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31 Oktober 2016

Der vorher uneingeschränkt regierenden PT, die sich die fehlenden Koalitionsstimmen kaufte, wurde in den Kommunalwahlen 2016 gezeigt, was ein Putsch ist!

Das Wahlergebnis zeigt unmißverständlich, dass Dilmas Amtsenthebung von einer breiten Bevölkerungsmehrheit getragen wurde und das die Proteste gegen ihren Nachfolger Temer nur Ausdruck hilfsloser Wut der von ihren Futterkrippen abgeschnittenen Funktionäre und Mitläufer sind, die jetzt die Justiz fürchten müssen:



Ordnungskriterium ist das Wahlergebnis von 2016. Hier nochmal wegen der besseren Lesbarkeit die ersten 15 Parteien mit der Anzahl der gewählten Bürgermeister:

Wie man sieht, ist die PT auf dem 10. Platz gelandet, aber die an sich unbedeutende kommunistische PCdoB steht immer noch auf dem viel zu guten 15. Platz. Dabei muss man allerdings berücksichtigen, dass hier die Anzahl der Bürgermeister zählt und nicht die Größe der von ihnen regierten Städte. 

Nach der Zahl der regierten Wähler steht die PSDB an erster Stelle, 23,9% der Wähler Brasiliens haben ab 1.1.2017 einen PSDB-Bürgermeister. Danach kommt die PMDB mit 14,2%, die PSB mit 8,2%, die PSD mit 6,8%, die PP mit 4,9% und die PT mit 2,9%. Die PT-Bürgermeister hatten 2012 noch 19,9% der Wähler regiert und ihre Partei lag auf dem ersten Platz; damals lag die PMDB bei 16,4% und die PSDB bei 13,1%. 

Der vertikale Absturz der PT ist bemerkenswert, sogar im ABC-Gürtel um São Paulo, wo ihre Stammwähler angesiedelt sind, hat sie kein einziges Rathaus erobern können und das lange unter ihrer Fuchtel stehende Guarulhos hat sich auch von diesem Joch befreien können. 

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