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21 Juni 2015

Die Wettbewerbsfähigkeit der brasilianischen Industrie hat sich verbessert

Daran liegt aber nicht an einer Verbesserung der Arbeitsorganisation oder Ausbildung der Mitarbeiter oder optimierter Technologie, sondern an der Abwertung des R$. Dazu schrieb die AHK São Paulo u.a.: "Wechselkurs verschafft Industrie Wettbewerbsvorteil gegenüber Importprodukten
Die Abwertung der Landeswährung Real hat dazu geführt, dass die brasilianischen Industrie ihre Produkte im ersten Quartal erstmals seit 2009 zu niedrigeren Preise anbieten konnte als Importwaren. Auch die Margen der Industrie haben sich verbessert. Nach Angaben des brasilianischen Industrieverbandes CNI dauert die Erholung bereits mehr als zwei Quartale an. Die Erhebung zu den Industriekosten des CNI zeigt, dass die Kosten für heimische und importierte Industrieerzeugnisse ab Mitte 2013 etwa gleichauf lagen. Seit dem Jahreswechsel 2014/2015 sind brasilianische Industriegüter günstiger als ausländische...." Das kann sich aber schnell wieder ändern, denn bald wird ein Teil des Kostenvorteils durch teurere Importteile und -materialien und durch inflationsbedingte Kostensteigerungen wieder verloren gehen. Hier finden Sie den Länderwettbewerbsfähigkeitsvergleich des CNI.

Wenn Ihre Wettbewerbsfähigkeit in Brasilien nicht ausreicht, können Sie mich ab nächsten Mittwoch, wenn ich wieder zurück in Brasilien bin, dazu ansprechen.

Vorab zeige ich Ihnen, was die Zentralbank für das laufende und das nächste Jahr voraussagt:

IPCA = Inflationsindex, PIB = BIP

Taxa de câmbio = Wechselkurs, Meta Taxa Selic = angestrebter Leitzins zum Periodenende

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