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28 Dezember 2008

2009

WENN ES AN SILVESTER SCHNEIT, IST DAS NEUJAHR NICHT MEHR WEIT! Diese alte deutsche Bauernregel wird demnaechst auch in Brasilien gelten, denn der Wetterbericht verheisst nichts Gutes. Trotzdem wuensche ich allen Bloglesern ein wunderbares Neues Jahr und hoffe, dass wir uns 2009 in alter Frische wieder hier treffen!

Das Eurolatinabuero ist ab 5.1.2009 wieder besetzt, wegen der allgemeinen Urlaubszeit in Brasilien in der ersten Woche aber noch ohne Sekretaerin, denn unsere Frau Kunze will Petrus herausfordern und hofft immer noch auf ein Abklingen der Kaeltewelle, die uns zur Zeit Winterwetter mit in diesem Augenblick nur 19 Grad Celsius in São Paulo beschert.

27 Dezember 2008

Ferien auf einem Zweimaster im Atlantik vor Rio de Janeiro

Wenn Sie die Gipoia-Insel vor Angra dos Reis im Bundesstaat Rio de Janeiro besuchen und dabei ein Buffet geniessen wollen, wenden Sie sich bitte an meinen franzoesischen Freund Philippe Vieillescazes, der seinen 120 Fuss langen Zweimaster auch fuer Charterfahrten zur Verfuegung stellt. Bitte schreiben Sie ihm auf Franzoesisch, Portugiesisch, Englisch oder Deutsch. Meine Frau und ich werden darauf am 1.1.2009 an der Yachtprozession in der Bucht von Angra dos Reis teilnehmen, anschliessend koennen Sie hier im Blog Fotos davon sehen und sich ein Bild aus erster Hand davon machen, welches Abenteuer und Vergnuegen es ist, mit einem solchen Segler unterwegs zu sein. Die Yacht wurde an der Muendung des Amazonas vom leider schon verstorbenen brasilianischen Bootsbauermeister Augusto gebaut, nur dort fand mein Freund Baeume der erforderlichen Laenge. Das Boot wurde zu Ehren seines Erbauers MESTRE AUGUSTO getauft. Sie werden es geniessen, in Brasilien nicht nur zu arbeiten! Der Heimathafen ist Porto Bracuí, hier sehen Sie noch einige Fotos aus dem Site dieser Marina.





Moderne Holzbearbeitungstechnologien

Diese Veroeffentlichung im brasilianischen WOOD MAGAZINE ist ein Beispiel fuer die Arbeit des von mir geleiteten Firmenpools Brasilien/Mercosur der IHK Essen. Den der Publikation zugrundeliegenden Vortrag habe ich auf einem internationalen Tropenholzkongress im Auftrage unseres ehemaligen Poolmitgliedes NIENKEMPER in Belém an der Muendung des Amazonas gehalten. Die Firma stellt u.a. horizontale und vertikale Blockbandsaegen her.






26 Dezember 2008

Geschenke umzutauschen

ist nach Weihnachten nicht beliebt, aber ueblich. Alte Autos gegen neue eintauschen, ist keine staendige Uebung, aber wenn es endlich soweit ist, eine beliebte. Viele Brasilianer kaufen jetzt neue Autos, weil die Nachlaesse gross sind und die Regierung die Industriealisierungssteuer IPI am 12.12.2008 gesenkt bzw. fuer Kleinwagen sogar ausgesetzt hat. Was zur Folge hat, dass sich niemand mehr fuer gebrauchte Autos interessiert, deren Preise in etwas mehr als dreissig Tagen um bis zu 30 % zurueckgegangen sind. Allerdings lagen die Preise fuer gebrauchte nur wenig unter denen fuer neue Autos, d.h. die Preise sind jetzt da, wo sie hingehoeren. Was nichts am Problem der Gebrauchtwagenhaendler aendert, die auf knapp einer Million Fahrzeuge sitzen und nicht wissen, wie sie diese ohne Verlust an den Mann oder die Frau bringen sollen. Wer ein Schnaeppchen machen will, kann uebrigens schon fuer 250 R$ ein fahrbereites Auto kaufen, leider ohne Zulassung und mit vielen unbezahlten Strafen. Ohne diese zu zahlen, kann das Fahrzeug nicht zugelassen werden, aber es fahren so viele Autos ohne Zulassung, da faellt dies eventuell nicht auf. In São Paulo sieht dies allerdings kuenftig anders aus, ueber optische Sensoren kann bereits heute das Nummernschild gelesen werden. Dies wird getan, um Fahrer, die die von der Zulassungsendnummer abhaengige Einschraenkung zur Reduzierung des Verkehrsaufkommens zu den Hauptverkehrszeiten morgens und abends  im inneren Stadtgebiet - Rodízio genannt - nicht beachten, bestrafen zu koennen und soll in Zukunft auch die Fahrzeuge schnell identifizieren, die ohne Zulassung benutzt werden.

