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30 Januar 2011

Beschwerden nehmen zu


Heute las in in einem Buch die Gedanken eines Kellners in Venedig: Guter Kunde, erkennt schlechten Service nicht und gibt gutes Trinkgeld! Wie wahr! Aber selbst wenn man den schechten Service erkennt, nutzt das oft nichts. Ein kleines Beispiel sei hier gezeigt. Deutschland hat u.a. den Spiegel und Brasilien u.a die Veja. Eine Bekannte von mir, Hamburgerin, vor dem Krieg ausgewandert, machte heute ihrem Ärger Luft bei mir. Sie hat die Veja abonniert und erhält sie in einer Plastiktüte, adressiert an ihre Schwiegertochter, zugestellt. Der Zusteller macht sich jedoch die Mühe, den Adressaufkleber irgendwo auf die Zeitschrift selbst aufzukleben anstatt auf die Plastikhülle. Damit wird das Titelblatt teilweise unleserlich und das Titelfoto wird zugedeckt. So nimmt sie dann der nicht amüsierte Leser in die Hand:
Hier übrigens noch mit einem Weihnachtsgruss des Zustellers verziert, der offensichtlich die Meinung des venezianischen Kellners teilt. Die mehrfache schriftliche Bitte an den Verlag um Abhilfe wurde bisher schlichtweg ignoriert. So scheint es vielen Leuten zu gehen:
Hier sehen Sie die Entwicklung der Beschwerden, die die brasilianische Bevölkerung bezüglich der drei Dienstleistungsbereiche Telefonie, Elektroenergie und Transport hat, erschreckend. Dabei meinen die Puristen der Marktwirtschaft, dass Konkurrenz das Geschäft belebt. Sollten sie sich geirrt haben?

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