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16 März 2015

Das brasilianische Pro Kopf - Einkommen sinkt

Der starke Dollar macht sich bemerkbar, sehen Sie die bisherige und künftige Entwicklung (TUS$/a):
* Prognose

Quelle: Banco Fibra

Lassen Sie sich nicht täuschen, Brasilien ist trotzdem kein billiges Land und wer Dienstleistungen einkauft, kann ein Lied davon singen. Das fängt beim Maler an, der für das Spritzen eines Garagentores und eines Gartentores mit vom Kunden gekaufter Farbe 2.000 R$ verlangt - soviel wie der Fahrer, der 2 Tage den Kunden mit dessen Auto fahren soll, wobei der Kunde Unterkunft und Verpflegung des Fahrers und Treibstoffkosten übernimmt. 2.000 R$ sind heute 588 €, vor wenigen Tagen waren es aber 690 €, siehe diesen Kursverlauf der letzten drei Monate und der letzten drei Jahre:


Deshalb ist es auch müßig, solche unnützen Vergleiche anzustellen, weil hier nicht die Kaufkraft des Einkommens des betroffenen Menschen betrachtet wird. Man sollte also statt des US$ den Big-Mac-Index benutzen!

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