24 Dezember 2008

FROEHLICHE WEIHNACHTEN

Allen Bloglesern auf der ganzen Welt wuensche ich ein schoenes - in Deutschland eher besinnliches, in Brasilien eher ausgelassenes - Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Lieben und bedanke mich dafuer, dass Sie mir so die Stange halten und ungebrochenes Interesse an Brasilien und meinen Episteln manifestieren. 

Vielen Dank auch fuer die Kommentare und die E-Mails, die Sie mir 2008 geschickt haben. Aus Zeitgruenden habe ich nicht alle sofort beantwortet und einige wenige ueberhaupt nicht, weil sie in der Fuelle untergingen, das bitte ich zu entschuldigen. Sollten Sie keine Antwort bekommen haben, schicken sie mir bitte Ihre Fragen erneut! 

Wir haben leider keinen Schnee und keine Weihnachtsgans, dafuer aber ueber 30 Grad Celsius und Schweine- sowie Truthahnbraten!

Ihr Karlheinz K. Naumann

Brasilien ist optimistisch

Wenn ich Brasilien schreibe, meine ich eigentlich die Zentralbank. Denn diese hat nicht nur 3,2 % als BIP - Wachstum  fuer das naechste Jahr projiziert, sondern auch eine gebremste Inflation von 4,7 %. Damit kann man in Brasilien leben. Allerdings geht die Zentralbank auch von einer Erhoehung der Steuerlast um 3,9 % aus. Das machten frueher im abgeschotteten Brasilien die Geschaeftsleute auch. Wenn der Umsatz zurueckging, wurden die Preise erhoeht. Jetzt kann das nur noch die Regierung, wenn das Steueraufkommen sinkt, werden die Steuern erhoeht. Geschaeftsleute wuerden bei diesem Gebaren in den Konkurs getrieben, Regierungen hoechstens in die Opposition.

Dazu noch ein Wort von Robert Lerch: „Der Mut zum Optimismus ist die Grundlage des Erfolgs.“ Diese Weisheit, die mir heute der Poolbetreuer der IHK Essen, Herr Slomke, geschickt hat, passt auf die brasilianische Regierung, die ja 2009 wie gemeldet, 4 % Wachstum fuer das BIP erreichen will. Man darf diesen Mut nur nicht verwechseln mit dem Pfeifen im Wald, mit dem sich Haenschen Mut machen will.

Unpassend?

Ausgerechnet einen Tag vor Heiligabend verkuendete Praesident Lula, dass er Brasilien auch militaerisch zur Macht verhelfen will, mit Hilfe Frankreichs und 8,3 Mrd. US$ soll Brasilien u.a. weitere U-Boote bekommen. Dann, so meint unser Praesident, werde unser Land in der ganzen Welt respektiert. Ein U-Boot ist uebrigens bei einer Weihnachtsfeier vor einigen Jahren in Rio abgesoffen, weil die Besatzung an Land feierte und ueber ein Ventil, welches man vergessen hatte zu schliessen, Wasser in das U-Boot eindrang und es  fuellte. Eine Wache hatte man nicht an Bord gelassen, denn so kriegerisch ist man nun doch nicht in Brasilien, trotz der starken Worte des Praesidenten.

