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24 August 2013

Das Imperium schlägt zurück!

Und wie wir sehen konnten, mit Erfolg. Der Kursverfall des R$ wurde (vorerst?) gestoppt. Was leider nicht verhindert - bis jetzt - dass wir weiterhin ein Zahlungsbilanzdefizit haben. Im Juli betrug es 9 Mrd. US$, im Juni waren es "nur" 4 Mrd. US$. Letztes Jahr war das kumulierte Defizit bei 54,2 Mrd. US$ angelangt; dieses Jahr per Juli beträgt es bereits 52,5 Mrd. US$. Für den August prognostiziert die Zentralbank ein Defizit von 5 Mrd. US$. Jetzt kann die Regierung nur warten und hoffen, dass der teure Dollar die Importe zurückgehen und die Exporte steigen lässt mit positiven Auswirkungen auf die Zahlungsbilanz.

Und die Zentralbank und mit ihr wohl auch die Regierung haben sich auf einen Kurs von 2,35 bis 2,40 R$ für einen US-Dollar eingestellt, trotz der 55 Mrd. US$, die bis Jahresende verkauft werden sollen. Die Zeiten ändern sich eben, jetzt muss sich nur noch Brasilien ändern! Aber das ist ein anderes, leidiges, Thema, welches wohl so schnell nicht ernsthaft angepackt wird. Allerdings bereitet es dem Industrieverband von São Paulo Sorgen, dass die Deindustrialisierung Brasiliens weitergeht. Zu diesem Thema veranstaltet die FIESP nächsten Montag ein ganztägiges Seminar, über das ich anschließend berichten werde.

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