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24 April 2011

Bill Gates aus Brasilien ausgewiesen


Dieser Artikel vom 20.4.2011 ist lesenswert.
Erstens wurde Bill Gates wohl nicht ausgewiesen, sondern reiste offensichtlich plan- oder auch unplanmässig wieder von Manaus über Miami in seine Heimat. Wenn unplanmässig, dann wahrscheinlich, weil ein Teil seiner Yachtbesatzung kein temporäres Arbeitsvisum für Brasilien hatte und dem Microsoft - Gründer nicht mehr die Caipirinha vor dem Abendessen auf dem Rio Negro, der nach dem Zusammenfluss mit dem Rio Solimões dann endlich Amazonas heisst, servieren durfte. Zweitens legt der Artikel nahe, dass Flugzeuge brasilianisches Hoheitsgebiet künftig nicht mehr ohne brasilianische Besatzung anfliegen werden, denn da eine ausländische Besatzung wohl kaum ein temporäres Arbeitsvisum hat, müssten diese Piloten ab Eintritt in den brasilianischen Luftraum alles den diversen Bordcomputern überlassen und die Passagiere müssten sich ihr Frühstück selbst zubereiten. Handelsschiffe würden dann von Brasilianern übernommen, die auf Booten am Rand der 3 (?) Meilen - Zone auf die herankommenden Schiffe warten. LKW-Fahrer aus Bolivien und Argentinien würden lange Schlange bei der Bundespolizei an den Grenzen bilden, weil sie auf ihr temporäres Arbeitsvisum warten, damit sie ihre Ware weiterbefördern dürfen. Wenn das zutrifft, ist sicher ein Komplott der Bundesregierung dafür verantwortlich, die sich darum kümmert, dass Arbeitsplätze geschaffen werden. Natürlich nur für Brasilianer. Entweder bei der Substitution der Ausländer oder bei der Erteilung ihrer temporären Arbeitsvisa. Ein genialer Schachzug! Ich habe heute einen Bundespolizisten zum Mittagessen zuhause, den werde ich mal fragen, ob man in seiner Behörde tatsächlich so verquer denkt, wie es uns der Verfasser des Artikels, den Sie unten lesen können, glauben machen will. Ein brasilianischer Artikelschreiber machte darauf aufmerksam, dass es nicht das erste Mal gewesen sei, dass Bill Gates im Amazonasgebiet Urlaub machte, er bereiste die Gegend schon 2007 und 2009. Ich wette, dass es aber das letzte Mal war. Er kommt wahrscheinlich erst wieder, wenn die angeblichen geheimen Pläne der USA verwirklicht werden, das Amazonasgebiet von Brasilien zu trennen und zu übernehmen. Klicken Sie in "Pläne", wenn Sie Portugiesisch können, für die anderen ist ein Klick in "Amazonasgebiet" ergiebiger, weil er zum Buch "Wirtschaftsmacht Brasilien" von Alexander Busch führt. Daraus ein kurzer Abschnitt, den Sie als Leseprobe ausführlicher durch den Klick sehen können:

Microsoft-Gründer Bill Gates ist von brasilianischen Behörden des Landes verwiesen worden. Der US-Milliardär befand sich mit mehreren Mitarbeitern des multinationalen Softwareherstellers auf einer gemeinsamen Bootsfahrt auf dem Río Negro und geriet dabei in eine Kontrolle der Bundespolizei.
Nach Angaben der Behörden wurde das Boot vor Manaus, der Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Amazonas kontrolliert. Die US-Touristen-Visa von Gates und seinen Bekannten waren in Ordnung, allerdings besaß die Bootsbesatzung keine temporäre Arbeitsgenehmigung für diesen Teil des zweitgrößten Nebenflusses des Amazonas. Die Behörden beschlossen eine Ausweisung der US-Touristen und ordneten an, dass sie das Land innerhalb von drei Tagen verlassen müssen.
US-Medien berichteten, dass Gates am gestrigen Dienstag Brasilien in Richtung Miami verlassen habe. Sie wiesen darauf hin, dass der Gründer der Microsoft Corporation bereits 2007 und 2009 das Amazonasgebiet bereiste.

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