Ob wohl der Papst die Meinung Lulas ueber den Respekt der Welt teilt? Immerhin soll Stalin ironisch gefragt haben, ueber wieviele Truppen der Vatikan verfuege, als man ihn - wahrscheinlich sehr vorsichtig - darauf hinwies, dass eine seiner Massnahmen vom Papst oeffentlich verurteilt werden wuerde. Aber Maenner wie Ghandi haben gezeigt, dass man nicht Christ sein muss, um sich auch ohne Waffen Respekt zu verschaffen.

FROEHLICHE WEIHNACHTEN!

22 Dezember 2008

IfW erwartet schwerste Rezession seit Zweitem Weltkrieg

Unter dieser Ueberschrift kann man heute in der Sueddeutschen Zeitung diese dpa-Meldung lesen:

Die Konjunkturvorhersagen für Deutschland werden immer schlimmer. Minus 2,7 Prozent Wirtschaftswachstum erwartet das Kieler Institut für Weltwirtschaft. Das wäre die mit Abstand schwerste Rezession in Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg. Die Konsumstimmung der Verbraucher ist kurz vor Weihnachten trotz der Konjunkturschwäche jedoch überraschend stabil. Der Indikator der Gesellschaft für Konsumforschung zeigt aber gleichzeitig, dass immer mehr Menschen Angst um ihren Job haben. 

Wohl dem, der Geschaefte in Brasilien hat, denn hier will die Regierung naechstes Jahr unbedingt 4 % Wachstum realisieren und nach den Prognosen werden es vielleicht nicht so viel, aber mehr als 2 %. Die brasilianische Zentralbank hat heute als Ziel 3,2 % verkuendet. 

Wer noch nicht hier ist, sollte sich eine Mitgliedschaft im Firmenpool Brasilien/Mercosur der IHK Essen ueberlegen. Vom 24. - 26.2. werde ich in der IHK Interessierte kostenlos beraten. Wenn Sie ein solches Gespraech mit mir fuehren wollen, nehmen Sie bitte wegen eines Termines mit Herrn Slomke von der Kammer Verbindung auf. Allerdings machen Sie sich darauf gefasst, dass der Export nach Brasilien nicht mehr so leicht sein wird wie frueher, die aktuelle Kursentwicklung deutet darauf hin, dass vielleicht eine Produktion in Brasilien noetig sein wird, um wettbewerbsfaehig zu sein.

