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29 April 2012

Die Kaufkraft steigt

und die Mittelklasse wächst:
Mehr als 40 Millionen Brasilianer sind während der letzten 7 Jahre in die sogenannte Klasse C aufgestiegen, die damit 103 Millionen Personen umfasst, wie die Studie O Observador Brasil 2012 schreibt, verfasst von Cetelem BGN, einer Beratungsfirma, die zur Grupo BNP Paribas gehört. Unmittelbare Folge dieser sehr erfreulichen Entwicklung ist, dass immer mehr Menschen sich eine private Krankenversicherung leisten können. Seit 2005 wuchs diese Gruppe um 29 % auf 47 Millionen. Weitere 16 Millionen haben auch eine Zahnbehandlungsversicherung. Schätzen Sie mal, wie viele private Krankenversicherungen sich von diesem Kuchen ein Stück abschneiden wollen? Unglaublich, aber wahr, fast 1.600! Nachzulesen bei der Agência Nacional de Saúde Suplementar - ANS. Allerdings zahlt nur ein kleiner Anteil der Bevölkerung, nämlich die Klasse A+B, mehr als 500 R$ im Monat, um eine Person zu versichern; die Klasse D+E zahlt dagegen nur 50 R$. Ärzte haben übrigens in 12 brasilianischen Bundesstaaten gegen die niedrigen Konsultationshonorare demonstriert, die per Gesetz mindestens 12 R$ betragen müssen. Wer als Privatpatient zum Arzt geht, zahlt 250 bis 500 R$ pro Konsultation, die teilweise - wenn er der Patient richtig versichert ist - von der privaten Krankenversicherung erstattet werden.

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