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26 Januar 2014

Schwere Krawalle in São Paulo

Das ist die von der FAZ benutzte Überschrift eines Artikels von heute über die gestrigen Proteste gegen die hohen Kosten der Fußballweltmeisterschaft. Im Originalartikel steht u.a. "An der Aktion in São Paulo beteiligten (von mir eingefügt: sich) etwa 2500 Demonstranten. Vermummte Randalierer des sogenannten Schwarzen Blocks verwüsteten Bankfilialen, legten Brände und versuchten, Polizeiwagen umzustürzen. Ein Auto fing Feuer. Unklar ist, ob es absichtlich abgezündet wurde oder durch einen brennenden Mülleimer in Brand geriet. Über Verletzte wurde zunächst nichts bekannt. Die Polizei nahm mindestens 130 Menschen fest, die aber im Laufe der Nacht, zum Sonntag wieder freikamen."

Bei uns stand im ESTADO DE SÃO PAULO,
dass der VW-Käfer über eine angezündete Matratze fuhr und in Brand geriet. Die Insassen wurden von den Demonstranten aus dem Auto geholt. So wurde es auch im Fernsehen gezeigt. Wie die Regierung mit diesen Demonstrationen künftig umgehen wird und ob diese weiterhin aufflammen werden, steht in den Sternen. Sicher hilft die Situation nicht, ausländische Unternehmer zum Investieren in Brasilien zu stimulieren. 

Währenddessen flog die Präsidentin aus der Schweiz ab, aber angeblich wegen der nicht ausreichenden Reichweite ihrer Air Force No. 1 zunächst nach Lissabon, wo sie im Ritz in einer Suite schlief, deren Benutzung für eine Nacht 26.000 R$ - fast 8.000 € - kostet. Da dieses Hotel nicht 45 Zimmer (!!!) frei hatte, musste ein Teil ihrer Entourage in einem zweiten Luxushotel, dem Tivoli, übernachten. Nachzulesen unter der Überschrift Sem falar de protestos, Dilma sai pela portas do fundo de hotel de Lisboa, übersetzt OHNE ÜBER DIE PROTESTE ZU SPRECHEN, VERLÄSST DILMA DAS HOTEL DURCH DEN HINTERAUSGANG. Und da wundern sich noch Leute, warum es zu Protesten kommt? Sozialisten haben sich seit Lenin nicht geändert - Wasser predigen und Wein trinken, das können sie. Übrigens sei laut Regierungsauskunft der Beschluss zum Zwischenstopp erst am Tage des Fluges gefasst, aber laut anderen Quellen der portugiesischen Regierung bereits 3 Tage früher mitgeteilt worden. Ob wir jetzt auch Wahrsager in der Regierung haben? Aber sagen die nur wahr oder auch die Wahrheit?

Das ist die Strassenfront der brasilianischen Botschaft in Lissabon, wo man nicht übernachten wollte:
Zu klein? Man hätte ja auch in's Konsulat gehen können, oder?
Quelle

PS: Wo lernten eigentlich die FAZ-Mitarbeiter, Kommas zu setzen

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