Die mächtigsten Menschen dieser Welt laut Newsweek

1. Barack Obama, künftiger Präsident der USA
2. Hu Jintao, Präsident von China
3. Nicolas Sarkozy, Präsident von Frankreich
4.Ben Bernanke, Präsident der Fed
5. Jean-Claude Trichet, Präsident der europäischen Zentralbank
6. Masaaki Shirakawa, Präsident der japanischen Zentralbank
7. Gordon Brown, Premierminister von Großbritannien
8. Angela Merkel, deutsche Bundeskanzlerin
9. Vladimir Putin, russischer Premierminister
10. Abdullah bin Abdulaziz Al-Saud, König von Saudiarabien
11. Ayatollah Ali Khamenei, religiöser Führer des Iran
12. Kim Jong Il, nordkoreanischer Führer  
13. Hillary Clinton, künftige Außenministerin der USA
14. Bill Clinton, Expräsident der USA
15. Timothy Geithner, Finanzminister der USA  
16. General David Petraeus, Kommandant der US-Truppen im Irak 
17. Sonia Gandhi, Präsidentin der Kongresspartei Indiens 
18. Luiz Inácio Lula da Silva, Präsident von Brasilien
19. Warren Buffett, Investor  
20. Gen. Ashfaq Parvez Kayani, Kommandant der Streitkräfte von Pakistan 
21. Nuri al-Maliki, Premierminister des Irak 
22. Bill Gates, Microsoftgründer
23. Melinda Gates, Ehefrau von Bill Gates 
24. Nancy Pelosi, Präsidentin des US-Abgeordnetenhauses 
25. Khalifa bin Zayed Al Nahyan, Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate 
26. Mike Duke, Exekutivchef von Wal-Mart
27. Rahm Emanuel, künftiger Kabinettschef von Obama  
28. Eric Schmidt, Executivpräsident von Google  
29. Jamie Dimon, Executivdirektor von JPMorgan Chase
30.David Axelrod, Berater Obamas
31. Valerie Jarrett, Beraterin Obamas 
32. Dominique Strauss-Kahn, IMF - Chef  
33. Rex Tillerson, Executivchef von Exxon Mobil
34. Steve Jobs, Executivchef von Apple
35. John Lasseter, Kreativdirektor von Pixar
36. Michael Bloomberg, Bürgermeister von New York  
37. Benedikt XVI, Papst 
38. Katsuaki Watanabe, Präsident von Toyota
39. Rupert Murdoch, Medienzar  
40. Jeff Bezos, Exekutivdirektor von Amazon
41. Shahrukh Khan, Bollywoodschauspieler 
42. Osama bin Laden, Terrorist  
43. Hassan Nasrallah, Scheich und Hizbollahführer  
44. Dr. Margaret Chan, Chefin der Weltgesundheitsorganisation 
45. Carlos Slim Helú, mexikanischer Magnat 
46. Dalai Lama, geistlicher Führer Tibets  
47. Oprah Winfrey, Talkshowfrau
48. Amr Khaled, ägyptischer TV-Prediger 
49. E. A. Adeboye, nigerianischer Prediger  
50. Jim Rogers, Megainvestor (Exsozius von George Soros)

Kapitalabzug hat Real-Stärke abrupt beendet

Diesen interessanten Artikel vom 22. Dezember 2008 habe ich der FAZ entnommen:

In den vergangenen Jahren hat der brasilianische Real gegenüber dem Dollar deutlich aufgewertet und auch im Vergleich zum Euro ging es eigentlich per saldo stetig bergauf mit Brasiliens Landeswährung.

Doch seit August ist diese Erfolgsserie gerissen. Bei einem aktuellen Kurs zum Dollar von 2,3615 Real hat die Notiz gegenüber dem Hoch im August fast 52 Prozent an Wert verloren. Und auch im Verhältnis zum Euro steht ein Abschlag von 27,7 Prozent zu Buche.

Real-Schwäche überrascht angesichts des Wirtschaftswachstums

Angesichts der Tatsache, dass sich Brasiliens Wirtschaftswachstum im dritten Quartal unerwartet verstärkt hat, kommt der Kurseinbruch doch etwas überraschend. Schließlich konnte sich der für das dritte Quartal gemeldete Anstieg beim Bruttoinlandsprodukt von 6,8 Prozent sehen lassen und der Wert lag auch über dem von Volkswirten erwarteten Plus von 5,7 Prozent.

Doch die Kreditklemme und die weltweit zu beobachtende Auflösung spekulativer Positionen haben auch den brasilianischen Finanzmärkten massiv zugesetzt. Fundamental erklären lassen sich die Einbußen zudem mit der großen Sorge der Anleger vor einer baldigen deutlichen Eintrübung der konjunkturellen Rahmendaten. So rechnen beispielsweise die Volkswirte bei Goldman Sachs für das kommende Jahr nur noch mit einem Wirtschaftswachstum von 1,5 Prozent.

Angesichts der gefallenen Rohstoffpreise und der gesunkenen Exporte dürfte 2008 auch die Leistungsbilanz ein Minus aufweisen und 2009 dürfte sich daran wenig ändern. Hinzu kommen vermutlich im Jahresverlauf 2009 deutlich sinkende Leitzinsen,wodurch sie der bei einem aktuellen leitzinsniveau von 13,75 Prozent bestehende deutliche Zinsvorsprung zumindest nicht noch weiter ausdehnen dürfte.

