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27 August 2011

Unerwarteter Nebeneffekt unserer brasilianischen Novelas

In Brasilien tragen die beliebten Seifenopern dazu bei, dass die Geburtenrate im Land drastisch sinkt. Wie NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND in der September-Ausgabe (EVT 26.8.2011) berichtet, orientieren sich die Zuschauerinnern bei ihrer Familienplanung an den Heldinnen der quotenstarken Novelas, von denen etwa neunzig Prozent nur ein Kind oder keines haben. Mittlerweile bringt eine Brasilianerin im Durchschnitt nur noch 1,9 Kinder auf die Welt. Zwei Generationen zuvor lag das Mittel noch bei 2,36 Kindern pro Frau. Die Intention der Produzenten der Novelas war keineswegs, mit den Serien die Geburtenrate zu senken. Sie können ihre Geschichten nur besser in Kleinfamilien erzählen.


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