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15 Dezember 2010

Brasilien - im Norden Entwicklungsland, im Süden erste Welt?

Hier sehen Sie die Verbindungen der 500 Millionen Facebookbenutzer - im Norden Brasiliens sieht's düster aus, aber wer hat schon Internet im Amazonasdschungel!

Kommentare:

  1. Sehr geehrter Herr Naumann, die Datenströme von Facebook als Grundlage für die Erschließung des Internets in Brasilien heranzuziehen ist schon etwas fragwürdig ;-) Jetzt würde ich die gleiche Karte mal gerne mit den Datenströmen von dem Sozialen Netzwerk "orkut" sehen. Ich vermute mal, dass da Brasilien andern abschneiden würde. Vorweihnchtliche Grüße aus Franken!

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  2. Interessant. Interessant auch, welche Schlüsse mittels eines sog. sozialen Netzwerkes gezogen werden können. Wie Gernot bereits anmerkte, so besitzt auch orkut gerade in Brasilien eine recht hohe Relevanz. Und dennoch tue ich mich selbst etwas schwer dabei, im sog. Mainstream mitzuschwimmen. Dann, wenn es beispielsweise darum ginge, der Ausbreitung besagter sozialer Netzwerke einen zu hohen Stellenwert beizumessen. Alleinig schon aufgrund der hohen Resonanz kommt man heute an facebook nicht mehr vorbei. Und dennoch ist Marc Zuckerbergs erfolgreiche Erfindung nicht „alles“: Aufgrund der Fülle von „Freunden“, Mitbenutzern und Ablenkungsmöglichkeiten ist der effektive Nutzen, etwa zu echter Kommunikation und Präsentation begrenzt. Mehr ist es zur Selbstdarstellung, und zu einem Meinungsaustausch à la „das find’ ich auch gut“. Darüberhinaus muss man schon anerkennen, dass es in Brasilien im doch komplexen Gefüge sozialer Schichten sehrwohl eine staatliche absolute Zahl an Menschen gibt, die in Sachen Lebensstandard dem deutschen Durchschnitt in nichts nachstehen. Das gilt gerade im Süden und dem Südosten.

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