gefunden werden. Der Autor berichtet von Mexiko Stadt aus, 7427 km von São Paulo entfernt:

Das prädestiniert natürlich dazu, eine fundierte Meinung aus eigener Anschauung über die Stimmung in Brasilien zu haben. Als ich in Mexiko Stadt wohnte, hatte ich mich nicht getraut, über das aktuelle Geschehen in Brasilien zu urteilen, aber was wusste ich schon damals über Brasilien, hatte ich doch nur 4 Jahre in diesem Land gelebt und eine Brasilianern geheiratet.

Aber da ich zwischenzeitlich aus Mexiko nach Brasilien zurückgekehrt bin und jetzt insgesamt 37 Jahre in São Paulo lebe, erlaube ich mir doch einen Kommentar zu diesem Teil des obigen Artikels:

Und dabei stütze ich mich auf diese Veröffentlichung von CNI:


Das heißt auf Deutsch: "CNI-Ibope: 41% der Brasilianer vertrauten Präsident Bolsonaro, der gleiche Anteil, der seine Regierungsart gutheißt" und darunter "Wahrnehmung kontrastiert mit der Bewertung  von Industrieunternehmern, die letzte Woche von CNI veröffentlicht wurde und nach der 65% dem Präsidenten vertrauen und 64% seine Art zu regieren gutheißen".

Ich spreche regelmäßig mit Unternehmern und Firmenchefs, aber auch mit Gärtnern, Bäckern, Fleischern, Apothekern, Tankwarten, Verkäufern, Ärzten, Tierärzten, Schwimmbadreinigern, Kellnern, Frisören, Taxifahrern und anderen "Otto Normalverbrauchern" und kann nur betonen, dass ich bis jetzt keinen gefunden habe, der nicht die große Linie von Bolsonaros Arbeit als Präsident begrüßt.

Ein zweiter Teil des oben gezeigten Artikels verdient auch besondere Erwähnung:

Die FOLHA DE SÃO PAULO ist sicher keine der neutralen Berichterstattung verpflichtete Zeitung und niemand musste bisher Brasilien verlassen, weil er anders denkt als der amtierende Präsident und seine Anhänger. In Brasilien herrscht Pressefreiheit und genau deshalb kann die FOLHA jeden Tag gegen Bolsonaro stänkern, ohne eine Reaktion des Präsidenten fürchten zu müssen, außer der, dass er die Zeitung nicht mehr abonniert. Und jeder kehre vor seiner eigenen Tür, man denke nur an den Abgrund von Landesverrat, den Franz Josef Strauss im SPIEGEL gesehen hatte und nur zufällig nicht beweisen konnte, weil die Polizei bei ihrer Razzia in den Redaktionsräumen die entsprechenden Dokumente, die Augstein vielleicht hinter Gittern gebracht hätte, nicht fand.

Dass in den Schulen Brasiliens militärischer Drill gelehrt wird, ist reine Phantasie, falls Gender-Ideologie auf dem Index stünde, wäre das sicher nicht nur für Bolsonaros Wähler eine Guttat,  und der Wunsch Lulas, 2022 an die Macht zurückzukehren, wird ein Wunsch bleiben. Als strafrechtlich in zweiter Instanz Verurteilter ist er unwählbar und außerdem hat die große Mehrheit der brasilianischen Wähler die Schnauze voll von Lula, seinem Klassenkampf und seinem Salonkommunismus und vor allem von seinen kriminellen Machenschaften, mit denen er sich und seinen Anhängern die Taschen gefüllt hat.

Noch ein Wort zu Schulen. Lehrer an öffentlichen Schulen verdienen heute in Brasilien z.T. weniger als der Mittagessenszuschuss für Richter beträgt! Und daran ist nicht Bolsonaro Schuld. Im Gegenteil, die Privilegierten Brasiliens tun alles, um solche Auswüchse beizubehalten und werfen dem Präsidenten alle möglichen Knüppel zwischen die Beine, um den Status Quo zu wahren. Darüber sollten Journalisten schreiben und nicht über Fake News wie militärischer Drill an Brasiliens Schulen.

Zum Schluß möchte ich einen meiner brasilianischen Leser zitieren, der dies zu einem Kommentar von mir über einen ARTIKEL des O ESTADO DE SÃO PAULO schrieb:

"Ich bin mit einigen Punkten des Artikels nicht einverstanden. 2014 erhielt die PSDB Stimmen von Andersdenkenden der bisher praktizierten sozialistischen Politik, die nicht für Aécio waren. Von da an kam die Gestalt von Bolsonaro, einem legitimen Vertreter der konservativen Rechte. Ab diesem Zeitpunkt war die Abstimmung für den Richtungswechsel bewusst. Entgegen den Aussagen des Artikels greift Bolsonaro die Presse nicht an, sondern reagiert darauf; er wurde von Anfang an ignoriert und angriffen, als man erkannten, dass seine Kandidatur ernst war. Und es gibt keine Polarisierung. Die PT ist der legitime Vertreter der Korruption, des Schacherns, des Machtdurstes, wo der Zweck die Mittel rechtfertigt. Die Presse verstand immer noch nicht, dass die Konservativen still und nicht tot waren. Sie sollte ihre Einstellungen und ihre Reportagen überdenken." Im Original nachlesbar unter LINK.

