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26 Oktober 2014

Dilma hat mit 51 % der gültigen Stimmen gewonnen

und Brasilien hoffentlich nicht verloren. Bezeichnend, dass Dilma dort gewonnen hat, wo die Sozialhilfeempfänger sitzen. Mal sehen, ob sie jetzt beginnt, Angeln zu verteilen und nicht mehr Fische. Auf jeden Fall ist Brasilien tief gespalten, 21 % der Wähler haben sich enthalten und fast die Hälfte der Wähler, die ihre Stimmen gültig abgegeben haben, wollen die wiedergewählte Präsidentin nicht - Aécio kam auf knapp 49 %. Und diese hat mit ihrem auf persönlichen Angriffen basierenden Wahlkampf Brücken hinter sich verbrannt und wird sich auf eine entsprechend scharfe - parlamentarische und ausserparlamentarische - Opposition gefasst machen müssen. Und wir hoffentlich nicht auf Verhältnisse wie in Venezuela, Bolivien oder Argentinien. Eines ist klar, das Regieren wird Dilma schwer fallen, mit einer Unzahl von Koalitionspartnern und einem schweren, selbst verursachten Erbe. Schwer zu verstehen, dass die massiven Korruptionsvorwürfe Dilma nicht geschadet haben. Ich bin gespannt, ob sie wahrmacht, was sie im Wahlkampf betonte; dass sie die Korruption unerbittlich bekämpfen werde.

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