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06 Oktober 2012

Principiis obsta!

sagten die alten (und auch die jungen) Römer und meinten "Wehre(t) den Anfängen!". An diesen Ausspruch muss man zwangsläufig denken, wenn man sich die für 2012 erwartete Inflationsrate verschiedener Länder und natürlich vor allem die Brasiliens ansieht:
Schuld in Brasilien hat zum Teil das Klima, welches für teure Lebensmittel sorgte. Der Auslöser war der Preis für Mais, mit seinem Anstieg wurden Futtermittel teurer und damit Fleisch. 2012 stiegen die Preise für Lebensmittel und Getränke per September um 9,51 %, während die allgemeine kumulierte Inflation der letzten 12 Monate 5,28 % betrug. Alleine im September stiegen die Preise um 0,57 %.

In diesem Zusammenhang ist es auch interessant, sich den Wechselkurs € - R$ anzusehen:
Kursentwicklung der letzten 5 Jahre

Kursentwicklung der letzten 14 Jahre

Wie man sieht, sind wir da angekommen, wo wir vor 5 Jahren waren - für deutsche Exporteure sicher unschön, aber kein Grund zur Panik, was die Anfragen der brasilianischen Kunden unserer europäischen Kunden untermauern, die immer noch wettbewerbsfähig liefern können. Diese Wettbewerbsfähigkeit verdanken unsere Kunden u.a. geringen Produktivität eines Grossteiles der brasilianischen Industrie, über die ich getrennt schreiben werde.

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