01 Januar 2020

EIN JAHR BOLSONARO aus der Sicht deutscher Medien

Eine kleine Link-Sammlung zum Thema, leider etwas einseitig, aber neutrale positive Berichterstattung über Bolsonaro ist schwierig zu finden, deshalb müssen Sie sich mit diesen negativen voreingenommenen Meinungen begnügen:

https://www.tagesschau.de/ausland/ein-jahr-bolsonaro-101.html

https://www.morgenpost.de/politik/article228034527/Ein-Jahr-Praesident-Bolsonaro-So-steht-Brasilien-heute-da.html

https://www.handelsblatt.com/politik/international/report-brasiliens-albtraum-ein-jahr-jair-bolsonaro/25364064.html?ticket=ST-50281419-w6rmEtaWzidT6gfg266v-ap5

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.ein-jahr-bolsonaro-in-brasilien-spalter-an-der-spitze.8dd362b2-86e0-43b0-aab7-813251cdad43.html?reduced=true

https://www.presseportal.de/pm/29402/4480602

https://www.epd.de/ueberregional/schwerpunkt/entwicklung/bolsonaro-ein-jahr-der-ungehaltenen-versprechen

https://amerika21.de/termin/2019/12/235744/bilanz-bolsonaro-laf-berlin

https://www.saarbruecker-zeitung.de/nachrichten/meinung/standpunkt/ein-jahr-bolsonaro-in-brasilien-spalter-an-der-staatsspitze_aid-48049383

https://de.wikipedia.org/wiki/Jair_Bolsonaro

Eine Ausnahme finden Sie hier, aber der wurde wenige Monate nach Amtsantritt geschrieben: https://www.welt.de/wirtschaft/article192329127/Brasilien-Ex-Wirtschaftsminister-lobt-und-kritisiert-Bolsonaro.html

Weitere Links zu Bolsonaro, gefunden über GOOGLE:

Jair Bolsonaro hat seit längerer Zeit rassistische und beleidigende Bemerkungen ... So wie die Armee, die eine sehr gute Arbeit geleistet hat, die Indianer in die ...
25 de out. de 2019 - Am Hofstaat von Brasiliens Präsident Bolsonaro ... Konturen langsam sichtbar werden, ist ein Staat, in dem evangelikale Prediger den Menschen vorschreiben, was gut und böse ist. .... "Es ist mühsame Arbeit", sagt Gonzaga.
22 de jul. de 2019 - "Was ich versuche, dem Arbeiter anzubieten, ist folgendes: weniger Rechte und Jobs oder alle Rechte und Arbeitslosigkeit", sagte Bolsonaro ...
28 de out. de 2019 - Brasilien Jair Bolsonaro (picture-alliance/ZUMAPRESS/M. Chello) ... Gutein Drittel der Befragten beurteilen seine Arbeit als schlecht- im ...
24 de dez. de 2019 - Brasiliens rechtsextremer Präsident Jair Bolsonaro hatte versprochen, die ... waren, wurden nun zu Konsumenten und suchten sich reguläre Jobs. ... zum Jahresbeginn, auf eine gute Freundschaft mit den USA zu setzen.
14 de dez. de 2019 - «Nur ein toter Bandit ist ein guter Bandit» – Das ist Jair Bolsonaros Brasilien ... Vor 30 Jahren hat er sein zweistöckiges Haus allein nach der Arbeit ... Aber Bolsonaro hat noch weitaus mehr Unterstützer in Brasilien – in allen ...
Jair Messias Bolsonaro [ʒaˈiʁ bowsoˈnaɾu] (* 21. März 1955 in Glicério, Bundesstaat São .... „dass dies nicht geschehen würde, da seine Kinder eine gute Erziehung genossen hätten“ (tiveram boa educação). ... der Regierung erwarten – bei der Folha de S. Paulo arbeiten einige der schärfsten Kritiker Bolsonaros.
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22 de jan. de 2019 - "Viele der Bolsonaro-Wähler sind davon überzeugt, dass Trump gute Arbeit leistet." Somit seien viele Positionen Bolsonaros - wie ...
29 de out. de 2018 - Brasiliens künftiger Präsident Bolsonaro erschreckt mit heftigen Aussagen. ... Die sind nicht mal für die Fortpflanzung gut. “ (2017 über ...
Não encontrados: arbeit
5 dias atrás - Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro schaute tatenlos zu, warf dem ... " Gute Bürger" müssten sich vor Kriminellen schützen, argumentiert er. ... die gegeneinander arbeiten", sagt Politikwissenschaftler Oliver Stünkel von ...

Wie Sie sehen, alle beschweren sich über die "große Klappe" Bolsonaros oder seine "unflätige Sprache", aber niemand merkt, dass die Kommentatoren sich bei ihrer Kritik genauso im Ton vergreifen, wie sie es dem Staatspräsidenten vorwerfen.