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25 Oktober 2010

Doktorinnen auf dem Vormarsch

Früher hiess es für eine ehrgeizige Studentin, wenn sie keinen Doktor macht, heiratet sie einen. Diese Zeiten sind vorbei, denn in de USA waren im letzten Jahr 50,4 % der frisch Promovierten Frauen!  Bei der Vorstufe, dem Diplom, war der Frauenanteil sogar noch höher, 60,4 %!


In Brasilien kommen auf 1.000 Einwohner, statistisch gesehen, denn wer will sich schon zerteilen lassen, 1,4 Doktoren, in der Schweiz sind es allerdings 23, also 16mal so viel. Das muss an der gesunden Bergluft liegen und der Milch, die nicht nur im Allgäu von glücklichen Kühen kommt. Am Schulsystem kann es nach Darstellung unserer jetzigen Regierung nicht liegen, denn dort wurde ja von ihr schon viel gemacht - nunca antes neste país.... (- niemals vorher in diesem Land...).

2008 wurden in Brasilien 10.705 Doktortitel erlangt, aber seit 2004 haben die Männer (auch?) auf diesem Feld ihre Vorherrschaft verloren. 51,5 % der Doktoren waren 2008 Frauen! Sie haben in ganz Brasilien den Männern den Rang abgelaufen mit der Ausnahme des Norden, wo ihr Anteil „nur“ 47,8 % betrug.

Brasilien ist damit, gemessen am Verhältnis von Doktorinnen zu Doktoren, das dritte Land auf der weltweiten Promotionsskala, hinter Portugal und Italien, also alles lateinische Länder, in denen Frauen angeblich weniger zu sagen haben.

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