HSBC sieht Real weiter abwerten

Vor diesem Hintergrund bezweifeln die Devisenexperten bei HSBC Trinkaus, dass der brasilianische Real im kommenden Jahr den Trend umkehren und wieder aufwerten kann. Die Prognose zur amerikanischen Währung lautet zunöchst weiter auf 2,35 Real und im zweiten Halbjahr auf 2,45 Real. Die Vorhersage für den Euro lautet sogar auf 3,68 Real.

Gegen die Annahme eines steigenden Real spricht derzeit auch der intakte mittelfristige charttechnische Abwärtstrend. Solange sich die Weltwirtschaft nicht stabilisiert und die Rohstoffpreise wieder anziehen, dürfte sich Brasiliens Landeswährung schwer tun mit einer Rückkehr in die Erfolgsspur.











Text: @JüB
Bildmaterial: BCB, Bloomberg, HSBC Trinkaus, BCB, HSBC Trinkaus, Bloomber, HSBC Trinkaus, Bloomberg, HSBC Trinkaus, HSBC Trinkaus, Reuters, Bloomberg, HSBC Trinkaus, Tai-Pa

21 Dezember 2008

4. Advent in São Paulo und Sommernanfang in Brasilien

Erdbeeren wachsen auch bei uns!

Dortmund soll den groessten Weihnachtsbaum der Welt haben, aber unser ist groesser?

Das beruehmte Bandeirantesdenkmal mit dem Weihnachtsbaum im Hintergrund

Nochmal der Weihnachtsbaum

Modernstes Befoerderungsmittel , sinnigerweise vor unserem "Flensburg"

Weihnachtsbaum im Shoppingcenter ibirapuera

Und nochmal, diesmal den kommerziellen Geist des Weihnachtsfests zeigend

Sonderangebot zu Weihnachten, ein Plasma-TV-Apparat mit 42 " fuer 1.999 R$

Wer den Apparat gekauft hat., weint hoffentlich nicht anschliessend wie hier der Himmel beim Verlassen des Konsumtempels

20 Dezember 2008

Die Zinsen werden sinken

sagt Lula und verkuendet sogar wann, im Fruehjahr 2009. Nun, man weiss, was man von solchen Ankuendigungen zu halten hat. Nach Meinung der Betroffenen, d.h. der Kreditnehmer, hat die Zentralbank eine einmalige Gelegenheit ungenutzt verstreichen lassen, den Leitzins zu senken. Denn nach der aufgezwungenen Maxiabwertung und ohne Inflationsgefahr war der Spielraum dafuer vorhanden. Aber die Regierung redet der Zentralbank nicht in's Geschaeft, laesst sie schalten und walten und hofft im Uebrigen, dass Brasiliens BIP naechstes Jahr trotz aller Unkenrufe um 4 % wachsen wird. Dazu ist aber Geld in Form bezahlbarer Kredite noetig und Gewerkschaftler und Unternehmer ziehen ausnahmsweise am selben Strang und fordern eine spuerbare Leitzinssenkung um mindestens ein oder zwei volle Prozentpunkte im Januar. 

Der Zufluss auslaendischer Investitionen nach Brasilien hat einen neuen Rekord geschlagen und wir sprechen von Investitionen in die Fabrikation von Guetern, nicht von Finanzanlagen! 2008 erhielt Brasilien bisher 40 Mrd. US$! Allein im November waren trotz DER KRISE 2,2 Mrd. US$, im Dezember sind es per 19.12. schon 3 Mrd. US$. Das sind  15,6 % mehr als 2007 und der hoechste Wert seit 1947, als die Statistik begonnen wurde.

18 Dezember 2008

Kein Wintermaerchen, sondern eine deutsch - brasilianische Erfolgsgeschichte!

