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05 April 2014

Hafen von Itaqui soll 3 Mrd. R$ an Investitionen erhalten!

Der Hafen im Bundesstaat Maranhão wird auf der Webseite so gezeigt:

Die staatliche EMPRESA MARANHENSE DE ADMINISTRAÇÃO PORTUÁRIA - EMAP will diesen Wert bis 2020 investieren, davon sind 1,2 Mrd. R$ schon realisiert. Der grösste Teil des Geldes kommt von Privatfirmen wie für das TERMINAL DE GRÃOS DO MARANHÃO - TEGRAM, welches von Glencore, CGG Trading, Consórcio Crescimento (Louis Dreyfus Commodities und Amaggi Exportação) und NovaAgri finanziert  wird. Angezogen werden diese Firmen von dem hohen Frachtaufkommen im Mittelwesten Brasiliens und in der Region MATOPIBA. Dieser Kunstname entstand durch die Aneinanderreihung der Anfangsbuchstaben der Bundesstaaten Maranhão, Tocantins, Piauí und Bahia. 2013 hat der Hafen 15,3 Mio. to bewegt, dieses Jahr sollen es 17 werden und bis 2031 soll sich der Wert verzehnfachen! Dabei hat der Hafenchef Luiz Carlos Fossati nicht nur Soja und andere Landwirtschaftsprodukte im Auge, sondern auch Container und Papier + Zellulose, deren Aufkommen ebenfalls stark steigt. Der Hafen liegt günstig für den Export dieser Güter, denn in 23 Tagen erreichen die Schiffe asiatische Häfen. Der Hafen glänzt bereits durch Verbesserungen, so konnte die durchschnittliche Wartezeit der Schüttgutsschiffe zwischen 2012 und 2013 um 59 % verkürzt werden. Das liegt wahrscheinlich daran, dass der Hafen von Fachleuten geführt wird und nicht wie die Companhia Docas starken politischen Einflüssen ausgesetzt ist. EMAP bekommt kein Geld vom Bundesstaat und führt auch keines an ihn ab. Das erwähnte Terminal TEGRAM wurde vom Direktor der CONFEDERAÇÃO DA AGRICULTURA E PECUÁRIA - CNA als gute Nachricht für die brasilianische Logistik gewürdigt, ab 2015 werde es gute Dienste für den Export, insbesondere für Sojabohnen, leisten.

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