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07 Mai 2016

Die Kapazitätsauslastung der brasilianischen Industrie

 ist immer noch mehr als dürftig:
Fahrzeuge, Anhänger und Karosserien / Hüttenwesen

Maschinen und Anlagen / verarbeitende Industrie
Aber das Vertrauen in die Zukunft wächst:
Index des Verbrauchervertrauens
Index der aktuellen Wirtschaftslage
Index der Verbrauchererwartungen
Den Flachstahlproduzenten Brasiliens geht es besonders schlecht, etliche Hochöfen sind stillgelegt, weil keine Nachfrage nach Flachstahl besteht - immer weniger Brasilianer können sich ein neues Auto, einen Kühlschrank oder einen Herd leisten. Deshalb haben Firmen wie Usiminas, CSN und ArcelorMittal zu einen Mittel gegriffen, welches in Zeiten geringer Nachfrage eigentlich unangebracht ist, nämlich dem der Preiserhöhung. Letztes Jahr sank der Stahlverbrauch um 16,7 %, in diesem Jahr wird mit 8,8 % Reduzierung gerechnet. Die Fahrzeugindustrie hat 2015 bereits 30.000 Mitarbeiter entlassen müssen, 2016 werden wahrscheinlich weitere 8.400 dieses Schicksal erleiden.

Wenn die Auslastung so stark sinkt, dass die Stahlfirmen tiefrote Zahlen schreiben, ist eine Preiserhöhung nach bereits durchgeführten Kostensenkungen und Stilllegungen die einzige Notbremse, die gezogen werden kann. Im Mai wurden die Preise bereits um 12 % angehoben, im Juni sollen es weitere 12 % werden. Im Dezember 2015 waren die Preise bereits um 5 % gesteigert worden.

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