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25 Dezember 2013

Eine wundersame Geldvermehrung

findet in Brasilien statt, denn hier konnte man heute in der Zeitung lesen: "Der Mindestlohn steigt auf 724 R$ im Januar - Der neue Mindestlohn sollte 2014 einen 46 Mrd. R$ - Zuwachs in der brasilianischen Wirtschaft bedeuten".
Fragt sich der Schreiber solcher Zeilen eigentlich nicht, woher das Geld kommt? Es müsste doch auch dem schlichtesten Gemüt klar sein, dass VON NICHTS NICHTS KOMMT, also mit anderen Worten zum Mitschreiben, wenn ein Arbeitgeber mehr zahlen muss, entsteht das Geld nicht in seinem Tresor, sondern er muss es hineinlegen, um es herausnehmen zu können. Und um es hineinlegen zu könnten, muss er es vorher einnehmen. Capito?
Also ist der erhöhte Mindestlohn ein schönes Weihnachtsgeschenk, welches die Regierung den Empfängern mit fremden Geld macht. Wobei alles halb so schwer zu nehmen ist, denn ca. 225 € als neuer Mindestlohn sind nicht die Welt, die Erhöhung ist also nötig, und ausserdem zahlen die wenigsten Firmen nur den Mindestlohn.
Was wirklich nötig ist, ist die Abkoppelung der Renten vom Mindestlohn, damit dieser steigen kann, ohne das Defizit der Rentenkasse weiter zu steigern. Ausserdem müssen die Sozialprogramme umgebaut werden, weil sie heute eher arbeitsverhindernd wirken als fördernd. Und wenn es der Wirtschaft gut geht, also die Steuerreform und die Entbürokratisierung endlich durchgeführt worden sind, dann brauchen wir auch keine Mindestlöhne mehr. Das sei den Gewerkschaftlern und linken Gutmenschenpolitikern in's Stammbuch geschrieben!
Und jetzt wünsche ich allen Lesern FRÖHLICHE WEIHNACHTEN, die ich gleich im Club Transatlântico, dem Deutschen Klub São Paulo's verbringen werde.

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