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15 Januar 2012

Investitionen der brasilianischen Regierung

sind nicht die, die im Wahlkampf versprochen wurden, sondern die, die die Regierung für nötig hält, um sich die Wählergunst zu erhalten. Die Zeitschrift Valor Econômico hat diese Zahlen zusammengestellt:

Danach ist 2011 der Anteil der Investitionen am BIP geringfügig von 19,5 % in 2010 auf 19,3 % gefallen. Eine Analyse dieser Zahlen zeigt aber, dass das Versprechen der Regierung, die nötigen Einsparungen nicht zu Lasten der Investitionen gehen zu lassen, nicht gehalten wurde. 2011 wurden 41,9 Mrd. R$ investiert, 6,1 % weniger als im Jahr davor, als 44,7 Mrd. R$ investiert wurden. Der 2011 ausgegebene Wert beinhaltet 25,3 Mrd. R$ mit dem Titel "restos a pagar", d.h. dieser Wert bezieht sich auf Rechnungen aus 2010 und früher. Also wurden 2011 nur 16,6 Mrd. R$ für Investitionen in diesem Haushaltsjahr bezahlt, während der Haushaltsplan 67,7 Mrd. R$ vorsah. Dieses Schema begleitete schon die Regierung Lula und betraf und betrifft vor allem das famose PAC-Programm. Das ist um so bedauerlicher, als das Steueraufkommen Jahr für Jahr steigt und die Erfolge der Einsparungsbemühungen der Regierung unsichtbar bleiben. Aber die Aufwendungen für die Mitarbeiter der Öffentlichen Hand stiegen von 2010 auf 2011 beachtlich, von 183,4 Mrd. R$ auf 196,6 Mrd. R$. Der Posten "weitere laufende Ausgaben" stieg von 580,1 Mrd.R$ auf 664,6 Mrd. R$. Es wäre interessant zu wissen, wie viel davon durch die allgegenwärtige Korruption in dunklen Kanälen versickert ist. Wer sich für solche Fragen interessiert und Portugiesisch versteht, sollte sich den Site CONTAS ABERTAS , also OFFENE (oder transparente) KONTEN ansehen.

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