Es war an einem 38 Grad heissem Fruehlingstag in Brasilien, als Dieter Holzmayer es sich trotz seiner fast 75 Jahre nicht nehmen liess, die von ihm seit ca. 30 Jahren in Wetter in NRW fabrizierten Sauerstoffkernlanzen in der brasilianischen Voith - Giesserei vorzufuehren. Keine leichte Aufgabe, wenn man bedenkt, dass der vielfache Patentinhaber dabei einer Temperatur von 2.300 Grad, die bei der Verbrennung der auch Spezialbrennrohre genannten Lanzen entsteht, ausgesetzt war - natuerlich geschuetzt durch entsprechende Kleidung. 
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Hier sehen Sie von links nach rechts mich selbst, dann Dieter Holzmayer und rechts seinen Sohn Stephan Holzmayer, der bei der Geschaeftsfuehrung des Familienunternehmens W. HUMBERG auch von seiner Frau Dr. Claudia Thielmann-Holzmayer unterstuetzt wird, die ihren Schwiegervater und ihren Mann auf dieser Brasilienreise begleitete:
Es folgen weitere Fotos von der Vorfuehrung der Sauerstoffkernlanzen, die von renommierten Firmen wie z.B. ThyssenKrupp eingesetzt werden:





Wer noch mehr Fotos und beeindruckende Filme sehen moechte, klickt in die Ueberschrift oder in ICH WILL MEHR!

Firmen wie "BERZELIUS" Stolberg GmbH, Burwitz Feuerungsbau GmbH, DaimlerChrysler AG, Eisenwerk Brühl GmbH, ELG Eisenlegierungen Handelsgesellschaft mbH, Hydro Aluminium Deutschland GmbH, MacGREGOR (DEU) GmbH, MAN B&W Diesel AG, Saint-Gobain Gussrohr GmbH & Co. KG, Schwäbische Hüttenwerke GmbH, Theo Steil GmbH und Trimet ALUMINIUM AG arbeiten in Deutschland mit den Spezialbrennrohren von HUMBERG. Wir koennen auf die Liste der brasilianischen Anwender der Kernlanzen gespannt sein! Diese werden u.a. in Giessereien, Stahlwerken, Abbruchunternehmen und auf Schrotthoefen benutzt, um beliebige (nicht brennbare) Materialien thermisch zu trennen. "Marmor, Stein und Eisen bricht" singt der Volksmund und solche Materialien trennt die Sauerstoffkernlanze von HUMBERG problemlos. 

Nach erfolgreicher Markteinfuehrung in Brasilien verlaesst die Firma jetzt zum Jahresende den Firmenpool Brasilien / Mercosur der IHK Essen und wird ab 2009 den brasilianischen Markt ueber ein eigenes Buero vor Ort bearbeiten. Der Poolmanager bedankt sich fuer die sehr gute Zusammenarbeit, wuenscht der Firma W. HUMBERG viel Glueck und sich selbst recht bald eine Nachfolgefirma im Pool, mit der er genauso harmonisch und erfolgreich zusammenarbeiten kann!

Wechselbad

nicht der Gefühle, sondern der Kurse. Exporteure sollten nach Brasilien daher nur EURO-Rechnungen schicken, wer den Dollar bevorzugt, lebt unsicher - der Einflüsse sind zu viele! 

Vor allem schaut keiner mehr durch: der Ölpreis ist im Keller, die Opec drosselt alle Hähne, die brasilianische Zentralbank hat in drei Monaten schon 53,4 Mrd. US$ ausgegeben, um den Dollarhöhenflug (vergeblich) zu stoppen, was in EUROland (siehe Grafik) besser funktioniert hat. Und ein einzelner Betrüger in den USA bestiehlt seine Anleger um eine Summe in dieser Größenordnung, die in der Vergangenheit nur Regierungen vorbehalten war. VW wird zur wertvollsten Firma der Welt und niemand weiss, wie er den Inhalt seines Sparstrumpfes anlegen soll. 

Die schöne Seite São Paulos





















Diese Fotos wurden von Washington Olivetto veröffentlicht und mir von Peter Pogoda und Edison Teixeira geschickt, denen ich dafür danke! Ich zeige sie hier, weil viele Besucher glauben, dass ich in einer häßlichen, lauten und gefährlichen Stadt wohne. Die aber, wie Sie sehen, durchaus ihre Schokoladenseite hat!