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14 Dezember 2014

Rauchen ist ungesund

Das wissen eigentliche auch alle Raucher, aber sie tun es trotzdem. Tun sie es wirklich? In Brasilien zumindest mit abnehmender Tendenz. Seit vielen Jahren ist in Brasilien das Rauchen in geschlossenen öffentlichen Räumen verboten, seit kurzem gibt es auch keine fumódromos mehr, wie die Raucherkabinen, wie man sie in Frankfurt und München auf dem Flughafen findet, hier in Brasilien genannt werden. Zu geschlossenen öffentlichen Räume gehören auch Restaurants, Büros und selbst überdachte Eingänge von Klubs. Und um die Gefahr nicht aus dem Auge zu verlieren, werden auch schon seit Jahren die Verpackungen von Zigaretten, Pfeifentabak etc. mit Fotos "verziert" oder besser gebrandmarkt, die sehr realistisch zeigen, was den Raucher erwartet, wenn er seinem Laster weiter nachgeht. Auch die Werbung unterliegt Restriktionen, der Marlboromann hat ausgedient und ist übrigens an Krebs gestorben.

Letzte Woche wurden die Ergebnisse der Pesquisa Nacional de Saúde (Nationale Gesundheitsuntersuchung/-befragung) publiziert, danach rauchen 15 % der Brasilianer über 18 Jahre. 2008 wurde eine ähnliche Untersuchung durchgeführt, nach der damals noch 18 % rauchten. Das gilt landesweit, in den Großstädten wird noch weniger geraucht. 1980 rauchten in den Bundesstaatshauptstädten Brasiliens fast 35 % der erwachsenen Bevölkerung, heute sind es 11,3 %. Trotzdem sterben laut WHO jährlich 200.000 Menschen in Brasilien an den Folgen des Rauchens. Auf dem Lande wird übrigens mehr geraucht als in den Städten.

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