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24 April 2015

Usiminas, GM, VW, Mercedes und andere Konzerne leiden in Brasilien

Usiminas hat im ersten Vierteljahr 2015 einen Verlust von 235 Mio. R$, heute 72,8 Mio. €, verzeichnet. Im Vorjahresvergleichszeitraum konnte man hingegen einen Gewinn von 222 Mio. R$ ausweisen. Das EBITDA betrug 354 Mio. R$ in den ersten drei Monaten 2015, ein Rückgang von 45,4 % im Jahresvergleich.

GM hat gestern für den Konzern ein Quartalsergebnis bekanntgegeben. Der kleiner als erwartete Gewinn wurde auf Schwächen in Südamerika und Russland zurückgeführt, wobei Brasilien als Hauptursache für die schwache Südamerikanachfrage genannt wurde.

VW gab bekannt, dass man ab Montag weitere 120 Arbeitsverträge im Werk Taubaté aussetzen werde, 250 Arbeiter sind bereits seit Ende März von einer solchen Maßnahme betroffen und 570 in São José dos Pinhais seit Anfang April.

Mercedes kündigte an, dass man von 750 in São Bernado do Campo ausgesetzten Arbeitsverträgen (lay off) 500 kündigen werde.

Trotzdem wurden in Brasilien im März 19.300 neue Arbeitsplätze geschaffen gegenüber 13.100 im März 2014. Leider reichte dies nicht aus, den Saldo des ersten Quartals positiv werden zu lassen, kumuliert für die ersten drei Monate des laufenden Jahres hat Brasilien 50.300 Arbeitsplätze verloren.

Quelle: Gazeta do Povo vom 24.4.2015
Wie man sieht, ist die Erholung im Dienstleistungssektor am stärksten ausgeprägt, während sie im Bausektor und beim Handel noch nicht zu spüren ist.

Positiv stimmt die Nachricht, das RUMO ALL ihre Eisenbahn auf Vordermann bringen wird (und muss, um wettbewerbsfähig zu sein) und dafür Investitionen von über 7 Mrd. R$ bis 2019 geplant sind.

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