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04 April 2014

Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube!

‎So steht es in Goethes Faust, der Tragödie zweiter Teil und so gilt es auch für Dilmas Brasilien, der Tragödie erster Teil. Gestern hat die Präsidentin zum vierten Mal innerhalb der letzten 12 Monate versprochen, die Zeit für die Gründung und Schließung einer Firma von heute 150 auf künftig 5 Tage zu reduzieren. Ein hehres Ziel, ob es je erreicht wird, steht in den Sternen. Am 13. Mai 2013 während der Eröffnung der Deutsch - Brasilianischen Wirtschaftstage verstieg sie sich zur Aussage, dass die Unternehmer in Brasilien mit einem Irrenhaus der Bürokratie leben müssten und im März 2014 sprach sie gar von einer Folter für den, der eine Firma schließend möchte. Wie wahr, möchte man rufen. Und jetzt versprach sie, dass die Regierung alle Kraft daran setzt, die Zeit für die Eröffnung und die Schließung einer Firma auf 5 Tage zu reduzieren und sagte dann, wir gehen die Verpflichtung ein, den Anfang dieses Prozesses zu haben. Ich glaube, dass wir bis zum Jahresende wirkliche Früchte des Vereinfachungsprozesses zum Vorzeigen haben werden. Ihre Wortwahl sagt mir, dass sie nicht vom Blatt ablas, was sie aber tun sollte, wenn sie vor einem grösserem Publikum spricht.

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